Kategorien-Archiv: Literaturkreis

Lügen machen schöne Beine

Aye­let Gundar-Gos­hen kon­stru­iert ih­ren neu­en Ro­man „Die Lüg­ne­rin“ nach dem Aschen­put­tel­prin­zip „Die Faust­schlä­ge be­ein­druck­ten we­der die bei­den Be­am­ten ihm ge­gen­über noch den Holz­tisch. Der hat­te in sei­nem Le­ben schon so vie­le Hie­be ein­ste­cken müs­sen, mal von den Ver­hör­ten, mal von … Le­sen fort­set­zen

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Schmaler Pfad in die Freiheit

Ja­mes Bald­wins au­to­bio­gra­phi­scher Ro­man „Von die­ser Welt“ „Pre­di­ger sein hat noch kei­nen (…) von sei­nen Schwei­ne­rei­en ab­ge­hal­ten.“ Von Lie­be und Un­ter­drü­ckung han­delt der im Jahr 1953 er­schie­ne­ne und jetzt in ei­ner Neu­über­set­zung wie­der auf­ge­leg­te Ro­man „Von die­ser Welt“ des Ame­ri­ka­ners … Le­sen fort­set­zen

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Deutsche Frauen sind ein Problem“

Ge­org M. Os­wald schickt in der span­nungs- wie kli­schee­ge­la­de­nen Ge­schich­te „Al­le, die du liebst“ ei­nen al­tern­den An­walt nach Afri­ka „Al­le, die du liebst“ lau­tet der Ti­tel des im ver­gan­ge­nen Jahr er­schie­ne­nen Ro­mans von Ge­org M. Os­wald. Doch an­ders als er … Le­sen fort­set­zen

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Unsichtbar und unverzichtbar

Leï­la Sli­ma­nis ge­sell­schafts­kri­ti­scher Ro­man „Dann schlaf auch du“ spielt mit dem Di­lem­ma von Über­for­de­rung und Aus­beu­tung „Die Nan­ny ist wie die­se Sche­men, die im Thea­ter im Dun­keln das Büh­nen­bild um­bau­en. Sie he­ben ein So­fa an, ver­schie­ben ge­schwind ei­ne Säu­le aus … Le­sen fort­set­zen

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Der Tod  und das Mädchen

To­mas Es­pe­dal ver­zeich­net in „Wi­der die Na­tur“ die Lie­be zwi­schen Sehn­sucht und Selbst­zwei­fel „Ist das Un­glück ei­ne Vor­aus­set­zung für das Glück? Nein, das Glück kommt jäh und un­er­war­tet, es ist ei­ne ganz selbst­stän­di­ge, un­ab­hän­gi­ge Grö­ße, es tritt ein oh­ne Vor­bo­ten, … Le­sen fort­set­zen

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Leseschonkost

Mit der Aus­gra­bung von J. L. Carrs „Ein Mo­nat auf dem Land“  er­schliesst Du­mont sanf­ten Le­se­stoff „Und wer weiß, viel­leicht könn­te ich an­schlie­ßend ei­nen Neu­an­fang ma­chen und ver­ges­sen, was der Krieg und die Strei­te­rei­en mit Vin­ny bei mir an­ge­rich­tet hat­ten, … Le­sen fort­set­zen

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Konstrukt Weltliteratur

Wor­über wir spre­chen, wenn wir über Bü­cher spre­chen“ — Tim Parks über Li­te­ra­tur Es ist ei­ne Wei­le her, da ha­be ich un­ter dem Ti­tel „Wor­über wir re­den, wenn wir über Bü­cher re­den“ ein Buch be­spro­chen, wel­ches nicht nur wie das … Le­sen fort­set­zen

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Zähne im Rachen der Empörung“

Wil­liam Faulk­ners gran­dio­ser Ro­man „Ab­sa­lom, Ab­sa­lom!“ in der Neu­über­set­zung von Ni­ko­laus Stingl „Viel­leicht ist Ge­sche­hen nichts Ein­ma­li­ges, son­dern gleicht dem Ge­kräu­sel auf Was­ser, nach­dem der Kie­sel ver­sun­ken ist, und das Ge­kräu­sel geht wei­ter, brei­tet sich aus, der Teich ist durch … Le­sen fort­set­zen

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Fern voneinander fühlt man sich nah

Pe­ter Stamm führt sei­ne Le­ser „Weit über das Land“ und sehr schön in die Ir­re „Sei­ne ab­ge­leg­ten So­cken wa­ren der ers­te Be­weis da­für, dass er sei­ne al­te Exis­tenz ab­ge­streift hat­te. Er wür­de nicht zu­rück­kom­men, er hat­te sich aus dem Le­ben … Le­sen fort­set­zen

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Der ganze Walser in einem Roman

Wal­ser zeigt in „Ein ster­ben­der Mann“ vie­le Fa­cet­ten sei­ner Li­te­ra­tur „Ich schrieb ehr­geiz­los. Ich schrieb, wie mir zu­mu­te war. Die Leu­te lesen’s gern. Im­mer noch. Li­te­ra­tur, Dich­tung, kei­ne Spur. Mich ver­steht je­der.“ Auf dem Vor­satz­blatt sei­nes neu­en Ro­mans dankt Mar­tin Wal­ser … Le­sen fort­set­zen

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