Buon Viaggio e Bella Giornata con Trenitalia

In „Italien in vollen Zügen“ schildert Tim Parks die Tücken und Freuden der italienischen Eisenbahn

Parks, zügen

INTERCITYSeiZeroOttoUGO FOSCOLO! – di-prima-e-seconda-classe – delle ore – sedici – e – Zero – cinque – conserviziodiristoranteeminibar – per – VENEZIA SANTA LUCIA! – è in partenza dal binario — QUATTORDICI – si ferma a – Brescia — Desenzano-Peschiera — Verona Porta Nuova – San Bonofacio – Vicenza – Padova- eMESTRE! – carozze di prima classe in settori – B — E – C.“

Eine derartige Durchsage hätte Mark Twains Begeisterung für das italienische Eisenbahnwesen, welches er über die Antiken stellte, ohne Zweifel gesteigert. Twain hatte Humor, der für eine Reise im italienischen Schienennetz die beste Voraussetzung ist. Dies bestätigen auch meine Erinnerungen an Reisen im Liegewagen durch die nächtliche Po-Ebene oder an unzählige Fahrten mit der Circumvesuviana. Man war auf alles gefasst, Diebstähle, Verspätungen, Wartezeiten, und erreichte schließlich das Ziel voll interessanter Beobachtungen.

So war es vor vielen Jahren. Neuerdings übertrifft, wie ich unlängst in „Buon Viaggio e Bella Giornata con Trenitalia“ weiterlesen

Unterzuckert

Anstrengender Trip durch Pyotr Magnus Nedovs Zuckerleben

Eines Tages wurden die Löhne nicht mehr ausbezahlt. Die Staatsbetriebe schlossen einer nach dem anderen. Dann wurden die Geschäfte immer leerer, bis es wirklich nichts mehr zu kaufen gab außer diesen länglichen Aluminiumkämen für 3 Kopeken. Und weißt du, was das Problem ist mit diesen länglichen Aluminiumkämmen für 3 Kopeken?“
„Was?“
„Sie schmecken nicht so gut…“

Manchmal führt der Zufall zu einer Lektüre, die im Nachhinein sehr erstaunt. Auf Zuckerleben, den Roman des 1982 in Russland geborenen, in Österreich aufgewachsenen und heute in Köln lebenden Pyotr Magnus Nedov, machte mich die diesjährige Kandidatenliste des Alphapreises aufmerksam. Nach vielfachem Lob der sprachlichen Rasanz des Romans, erwartete ich die sarkastische Story eines skurrilen Trips durch Ost- und Südeuropa.

Moldawien 1991, Italien 2011, beide Staaten befinden sich in der Krise, sie kranken an veralteten Strukturen und unfähigen Regierungen. Die Leidtragenden sind die Bürger, die neben dem „Unterzuckert“ weiterlesen

Zwischen Kanälen und Karpfenluftmatratzen

In „Fische füttern” erzählt Fabio Genovesi vom Erwachsenwerden in der italienischen Provinz

Zugegeben weder Sportfischen noch Radrennen zählen zu den mich enthusiasmierenden Beschäftigungen, dennoch habe ich „Fische füttern“ des italienischen Autors Fabio Genovesi gerne gelesen. Auch dieser Roman widmet sich dem Lieblingsthema der diesjährigen Literatur, dem Erwachsenwerden.

Die ganze Ebene ist von Kanälen durchzogen, Wassergräben, die alle miteinander verbunden sind. Sie führen mehr oder weniger dasselbe Wasser, sind schnurgerade, schmal, voll Schlick und mit Schilf an den Ufern. Dazwischen die Felder, auf denen nichts Grünes wächst. Tatsächlich sprechen manche von den „Kanälen”, andere vom „Kanal”. Wenn man jedes Teilstück für sich nimmt, sind es viele, aber von oben betrachtet ist es ein riesiges dunkles Netz, das wie ein schwarzes Gitter über dem Ort und der Landschaft liegt.“

Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in der von Kanälen durchzogenen Ebene nahe Pisa. Genovesi nennt seinen fiktiven Handlungsort Muglione, was wie er auf seinem Blog erläutert mit Murmeln, Brummen, Rauschen übersetzt werden kann. Muglione existiert also nicht, aber zahllose Orte, die ihr Schicksal mit ihm teilen. Sie haben weder ihren Bewohnern noch Touristen viel zu bieten, aber trotzdem einen speziellen Reiz. Sicher hat mir diese Geschichte auch gefallen, weil ich das Buch in einem ganz ähnlichen italienischen Provinznest gelesen habe. Während allerdings dort noch zwei Bars als dörfliche Treffpunkte dienten, so musste die einzige Bar Mugliones schließen. Der Besitzer war auf der Wildschweinjagd verunglückt. Ein Trauerfall, besonders für seine vorwiegend älteren Stammkunden. Sie finden jedoch bald einen Ersatztreffpunkt auf der anderen Straßenseite. Dort hat vor kurzem unter der Leitung von Tiziana der Jugendtreff eröffnet. Tiziana ist nach dem Ende ihres Studiums in ihren Ort zurückgekehrt, sie möchte etwas für ihn tun und vor allem den Jugendlichen eine Perspektive geben. Zu diesen zählt der 19-jährige Fiorenzo und wie seine Altersgenossen denkt er gar nicht daran den Jugendtreff zu betreten. Er trifft sich lieber mit den Jungs seiner Band, Metal Devastation. Gemeinsam träumen sie vom großen Durchbruch auf dem kommenden Rockfestival in Pontedera. Die realen Dinge des Lebens, Schule und Familie scheinen Fiorenzo abhanden gekommen. Vor allem die Beziehung zu seinem Vater, mit dem er seit dem Tod der Mutter alleine auskommen muss. Dieser besitzt den einzigen Angelladen  in Muglione, das Magic Fishing. Seine zweite Leidenschaft gehört dem Radsport. Als Jugendtrainer gilt seine besondere Aufmerksamkeit dem vierzehnjährigen Mirko aus dem Molise. Unter skurrilen Umständen hatte er ihn dort entdeckt und für seinen Verein angeworben. Mirko wohnt nun in Fiorenzos Zimmer, das dieser unter Protest gegen das Hinterzimmer im Magic Fishing getauscht hat. Dort schläft er auf Säcken voller Fischköder und träumt von der Zukunft.

Ich lag mit offenen Augen im Dunkeln, und es wurde immer lauter. Zum Glück fing ab und zu der Kühlschrank an zu brummen, oder ein Auto fuhr vorbei und übertönte es kurz. Aber dann kam es wieder, ein gleichförmiges Rauschen, vermischt mit einem leichten Kratzen. Millionen Würmer und Milliarden Füßchen scharren die ganze Nacht im Dunkeln in ihren kleinen Kisten und suchen nach einem Ausweg, den es nicht gibt.“

Was wie der unspektakuläre Alltag einer Dorfjugend klingt baut Genovesi zu einer spannenden Geschichte aus, der es allerdings nicht an nachdenklichen Momenten fehlt. Er überrascht mit unerwarteten Wendungen und amüsiert mit skurrilen Details. Wir erfahren, wie die nächtlichen Geräusche von Fischfutter zu Gedanken an den Tode führen können oder gefälschte Pornobilder zu einem Auftrag für den Vatikan. In spritzigen Dialogen vermag Genovesi auf sehr italienische Art mit Ironie und Gefühl Einstellungen und Verhalten seiner Figuren zu schildern. Er begleitet sie auf ihrer Suche nach den Dingen, die sie wirklich tun möchten, selbstbestimmt ohne die Erwartungen der anderen erfüllen zu müssen.

Wichtige gesellschaftliche Themen wie Migration, Spitzensport und Journalismus werden kritisch angesprochen. Einen großen Raum nimmt die sehr lebendig erzählte Erfahrung der ersten Liebe und Sexualität ein.

