Tag-Archiv: Gegenwartsliteratur

Metamorphosen im Moor

Gun­ther Gel­tin­ger trans­for­miert in Moor die Grie­chi­sche Tra­gö­die „Du sinkst au­gen­blick­lich ein. Spürst un­ter dir die trä­ge Last der me­ter­di­cken Torf­schwäm­me, den schwe­ren, fet­ten Leib, der dich um­armt. Ich schlie­ße dich ein, in Was­ser, in Er­de oder ein Ge­men­ge aus … Le­sen fort­set­zen

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Teltower Krähen

Hart­mut Lan­ge er­kun­det in neu­en No­vel­len die „Ewig­keit des Au­gen­blicks“ Durch ei­ne Leih­ga­be, für die ich nicht zu­letzt durch die­sen Blog­bei­trag dan­ken möch­te, wur­de ich auf ei­nem mir bis da­to un­be­kann­ten Schrift­stel­ler auf­merk­sam, den am 31. März 1937 ge­bo­re­nen Schrift­stel­ler … Le­sen fort­set­zen

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Von Verlierern und Verkündern des wahren Denkens

Ir­gend­wann ist Schluss“ – neue Er­zäh­lun­gen von Mar­kus Orths über Wahn, Sehn­sucht und Ein­sam­keit „Und der Com­pu­ter bringt mir al­les ins Haus: Fil­me, In­for­ma­tio­nen, Neu­ig­kei­ten, Bü­cher, Thea­ter­stü­cke, al­les, was ich will. Ich muss nicht hin­aus in die Welt, die Welt … Le­sen fort­set­zen

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Schwindelnde Höhen der Literatur

In ih­rem neu­en Ro­man „Schwind­le­rin­nen“ spielt Kers­tin Ek­man mit den Lü­gen der Schrift­stel­ler Vom Schwin­del be­fal­len weiß man nicht wo oben und un­ten. Ob links oder rechts, al­les dreht sich, die Ori­en­tie­rung ist ver­wirrt, manch­mal ganz und gar ver­lo­ren. Als … Le­sen fort­set­zen

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Wenn Philosophieprofessoren nach Portugal pilgern

Ste­phan Thome er­zählt in Flieh­kräf­te von ei­ner ver­spä­te­ten Mid­life Cri­sis Als ich zum ers­ten Mal von Ste­phan Tho­mes neu­em Ro­man Flieh­kräf­te hör­te, dach­te ich un­wei­ger­lich an den äl­te­ren Ro­man des un­ter Pseud­onym schrei­ben­den Phi­lo­so­phie­pro­fes­sors Pe­ter Bie­ri. Bei­de schi­cken ih­re Prot­ago­nis­ten … Le­sen fort­set­zen

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Herz am falschen Fleck

Fa­bel­haf­te Kon­fa­bu­la­tio­nen in An­ge­li­ka Mei­ers „Heim­lich, heim­lich mich ver­giss“ „Ja, wer­fen Sie noch ei­nen letz­ten Blick zu­rück, schau­en Sie nur, Dok­tor, da oben ha­ben wir Hy­per­bo­re­er ge­lebt, in azur­ner Ein­sam­keit, in Hö­hen, die kein Vo­gel je er­flog, auf dem Dach … Le­sen fort­set­zen

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Donau vs. America

 In „Tod auf der Do­nau“ schil­dert Mi­chal Hvor­ecky ei­ne hand­lungs­rei­che Do­nau­fluss­fahrt Nicht nur in der Slo­wa­kei sind die Ver­dienst­mög­lich­kei­ten li­te­ra­ri­scher Über­set­zer rar und schlecht. Dies treibt man­chen Jung­aka­de­mi­ker un­ter ein be­rufs­fer­nes, aber pe­ku­ni­är ein­träg­li­ches Joch jen­seits sei­nes geis­ti­gen Ni­veaus. Auch Mar­tin Roy, der … Le­sen fort­set­zen

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Zwischen Kanälen und Karpfenluftmatratzen

In „Fi­sche füt­tern” er­zählt Fa­bio Ge­no­ve­si vom Er­wach­sen­wer­den in der ita­lie­ni­schen Pro­vinz Zu­ge­ge­ben we­der Sport­fi­schen noch Rad­ren­nen zäh­len zu den mich en­thu­si­as­mie­ren­den Be­schäf­ti­gun­gen, den­noch ha­be ich „Fi­sche füt­tern“ des ita­lie­ni­schen Au­tors Fa­bio Ge­no­ve­si ger­ne ge­le­sen. Auch die­ser Ro­man wid­met sich … Le­sen fort­set­zen

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Das Leben ein Glück?

An­na Ka­tha­ri­na Hahn schil­dert in „Am Schwar­zen Berg“ ge­gen­sätz­li­che Le­bens­er­war­tun­gen „War­um kann man nicht ein­fach nur da­sein? Bü­cher le­sen? Vö­gel be­ob­ach­ten und rum­spa­zie­ren?“(Pe­ter) „…sie haß­te die­se Ty­pen, ih­ren Ge­stank, aus dem sie all die Schreck­lich­kei­ten an­weh­ten, die pas­sie­ren konn­ten, wenn … Le­sen fort­set­zen

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Vom Raum mit Riss zum Raum der Freundschaft

Ich nann­te ihn Kra­wat­te“ Mi­le­na Mi­chi­ko Fla­sar er­zählt von For­men der Aus­gren­zung „Un­se­re Freund­schaft war der grö­ße­re Raum, in den ich ein­ge­tre­ten war. Sei­ne Wän­de hat­te ich mit den Bil­dern de­rer ta­pe­ziert, von de­nen wir ein­an­der er­zählt hat­ten.…“ Ei­gent­lich woll­te … Le­sen fort­set­zen

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