Kategorien-Archiv: Viele Verrisse

Psychische Landvermessung

In Hanns-Jo­sef Ortheils „Das Kind, das nicht frag­te“ sucht ein Scheu­er sich selbst und wird nicht nur vom Frucht­kör­per Si­zi­li­ens be­glückt „-(…) mein Wis­sen ist ganz und gar in­tui­tiv. -In­tui­tiv?! Aber das ist ja un­glaub­lich. -Manch­mal weiß ich be­stimm­te Din­ge … Le­sen fort­set­zen

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Lügen machen schöne Beine

Aye­let Gundar-Gos­hen kon­stru­iert ih­ren neu­en Ro­man „Die Lüg­ne­rin“ nach dem Aschen­put­tel­prin­zip „Die Faust­schlä­ge be­ein­druck­ten we­der die bei­den Be­am­ten ihm ge­gen­über noch den Holz­tisch. Der hat­te in sei­nem Le­ben schon so vie­le Hie­be ein­ste­cken müs­sen, mal von den Ver­hör­ten, mal von … Le­sen fort­set­zen

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Unter dem Vulkan

Ve­re­na Carls sprach­schö­ner Ro­man „Die Lich­ter un­ter uns“ er­stickt stil­si­cher am Pa­thos „Wer will was von wem wor­aus.“ Die­ser im Ro­man zi­tier­te ju­ris­ti­sche Merk­satz könn­te als sein Leit­mo­tiv durch­ge­hen, denn fast al­le Fi­gu­ren in Ve­re­na Carls „Die Lich­ter un­ter uns“ be­fin­den … Le­sen fort­set­zen

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Deutsche Frauen sind ein Problem“

Ge­org M. Os­wald schickt in der span­nungs- wie kli­schee­ge­la­de­nen Ge­schich­te „Al­le, die du liebst“ ei­nen al­tern­den An­walt nach Afri­ka „Al­le, die du liebst“ lau­tet der Ti­tel des im ver­gan­ge­nen Jahr er­schie­ne­nen Ro­mans von Ge­org M. Os­wald. Doch an­ders als er … Le­sen fort­set­zen

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Pinkelbaum und Schnarchmuseum

Was ein ame­ri­ka­ni­sches Jour­na­lis­ten-Trio be­ein­druckt Groß­ar­tig las sich der An­kün­di­gungs­text des Ver­lags. Als dem Skur­ri­lem zu­ge­neig­te His­to­ri­ke­rin be­kam ich so­fort Lust, die­se Samm­lung der „selt­sams­ten, ab­ge­le­gens­ten (sic!) und son­der­bars­ten Or­te“ zu stu­die­ren.„Lie­be­voll aus­ge­stat­tet“ ver­sprach sie, die trü­be Jah­res­zeit un­ter­halt­sam und … Le­sen fort­set­zen

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Pathos mit Klischee

Ka­ri­ne Tuil er­zählt in „Die Zeit der Ru­he­lo­sen“ über Her­kunft und Schick­sal „In un­se­rer Ge­sell­schaft ist et­was sehr Un­ge­sun­des im Gan­ge, al­les wird durch den Blick­win­kel der Iden­ti­tät be­trach­tet. Je­der wird auf sei­ne Her­kunft fest­ge­legt, egal, was er tut.“ „Mei­ne … Le­sen fort­set­zen

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Leseschonkost

Mit der Aus­gra­bung von J. L. Carrs „Ein Mo­nat auf dem Land“  er­schliesst Du­mont sanf­ten Le­se­stoff „Und wer weiß, viel­leicht könn­te ich an­schlie­ßend ei­nen Neu­an­fang ma­chen und ver­ges­sen, was der Krieg und die Strei­te­rei­en mit Vin­ny bei mir an­ge­rich­tet hat­ten, … Le­sen fort­set­zen

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Das Tagebuch aus Márais „Die Glut“

In „Hall­ga­tás“ ver­sucht Ur­su­la Pecins­ka die Fra­gen aus Márais „Der Glut“ zu be­ant­wor­ten „Un­ver­ständ­lich bleibt mir Dein Schwei­gen, Hen­rik! Ich aber kann nicht län­ger schwei­gen. Ich bre­che heu­te mein Ge­lüb­de und wer­de ein lan­ge ge­hü­te­tes Ge­heim­nis preis­ge­ben.“ Seit 1999 Sán­dor Márais … Le­sen fort­set­zen

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Dieses Buch macht müd’

An­na Quind­len er­zählt in „Ein Jahr auf dem Land“ von ei­ner fa­den Selbst­fin­dung „Was ihr in New York le­ger und prak­tisch vor­ge­kom­men war, wirk­te hier so hoch­herr­schaft­lich wie ein Ball­kleid. Als sie we­gen der Uhr und den Ka­beln im Walm­art … Le­sen fort­set­zen

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Klangschalenklöppel

Ha­jo Stei­nerts „Der Lie­bes­idi­ot“ er­zählt von der Last an der Lust Den Ich-Er­zäh­­ler ei­nes Ro­mans nicht mit des­sen Au­tor gleich­zu­set­zen muss Le­sern und erst recht Re­zen­sen­ten nicht erst ge­sagt wer­den. Doch beim De­büt Der Lie­bes­idi­otvon Ha­jo Stei­nert, den ich als … Le­sen fort­set­zen

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