Tag-Archiv: Erinnerung

Von Vätern und Söhnen

Da­ni­el Men­delsohn ver­bin­det in „Ei­ne Odys­see. Mein Va­ter, ein Epos und ich” die sen­si­ble Su­che nach dem Va­ter mit ei­ner un­ter­halt­sa­men Ein­füh­rung in das be­rühm­te Epos „Die Odys­see selbst be­wegt sich durch die Zeit in der glei­chen ge­wun­de­nen Wei­se, wie … Le­sen fort­set­zen

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Im Rückblick wird so manches klar

In „Frau Wolff wird wun­der­lich“ er­zählt Pe­ter Wolff, wie De­menz ei­ne Be­zie­hung neu be­grün­det „Wir müs­sen stark sein für sie, auch wenn wir sel­ber von Ge­füh­len der Trau­er, der Hilf­lo­sig­keit und der Angst, den wei­te­ren Ver­lauf der Krank­heit be­tref­fend, ge­plagt … Le­sen fort­set­zen

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Wahrnehmung und Wirklichkeit

Eck­hart Ni­ckel schil­dert in sei­nem ver­gnüg­lich zu le­sen­den Ro­man „Hys­te­ria“ die Su­che nach der Wahr­heit un­ter der Viel­falt ver­rück­ter Wahr­neh­mun­gen „Ein Blick auf sei­ne So­lar­arm­band­uhr zeig­te vier Uhr an und er be­merk­te ir­ri­tiert, dass der Bat­te­rie­stand ge­gen null ging. Er … Le­sen fort­set­zen

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Rekonstruktion. (Herrlich) Unkorrekt

Ju­lia Wolf lässt in ih­rem Ro­man „Wal­ter No­wak bleibt lie­gen“ das Hirn ih­res Prot­ago­nis­ten er­zäh­len „Den Riss in der De­cke woll­te ich längst, und nun lie­ge ich hier und kann mich nicht rüh­ren, ich hab’s nicht pro­biert. Ich lie­ge jetzt … Le­sen fort­set­zen

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Jardim de Pedras

Sa­bi­ne Pe­ters poe­ti­scher Künst­ler­ro­man „Al­les Ver­wand­te“ „Das ist der Ge­sang der Spin­ne im Netz. Das ist das Wach­sen von Grä­sern und Moos auf den Stei­nen.“ In ih­rem Ro­man „Al­les Ver­wand­te“ nimmt Sa­bi­ne Pe­ters ih­re Le­ser mit auf ei­ne Rei­se. Sie … Le­sen fort­set­zen

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Die schauerliche Stille brechender Herzen“

Vom Grau­sa­men im Krieg und in der Lie­be er­zählt An­na Baar in „Als ob sie träu­mend gin­gen“ Klee liegt im Kran­ken­bett oder eher im Ster­be­bett? In ei­ner An­stalt für Kran­ke oder eher für Ir­re? Sein Na­me lau­tet Paul oder eher … Le­sen fort­set­zen

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Spirit und Spirituosen

Leicht und ein­drucks­voll er­zählt Joa­chim Mey­er­hoff in „Ach die­se Lü­cke, die­se ent­setz­li­che Lü­cke“ vom An­kom­men und Ab­schied­neh­men „Wäh­rend der ge­sam­ten nächs­ten drei Jah­re wohn­te ich bei ih­nen und die Zeit mit mei­nen Groß­el­tern war viel­leicht so­gar in­ten­si­ver und prä­gen­der für … Le­sen fort­set­zen

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Die Wirklichkeit ist nicht die Wahrheit“

Sán­dor Márai ent­facht in „Die Glut“ ein gran­dio­ses Dra­ma im Kopf „Ja, du hast wohl viel er­lebt. In der Welt drau­ßen. Da ver­gißt man rasch.“ „Nein“, sagt der an­de­re. „Die Welt ist nichts. Das Wich­ti­ge ver­gißt man nie. Das ha­be … Le­sen fort­set­zen

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Stauräume der Vergangenheit“

Ri­chard Fords Frank in Zei­ten des Hur­ri­kans „Die star­ke Hand ei­nes or­dent­li­chen Hur­ri­kans hat et­was für sich, sie macht dem Le­ben un­sanft klar, wie re­la­tiv al­les ist.“ Als Frank vor den Über­res­ten sei­nes eins­ti­gen Hau­ses steht, fällt sein Blick in den … Le­sen fort­set­zen

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Proustscher Super-8-Film

Hil­ary Man­tels Er­in­ne­rungs­buch „Von Geist und Geis­tern“ „Wenn mei­ne frü­hen Er­in­ne­run­gen auch bruch­stück­haft sind, glau­be ich doch nicht, dass sie, zu­min­dest nicht voll­stän­dig, Kon­fa­bu­la­tio­nen sind, und das glau­be ich auf­grund ih­rer über­wäl­ti­gen­den sinn­li­chen Kraft. (…) Wenn ich sa­ge: „Ich schmeck­te“, … Le­sen fort­set­zen

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