Aber dies ist nicht nur ein Romanzo di Formazione, der die Orientierungsschwierigkeiten der jungen Generation aufgreift. Genovesi zeigt in ihm seine Liebe zur Heimat und seine Leidenschaften. Das Gedicht Der Regen im Pinienhain des italienischen Literaten Gabriele D’Annunzio wird durch Fiorenzos Interpretation zum Liebesboten und kulminiert in einer geträumten Prophetie.

Im Original trägt der Roman den Titel Esche vive, Lebende Köder. Die spielen ganz konkret als Schlafstätte im Magic Fishing, aber auch im übertragenen Sinne eine Rolle. Doch ich will nicht zu viel verraten.

Der Autor Fabio Genovesi, der in seinem Blog Esche vive viel von sich und seinem Buch berichtet, macht seine Passionen zu den Gegenständen des Romans. Er schreibt nicht nur Bücher und Theaterstücke, sondern auch für Musikjournale. Außerdem ist er  Sportangler, Radsporttrainer und interessiert sich für Horrorfilme.

Er kennt sich also aus mit den Themen des Lebens.

Ein Unterhaltungsroman mit Substanz und viel Italianità, in dem nicht nur Jugendliche noch etwas lernen können.

Fabio Genovesi, Fische füttern (Esche vive), über. v. Rita Seuß u. Walter Kögler, Lübbe, 1. Aufl. 2012

Darauf einen Bitter!

Enttäuschte Erwartungen erzeugt James Hamilton-Paterson mit “Kochen mit Fernet-Branca

Dio mio, das wird Schläge geben. Ich zittere vor meinem nächsten Literaturkreistreffen und befürchte, daß selbst eine große Menge des Titelgesöffs den anderen Teilnehmer nicht zur Verdauung dieser Lektüre reichen wird.

Dabei hatte ich es doch nur gut gemeint. Diesmal sollte es etwas Amüsantes werden, keine Problemwälzerei, keine nordische Familiengeschichte, kein Inzest, kein Mittelalter und schon gar kein Beziehungsdrama. Zudem kam die Empfehlung aus Thomas Böhms Lesekreisbuch, er wiederholte sie sogar vor kurzem nochmals im Radio.

Der Autor des Katzenkochbuches, und das ist hier wörtlich zu nehmen, James Hamilton-Paterson, ist britischer Journalist und bisher mit durchaus Ernsthaftem über das Meer und ferne Länder in Erscheinung getreten. Für seinen ersten humorigen Roman wurde er gelobt. Bis über den grünen Klee sogar, wenn man eine Nominierung für den Booker Prize so interpretieren darf. Trotzdem las ich probehalber die ersten Seiten des Buches, denn nach langjähriger Lesekreiserfahrung weiß ich, was Fehlschläge sind, und diese sollten gerade bei steigendem Lese- und Lebensalter unbedingt vermieden werden. Tempus fugit!

Tatsächlich hat mich diese Mischung aus Italien und Monty Python zunächst schwer begeistert. Ich lag abends lachend im Bett, was selten vorkommt, und den Mitbenutzer dieses Möbels zu einem, Da wird sich der Lesekreis aber freuen, hinreißen ließ. Der kommende Kandidat war gekürt, ich setzte sogar die beiden Nachfolgebände dieses Romans sofort auf meine Wunschliste.

Vergnügt las ich weiter, wollte weiter meinen Spaß haben an den kruden Erfahrungen dieses Engländers in der toskanischen Provinz. Dort hat Gerald Samper sich in der Bergeinsamkeit der apuanischen Alpen ein Häuschen aufschwatzen lassen, um ungestört als Ghostwriter für grenzdebile Spitzensportler zu arbeiten. In dieser kreativen Stille taucht unvermittelt Marta auf, die nicht wie der Makler, Italiener und gewerbebedingtes Schlitzohr, versichert hat nur selten, sondern stetig seine neue Nachbarin sein wird. Sie arbeitet an Musikarrangements für die Filmbranche. Der Konflikt zwischen Ruhebedürfnis und Musik, also Krach, ist gelegt. Gelöst wird er in 47 Kapiteln auf 359 Seiten, aufgelockert von Rezepten aus Sampers kreativer Küche. Darunter verlocken „Muscheln in Schokolade” sowie der „Fischkuchen” zum Experimentieren. (Bettnachbar: Du bist verrückt! Atalante: Und wenn wir den Zuckerguß weglassen?)

