Kategorien-Archiv: Rezensionen

Trauerschwestern und Flügelwesen

Kers­tin Hen­sel ge­lingt mit ih­rer No­vel­le „Re­gen­beins Far­ben“ ein kunst­vol­les Trau­er­buch „Im Halb­durch­sich­ti­gen drei Nerei­den, aus ih­ren Höh­len am Grun­de des Mee­res ge­stie­gen, hoch zu ih­rem Gott, der auf ei­nem Fa­bel­we­sen über Wel­len rei­tet, vor­ne Pferd, hin­ten Fisch. Nym­phen um­krei­sen … Le­sen fort­set­zen

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Die Grundfarben der Vorvergangenheit

In „Die Ba­ga­ge“ ord­net Mo­ni­ka Hel­fer ih­re Fa­mi­li­en­ge­schich­te mit Ge­fühl und Phan­ta­sie „So viel ge­schieht, und es ge­schieht ne­ben­ein­an­der, auch wenn es nach­ein­an­der ge­schieht. Wie auf den Bil­dern von Pie­ter Brue­gel dem Äl­te­ren. Ich ha­be es pro­biert. Ein biss­chen kann … Le­sen fort­set­zen

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Alte Freundinnen

Char­lot­te Wood kon­fron­tiert in „Ein Wo­chen­en­de“ drei Freun­din­nen mit sich selbst und ih­rer in die Jah­re ge­kom­me­nen Freund­schaft „So wür­den die Ta­ge oh­ne Syl­vie al­so sein, mit die­ser Di­stanz zwi­schen ih­nen, die sich aus­wei­te­te und ver­tief­te. Sie blieb ste­hen und … Le­sen fort­set­zen

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Halb gekonnter Corona-Roman

Phil­lip Le­wis‘ Rück­kehr nach Old Buck­ram ist das mys­te­riö­se De­büt ei­nes Poe-Adep­ten „Ich rief den Kell­ner und be­stell­te zwei Co­ro­na mit Li­met­ten­schnitz. Ich woll­te den Ball flach hal­ten. „Mit wem bist du hier?“, frag­te ich sie. Ich deu­te­te auf mei­nen … Le­sen fort­set­zen

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Dichter-Dogge

Sig­rid Nu­n­ez kom­po­niert in „Der Freund“ Ei­ge­nes und Frem­des zu ei­nem Buch über Schrift­stel­ler und ihr Schrei­ben „Aber auf die­sen Sei­ten fin­det sich vie­les, von dem ich nie je­man­dem er­zählt ha­be. Es ist selt­sam, wie der Akt des Schrei­bens zu … Le­sen fort­set­zen

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Literatur und Literaten in der Lagune

In sei­nem Ro­man „Der von den Lö­wen träum­te“ schil­dert Hanns-Jo­sef Ortheil sein Schrei­ben und er­zählt von He­ming­way in Ve­ne­dig „Et­was auf­schrei­ben? Et­was von dem, was He­ming­way zu ihm ge­sagt hat­te? Über das Schrei­ben? Über Gott? Über das Be­ten? Viel­leicht war … Le­sen fort­set­zen

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Weltliteratur lebendig umgesetzt

So­dom und Go­mor­rha“ als Hör­spiel-In­sze­nie­rung Auf das Hör­spiel „So­dom und Go­mor­rha“, ei­ner Ge­mein­schafts­pro­duk­ti­on von SWR, Dra­dio Kul­tur und Der Hör­ver­lag, bin ich wäh­rend mei­ner Lek­tü­re des vier­ten Bands von Mar­cel Proust „Auf der Su­che nach der ver­lo­re­nen Zeit“ ge­sto­ßen. Die­ser … Le­sen fort­set­zen

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Proust – Sodom und Israel

Die Soi­ree der Prin­zes­sin von Guer­man­tes, Bd. 4, II. 1 „Die An­ge­hö­ri­gen der Ge­sell­schaft stel­len sich Bü­cher gern als ei­ne Art Ku­bus vor, des­sen ei­ne Sei­te ent­fernt ist, so dass der Au­tor nichts Ei­li­ge­res zu tun hat, als die Per­so­nen, … Le­sen fort­set­zen

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Von Vätern und Söhnen

Da­ni­el Men­delsohn ver­bin­det in „Ei­ne Odys­see. Mein Va­ter, ein Epos und ich” die sen­si­ble Su­che nach dem Va­ter mit ei­ner un­ter­halt­sa­men Ein­füh­rung in das be­rühm­te Epos „Die Odys­see selbst be­wegt sich durch die Zeit in der glei­chen ge­wun­de­nen Wei­se, wie … Le­sen fort­set­zen

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Vom Sohn zum Freund

Da­vid Wag­ner er­zählt in „Der ver­gess­li­che Rie­se“ die Ge­schich­te ei­ner in­ten­si­ven Va­ter-Sohn-Be­geg­nung „Sei­ne Stim­me ist die von frü­her, sie hat sich kaum ver­än­dert. Sie klingt noch im­mer so, als sa­ge er nur klu­ge Sa­chen. Frü­her, im selt­sa­men Frü­her, wo liegt … Le­sen fort­set­zen

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