Tag-Archiv: Gesellschaftskritik

Über Zufall und Singularität

Jonas Lüscher lässt seinen Antihelden „Kraft“ sarkastisch scharf über das Leben schwafeln „In dieser Nacht schrieb er eine lange Mail, in der er Ivan seine Zusage übermittelte und ihn bat, für vierzehn Tage sein Gast sein zu dürfen, bevor er … Lesen fortsetzen

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„Ein Hauch vergangener Zeiten“

Henry James’ „Daisy Miller“ amüsiert mit Ironie und spritzigen Dialogen „Ich hab’ keine Zähne, die kaputtgehen können. Die sind alle ausgefallen. Ich hab’ nur noch sieben. Mutter hat sie gestern Abend gezählt, und gleich danach ist noch einer ausgefallen. Sie … Lesen fortsetzen

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„Stauräume der Vergangenheit“

Richard Fords Frank in Zeiten des Hurrikans „Die starke Hand eines ordentlichen Hurrikans hat etwas für sich, sie macht dem Leben unsanft klar, wie relativ alles ist.“ Als Frank vor den Überresten seines einstigen Hauses steht, fällt sein Blick in den … Lesen fortsetzen

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Das große Yadayadayada

In „Schöne Seelen“ vereint Philipp Tingler Society-Satire mit Psycho-Persiflage „So also war die Gesellschaft beschaffen. Der Eindruck, den ein unbefangener Beobachter hätte empfangen können (wenn es diesen Beobachter nur je gegeben hätte), war folgender: mittelmäßige Menschen von meist zweifelhafter Liebenswürdigkeit, die, … Lesen fortsetzen

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Mangelmann auf Schlingerkurs

In seinem neuen Roman „Bei Regen im Saal“ überwindet Genazino die Zumutungen des Alltags „Von Beruf war ich Rezeptionist, gelegentlich Barmixer, aber in letzter Zeit arbeitete ich überwiegend als Überwinder. Ich half Menschen, ihre zuweilen aufdringlichen oder dümmlichen Erlebnisse schneller … Lesen fortsetzen

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Löcher, Liebe, Levitationen

In seinem neuen Roman „Alpha & Omega“ erklärt Markus Orths mit Phantasie und Augenzwinkern die „Apokalypse für Anfänger“ „Die Kriege, die sich zerfleischenden Kulturen, die Hungergenozide, die scham- und rücksichtslose Ausbeutung: Ich konnte kaum glauben, dass die damaligen Menschen alldem … Lesen fortsetzen

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Sushi Murakami – Zugverspätung

Das 19. Kapitel Das letzte Kapitel birgt eine Überraschung. Nicht weil es die Fragen endlich beantwortet, sondern weil Murakami die japanische Gesellschaft analysiert. Schon im 11. Kapitel klang eine leichte Kritik an. Hier stellt er nun in einer Bahnhofsszene Stress … Lesen fortsetzen

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Sushi Murakami – Beyond

Das 11. Kapitel Am folgenden Tag begibt sich Tsukuru in Akas Firma. Ihre Büros liegen in einem futuristischen Gebäude aus Stahl und Glas. Am Empfang begegnet er zunächst einer jungen Frau, die wie ein Klon des Lexus-Fräuleins wirkt. Ein großes … Lesen fortsetzen

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