Genüsslich las ich also weiter, da tauchten erste Unappetitlichkeiten auf. Es waren allerdings nicht, wie die Kenner des Buches vermuten mögen, die bis ins Absonderliche gesteigerten Rezepte des guten Samper. Nein, weder Knoblaucheis noch Katzenkuchen, gemäß Titel gehörig mit Magenbitter gesättigt, erzeugten Leseübelkeit. Es war eher das Abgleiten in die dunklen Regionen des Verdauungswitzes, die mich beim Plumpsklo noch zum Lachen reizten, bei den flatulenten Nebenwirkungen der Kochkünste merkliches Desinteresse und beim Pupsbär nur noch Mitleid erzeugten. Ehrlich, wer findet jenseits der Pubertät einen Pupsbär auf dem Klo lustig?

Natürlich ist der vom Autor geschilderte Gerry Samper ein eitler Egozentriker, gründlich von sich selbst geblendet, was zu einer kunstgerechten Anwendung von Sarkasmus unabdingbar ist. Aber warum hat er seinen britischen Humor innerhalb weniger Seiten verloren? Dazu kommt die Figur seiner Nachbarin und Gegenspielerin Marta. Natürlich wurde sie gewählt, um so ein hervorragendes Exempel zu der Differenz von Eigen- und Fremdbild durch zu spielen. Auch treten die wenigen Italiener vor allem deshalb als gutaussehend, gerissen, bestechlich oder arrogant auf, um den Leser unmissverständlich mit seinen eigenen Klischees zu konfrontieren. Aber warum ist das alles nur so langweilig geraten? Die Figur der Marta und ihre musikalischen Tätigkeiten haben mich nicht die Bohne interessieren. Der Auftritt berühmter italienischer Regisseure ebenso wenig. Die Idee ein Feuerwerksinferno zu entzünden war wenig überraschend. Die abstruse Konstruktion von Martas mafiaähnlichem osteuropäischen Herkunsftshintergrund tat kaum etwas zur Sache.

Dazu kommen stilistische Mängel. Hamilton-Paterson konstruiert den Roman in alternierender Erzählperspektive. Das kann bei gekonnter Ausführung durchaus den Lesegenuß steigern. Wenn aber die unterschiedlichen Erzählfiguren kaum durch Sprachstil und Gedankengänge voneinander zu unterscheiden sind, erzeugt es mehr denn Verwirrung Langeweile. Zum zweiten Mal verwende ich nun dieses Wort in meinen Zeilen über diesen vermeintlich so humorvollen Roman. Da wird folgendes Geständnis keine Überraschung sein. Ich habe kaum noch gelacht und lediglich aus Pflichtbewusstsein meinen eigenen Buchvorschlag runtergewürgt. Und das ohne einen einzigen Fernet-Branca, den benötige ich noch für den Literaturkreis.

Allerdings hat mich Sampers Kochkunst doch noch einmal zum Lachen gereizt. Als ich unlängst auf einem Auto die Aufschrift „Norwegische Wildkatzen aus dem Naabtal” las, hätte ich mich dort gerne erkundigt, ob sie auch räuchern würden.

Vielleicht war es ja doch gar nicht so ein schlechtes Buch?

Trotzdem suche ich immer noch DEN amüsanten Roman. Hinweise werden gerne entgegen genommen.

