Tag-Archiv: Psychologie

Lügen machen schöne Beine

Aye­let Gundar-Gos­hen kon­stru­iert ih­ren neu­en Ro­man „Die Lüg­ne­rin“ nach dem Aschen­put­tel­prin­zip „Die Faust­schlä­ge be­ein­druck­ten we­der die bei­den Be­am­ten ihm ge­gen­über noch den Holz­tisch. Der hat­te in sei­nem Le­ben schon so vie­le Hie­be ein­ste­cken müs­sen, mal von den Ver­hör­ten, mal von … Le­sen fort­set­zen

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Gemeinsam anders

Wir sa­gen uns Dunk­les“ — Hel­mut Böt­ti­gers auf­schluss­rei­che Ana­ly­se der Be­zie­hung Bach­mann-Ce­lan „Ich ha­be ei­nen Mann ge­kannt, der hieß Hans, und er war an­ders als al­le an­de­ren. Noch ei­nen kann­te ich, der war auch an­ders als al­le an­de­ren. Dann ei­nen, … Le­sen fort­set­zen

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Unsichtbar und unverzichtbar

Leï­la Sli­ma­nis ge­sell­schafts­kri­ti­scher Ro­man „Dann schlaf auch du“ spielt mit dem Di­lem­ma von Über­for­de­rung und Aus­beu­tung „Die Nan­ny ist wie die­se Sche­men, die im Thea­ter im Dun­keln das Büh­nen­bild um­bau­en. Sie he­ben ein So­fa an, ver­schie­ben ge­schwind ei­ne Säu­le aus … Le­sen fort­set­zen

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Out-of-Body-Experience

John Wil­liams psy­cho­lo­gisch in­ten­si­ves  De­büt „Nichts als die Nacht“ „Und er dach­te an die Din­ge, an die er nicht den­ken soll­te, er­in­ner­te sich an Sa­chen, an die er sich nicht er­in­nern soll­te. Manch­mal, wenn er sich so al­lein dort sit­zen … Le­sen fort­set­zen

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Über Manipulation

T.C. Boyle ver­eint in sei­nem neu­en Ro­man „Terranau­ten“ Öko­lo­gie und Grup­pen­dy­na­mik „Nichts rein, nichts raus“ so lau­tet das Prin­zip, dem das Set­ting in T.C. Boyles neu­em Ro­man „Die Terranau­ten“ zu­grun­de liegt. Als Pro­jekt Eco­s­phe­re 2 sol­len acht Men­schen aut­ark zwei … Le­sen fort­set­zen

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Konstrukt Weltliteratur

Wor­über wir spre­chen, wenn wir über Bü­cher spre­chen“ — Tim Parks über Li­te­ra­tur Es ist ei­ne Wei­le her, da ha­be ich un­ter dem Ti­tel „Wor­über wir re­den, wenn wir über Bü­cher re­den“ ein Buch be­spro­chen, wel­ches nicht nur wie das … Le­sen fort­set­zen

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Für Heirat hatte er kein Talent

Tho­mas Lang blickt in „Im­mer nach Hau­se“ aus Män­ner­sicht auf Hes­ses ers­te Ehe „Noch ei­nes: wür­den Sie mir ra­ten zu hei­ra­ten? Sie ken­nen mich ein we­nig, sind Di­plo­mat und ha­ben selbst ei­ne Frau. Ist es wirk­lich so schlimm, wie man … Le­sen fort­set­zen

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Tiger träumen

Lö­wen we­cken“ von Aye­let Gundar-Gos­hen ist ein Ro­man für schlaf­lo­se Näch­te Lö­wen we­cken, der Ro­man der is­rae­li­schen Au­torin Aye­let Gundar-Gos­hen, in­sze­niert hoch­dra­ma­tisch den Wen­de­punkt ei­ner Bio­gra­phie. Der Neu­ro­chir­urg Etan Gri­en, ver­hei­ra­tet und Va­ter zwei­er Kin­der, ist von der re­nom­mier­ten Tel … Le­sen fort­set­zen

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Das große Yadayadayada

In „Schö­ne See­len“ ver­eint Phil­ipp Ting­ler So­cie­ty-Sa­ti­re mit Psy­cho-Per­si­fla­ge „So al­so war die Ge­sell­schaft be­schaf­fen. Der Ein­druck, den ein un­be­fan­ge­ner Be­ob­ach­ter hät­te emp­fan­gen kön­nen (wenn es die­sen Be­ob­ach­ter nur je ge­ge­ben hät­te), war fol­gen­der: mit­tel­mä­ßi­ge Men­schen von meist zwei­fel­haf­ter Lie­bens­wür­dig­keit, die, … Le­sen fort­set­zen

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Kaffeeklatsch und Ku-Klux-Klan

Har­per Lees wie­der­ent­deck­ter Erst­ling „Ge­he hin, stel­le ei­nen Wäch­ter” er­zählt vom Er­wach­sen­wer­den „Die Höl­le war und wür­de, was Jean Loui­se be­traf, im­mer ein feu­ri­ger Pfuhl sein, des­sen Aus­ma­ße un­ge­fähr ge­nau­so groß wie May­comb, Ala­ba­ma, wa­ren und der von ei­ner fünf­zig Me­ter ho­hen … Le­sen fort­set­zen

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