Tag-Archiv: Gesellschaftskritik

Ballerina-Becircung

Lu­kas Bär­fuss Ro­man „Ha­gard“ wirkt wie ei­ne De­bat­ten-Re­plik „Phi­lip, so nahm ich an, hat­te ei­nen An­fall von Über­druss, wie ihn je­der Mensch kennt, der sich von sei­nem All­tag ge­fes­selt fühlt und in öden Stun­den von ei­ner Flucht träumt. Auch Phi­lip … Le­sen fort­set­zen

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Über Zufall und Singularität

Jo­nas Lü­scher lässt sei­nen An­ti­hel­den „Kraft“ sar­kas­tisch scharf über das Le­ben schwa­feln „In die­ser Nacht schrieb er ei­ne lan­ge Mail, in der er Ivan sei­ne Zu­sa­ge über­mit­tel­te und ihn bat, für vier­zehn Ta­ge sein Gast sein zu dür­fen, be­vor er … Le­sen fort­set­zen

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Ein Hauch vergangener Zeiten“

Hen­ry Ja­mes’ „Da­i­sy Mil­ler“ amü­siert mit Iro­nie und sprit­zi­gen Dia­lo­gen „Ich hab’ kei­ne Zäh­ne, die ka­putt­ge­hen kön­nen. Die sind al­le aus­ge­fal­len. Ich hab’ nur noch sie­ben. Mut­ter hat sie ges­tern Abend ge­zählt, und gleich da­nach ist noch ei­ner aus­ge­fal­len. Sie … Le­sen fort­set­zen

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Stauräume der Vergangenheit“

Ri­chard Fords Frank in Zei­ten des Hur­ri­kans „Die star­ke Hand ei­nes or­dent­li­chen Hur­ri­kans hat et­was für sich, sie macht dem Le­ben un­sanft klar, wie re­la­tiv al­les ist.“ Als Frank vor den Über­res­ten sei­nes eins­ti­gen Hau­ses steht, fällt sein Blick in den … Le­sen fort­set­zen

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Das große Yadayadayada

In „Schö­ne See­len“ ver­eint Phil­ipp Ting­ler So­cie­ty-Sa­ti­re mit Psy­cho-Per­si­fla­ge „So al­so war die Ge­sell­schaft be­schaf­fen. Der Ein­druck, den ein un­be­fan­ge­ner Be­ob­ach­ter hät­te emp­fan­gen kön­nen (wenn es die­sen Be­ob­ach­ter nur je ge­ge­ben hät­te), war fol­gen­der: mit­tel­mä­ßi­ge Men­schen von meist zwei­fel­haf­ter Lie­bens­wür­dig­keit, die, … Le­sen fort­set­zen

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Landlust

Do­ris Knecht er­zählt in Wald wie sich ei­ne Stadt­maus zur Land­maus wan­delt „Das Le­ben am Land ist nicht zärt­li­cher als das Le­ben in der Stadt. Die Men­schen sind nicht net­ter zu­ein­an­der, weil sie sich bes­ser und län­ger ken­nen oder al­le … Le­sen fort­set­zen

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Mangelmann auf Schlingerkurs

In sei­nem neu­en Ro­man „Bei Re­gen im Saal“ über­win­det Ge­n­azi­no die Zu­mu­tun­gen des All­tags „Von Be­ruf war ich Re­zep­tio­nist, ge­le­gent­lich Bar­mi­xer, aber in letz­ter Zeit ar­bei­te­te ich über­wie­gend als Über­win­der. Ich half Men­schen, ih­re zu­wei­len auf­dring­li­chen oder dümm­li­chen Er­leb­nis­se schnel­ler … Le­sen fort­set­zen

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Löcher, Liebe, Levitationen

In sei­nem neu­en Ro­man „Al­pha & Ome­ga“ er­klärt Mar­kus Orths mit Phan­ta­sie und Au­gen­zwin­kern die „Apo­ka­lyp­se für An­fän­ger“ „Die Krie­ge, die sich zer­flei­schen­den Kul­tu­ren, die Hun­ger­ge­no­zi­de, die scham- und rück­sichts­lo­se Aus­beu­tung: Ich konn­te kaum glau­ben, dass die da­ma­li­gen Men­schen all­dem … Le­sen fort­set­zen

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Sushi Murakami — Zugverspätung

Das 19. Ka­pi­tel Das letz­te Ka­pi­tel birgt ei­ne Über­ra­schung. Nicht weil es die Fra­gen end­lich be­ant­wor­tet, son­dern weil Mu­ra­ka­mi die ja­pa­ni­sche Ge­sell­schaft ana­ly­siert. Schon im 11. Ka­pi­tel klang ei­ne leich­te Kri­tik an. Hier stellt er nun in ei­ner Bahn­hofs­sze­ne Stress … Le­sen fort­set­zen

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Sushi Murakami — Beyond

Das 11. Ka­pi­tel Am fol­gen­den Tag be­gibt sich Tsuku­ru in Akas Fir­ma. Ih­re Bü­ros lie­gen in ei­nem fu­tu­ris­ti­schen Ge­bäu­de aus Stahl und Glas. Am Emp­fang be­geg­net er zu­nächst ei­ner jun­gen Frau, die wie ein Klon des Le­­xus-Fräu­­leins wirkt. Ein gro­ßes … Le­sen fort­set­zen

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