James Hamilton-Paterson, Kochen mit Fernet-Branca, übers. von Hans-Ulrich Möhring, Klett-Cotta, 1. Aufl. 2005

Povero Patatone — Hunde und Bücher in Mailand

In ihrem Debüt „Italienisch für Liebhaber” erzählt Hilary Belle Walker vom Leben einer amerikanischen Buchhändlerin in Italien

Was bringt mich dazu ein Buch lesen zu wollen, dessen Cover einen Ausschnitt aus einem Film mit Doris Day entnommen zu sein scheint, das den Titel „Italienisch für Liebhaber“ trägt, und zudem von einer in Mailand lebenden Amerikanerin verfasst wurde? Es muss wohl tatsächlich so sein, daß ich mich von allem Italienischem gerne verführen lasse, wenigstens was Literarisches und Kulinarisches angeht.

Das Buch schmeckt zunächst wie eine Pizza. Ein schneller Happen, der etwas von allem hat, was man in Italien gerne vorfinden möchte. Doch es entwickelt sich ganz anders. Hilary Walker schreibt ihrer Protagonistin, die wie die Parallelität von Lebensdaten und Umständen verraten stark autobiographisch angelegt ist, nicht den Weg einer italienischen Sozialisation auf den attraktiven Leib. Sie serviert uns wesentliche Stationen in einer Vita alla Milanese, stückweise angerichtet, die zum Glück nicht mit einer durchgängigen Chronologie langweilen. Man betritt das Leben dieser jungen, im teuren Mailand fast mittellosen Buchhändlerin, die sich und ihren Hund mit Tortellini und Tennisbällen ganz gut über die Runden bringt. In den verschiedenen Geschichten gesellen sich weitere Hauptpersonen zu diesen beiden, mal ist es ein blaues Fahrrad, mal ein junger Erfolgsautor, mal eine unwiderstehliche Stadtvilla. Unsere Heldin schwankt zwischen Doris-Day-Naivität und Single-Selbstbewusstsein und schildert all’ die Fallstricke und Fettnäpfchen, die die Mailänder Distinguiertheit für ihren amerikanischen Überschwang bereit hält.

Walker gelingt es das manchmal slapstikartige Verhalten entsprechend mit Ironie zu unterlegen. Ihre Geschichten werde so zu einem amüsanten, leichten, aber nicht oberflächlichen Lesegenuss, der allerdings auch traurige Momente bereit hält. Einen Kritikpunkt gibt es dennoch. Die Geschichten, vor allem die ersten, wirken wie verschiedene zu unterschiedlichen Zeitpunkten verfasste Impressionen. Dementsprechend findet sich auf der Rückseite des Covers auch die Bezeichnung Episodenroman. Das Original erschien 2009 in Italien unter dem Titel „Case altrui“. Der Kunstmann-Verlag hat es in der Übersetzung von Antje Höfer unter dem anscheinend nichts sagenden, aber wie oben geschildert seine Wirkung nicht verfehlenden Titel „Italienisch  für Anfänger“ herausgebracht.

Ich empfehle das Buch jedem Italienliebhaber. Es ist nicht nur unterhaltsam und lindert die Nostalgie, sondern es lehrt auch, wie man am nächsten Semaforo mit einem treublickenden Patatone ins Gespräch kommen kann.

Interkulturelles Lesen

Bella Italia

Schon seit langem kann man das Land, wo die Zitronen blühen, auch literarisch bereisen. Nicht nur die Tagebücher deutscher Schreibgenies, sondern auch eine Vielzahl von Büchern des Wagenbach-Verlags erfüllen diese deutsche Sehnsucht.

Dem seit Jahren heraufbeschworenen Ideal der Interkulturellen Kompetenz oder eher dem Scheitern daran widmet sich eine Reihe des Ullstein-Taschenbuchverlages. In unterhaltsamer und amüsanter Weise werden kulturelle Mentalitäten sondiert und für gegenseitige Toleranz geworben.

Den italienischen Einstieg machte Jan Weiler mit dem „Interkulturelles Lesen“ weiterlesen