Tag-Archiv: Satire

Das große Yadayadayada

In „Schöne Seelen“ vereint Philipp Tingler Society-Satire mit Psycho-Persiflage „So also war die Gesellschaft beschaffen. Der Eindruck, den ein unbefangener Beobachter hätte empfangen können (wenn es diesen Beobachter nur je gegeben hätte), war folgender: mittelmäßige Menschen von meist zweifelhafter Liebenswürdigkeit, die, … Lesen fortsetzen

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Die Konvertiten

Michel Houellebecq karikiert in „Unterwerfung“ Missstände in Gesellschaft und Religion „Nicht nur der Sex hatte für Huysmans niemals die Bedeutung, die er ihm unterstellte, sondern dasselbe galt mit Sicherheit auch für den Tod, die existentiellen Ängste spielten für ihn keine … Lesen fortsetzen

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Die beste Satire des Jahres

Edward St Aubyn hinterfragt den Literaturpreis in „Der beste Roman des Jahres“     „Der Maßstab für ein Kunstwerk ist, wie viel Kunst es enthält, nicht wie viel ‚Relevanz’. Relevanz für wen? Relevanz für was? Nichts ist so kurzlebig wie die heißen … Lesen fortsetzen

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Ein letzter Zipfel Monarchie

Michael Ziegelwagner sinniert in „Der aufblasbare Kaiser“ über den Moment Bücher fallen mitunter schon durch ihr Äußeres ins Auge. So verspricht der neue Roman „Der aufblasbare Kaiser“ durch seinen Titel, das Porträt eines Dandys mit Pornobrille und das Foto des Autors … Lesen fortsetzen

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Brennerova von Alpha bis Omega

Wie Wolf Haas in „Brennerova“ aus Muskelbilderbüchern Literatur macht Es sind die Strukturen in Wolf Haas’ Literatur, die mich begeistern. So zäume ich nach dem Wetter, der Missionarsstellung und der Wiederbelebung vom Brenner das Pferd von hinten auf und fange mit der neusten Folge ganz von … Lesen fortsetzen

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Schwindelnde Höhen der Literatur

In ihrem neuen Roman „Schwindlerinnen“ spielt Kerstin Ekman mit den Lügen der Schriftsteller Vom Schwindel befallen weiß man nicht wo oben und unten. Ob links oder rechts, alles dreht sich, die Orientierung ist verwirrt, manchmal ganz und gar verloren. Als … Lesen fortsetzen

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Permutative Plot-Plagiate

Doris Brockmanns Kriminalroman entwickelt einen „Psychoterror der ganz eigenen Art“ „Zweifel und Zaudern zischeln, dass ihm jetzt nur noch zwei Tage blieben, um sein großmauliges Versprechen einzulösen. Zuversicht und Zutrauen halten dagegen: Letzte Nacht erst sei die Handlung geträumt worden! … Lesen fortsetzen

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Neuer Haas Grotesk

Wolf Haas erzählt in „Verteidigung der Missionarsstellung“ von Lee Ben in Zeiten der Pandemie Erinnern Sie sich noch an die Panikwelle, die vor zwei Jahren das beginnende Sommerloch öffnete? Oder war es die vorletzte Angst vor Ansteckung? Ich weiß es … Lesen fortsetzen

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Von alten Säcken und roten Ferraris

„Sex ist verboten“ und nicht nur das – der neue Meditationsroman von Tim Parks Stundenlang Sitzen, bei Räucherwerk und Sphärenklängen auf den nackten Bauch eines übergewichtigen Glatzkopfes starren um in Trance zu fallen? Meditation liegt aus meiner Sicht östlich und … Lesen fortsetzen

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