Die Philluministin

Wioletta Greg beschreibt in „Unreife Früchte“ eine Kindheit in Polen voll Licht und Schatten

An jenem Abend saßen wir im Licht des Ofens wie vorsintflutliche, in Bernstein verschlossene Insekten (…) Aus dem Aschekasten sprühten Funken und verschwanden auf dem marmorierten Linoleum wie Meteoriten im dunklen, undurchdringlichen Ozean.“

Mit ihrer Art, das Licht zu malen, revolutionierten die Impressionisten die Malerei und offenbarten einen besonderen Blick auf anscheinend alltägliche Anblicke. In ähnlicher Weise nutzt Wioletta Greg das Licht in ihren Erinnerungen an eine Jugend in der polnischen Provinz. Es sind das Licht und seine Erzeuger, Sonne, Feuer und Elektrizität, mit denen sie dieser vermeintlichen Tristesse ungeahnten Glanz verleiht.

Wioletta Greg, 1974 in Kozieglowy geboren, trägt eigentlich den für Deutsche nahezu unaussprechlichen Namen Grzegorzewska. In ihrer Heimat ist sie durch ihre poetischen Werke bekannt. Neben diesen hat sie drei Romane veröffentlicht. Der vorliegende, autobiographisch geprägte Roman „Unreife Früchte“ wurde 2017 für den Man Booker International nominiert.

Allerdings stellt sich die Frage, ob es sich tatsächlich um einen Roman handelt. „Die Philluministin“ weiterlesen

Rekonstruktion. (Herrlich) Unkorrekt

Julia Wolf lässt in ihrem Roman „Walter Nowak bleibt liegen“ das Hirn ihres Protagonisten erzählen

Den Riss in der Decke wollte ich längst, und nun liege ich hier und kann mich nicht rühren, ich hab’s nicht probiert. Ich liege jetzt mal hier und rühre mich nicht, ich starre einfach den Riss an.“

Der Titel dieses kurzen, intensiven Romans ist Programm. Ein Mann an die 70 stürzt im Bad und bleibt liegen. Es ist weniger sein Alter, das ihn zu Fall bringt, sondern eine Ablenkung durch eine Frau oder besser Walter Nowaks Reaktion auf diese. Später wird er erzählen, er habe sich beim Schwimmen verschätzt und sich den Kopf am Beckenrand gestoßen.

Julia Wolf, die 2016 mit einem Ausschnitt aus ihrem damals noch unveröffentlichten Roman den 3sat Preis beim Bachmann-Wettbewerb gewann, wurde mit dem vollendeten Werk ein Jahr später für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr Erzählstil wirkt erfrischend neu, auch wenn er berühmten Vorgängern verhaftet ist.

Die Autorin führt den Leser mitten hinein in Walter Nowaks Hirn und lässt ihn an einem Strom von Erinnerungen und Assoziationen teilhaben. Für die biographische Authentizität der Figur gibt sie keine Garantie, sie unterläuft sie mit den Träumen und Phantasien ihres Helden. Walters biographisches „Rekonstruktion. (Herrlich) Unkorrekt“ weiterlesen

Out-of-Body-Experience

John Williams psychologisch intensives  Debüt „Nichts als die Nacht“

Und er dachte an die Dinge, an die er nicht denken sollte, erinnerte sich an Sachen, an die er sich nicht erinnern sollte. Manchmal, wenn er sich so allein dort sitzen und sich erinnern sah, kam er sich wie ein Arzt vor, der beobachtete, wie eine Krankheit aufzog, aber nichts dagegen unternahm. Man hatte ihm gesagt, dass es Dinge gebe, die er vergessen sollte, die er vergessen musste.“

Eine Außerkörperliche Erfahrung, das Gefühl seinen Körper zu verlassen, über ihm zu schweben und sich selbst als Objekt einer Szenerie von außen zu betrachten, spielt eine große Rolle in John Williams Debüt „Nichts als die Nacht“. Jenseits der Literatur schildern Menschen in körperlichen wie psychischen Notsituation, Unfall- und Gewaltopfer, derartiges. Neurowissenschaftler führen dies auf die Beeinträchtigung verschiedener Bereiche des Hirns zurück und zählen es als Symptom einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Es ist davon auszugehen, daß  John Williams dies ebenfalls aus Beobachtung oder eigenem Erleben kennt, denn die vorliegende Novelle schrieb er als 22jähriger Kriegsteilnehmer nach dem Absturz seines Flugzeugs in einem Lager in Burma.

Gleich zu Beginn seines Buchs schickt er seinen jungen Protagonisten Arthur in eine Out-of-Body-Experience. Es ist die erste, weitere werden folgen. Arthur befindet sich auf einer Party, sieht wohlbeleibte Smokingträger und ihre knapp bekleideten Frauen, erkennt die Details der Wohnung des Gastgebers und entdeckt „Out-of-Body-Experience“ weiterlesen

Erlebtes erfunden

Matthias Brandt erzählt in „Raumpatrouille“ von seiner Kanzlerkind-Kindheit

brandt-raumpatrouille-lowres-b8ce18d8d4687ff6b5eb1cada6eb4febAlles, was ich erzähle, ist erfunden. Einiges davon habe ich erlebt, manches von dem, was ich erlebt habe, hat stattgefunden.“

Wer soll die Geschichten lesen, die in Matthias Brandts „Raumpatrouille“ versammelt sind? Alle, die den Autor als Schauspieler schätzen? Leser von Biographien, geschrieben von Schauspielern — man denke an Meyerhoff — oder von Nachkommen der Politikprominenz? Oder die Altersgenossen des Autors, die, so der Klappentext, „literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, den Kosmos der eigenen Kindheit (…) in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts“ unternehmen können?

Schnell wird klar, daß in diesen 178 Seiten mehr steckt. Brandt mischt nicht nur Autobiographisches mit Symbolen der Siebziger. Er widmet diese vierzehn Geschichten der Phantasie, der des damaligen Jungen und der des jetzigen Schriftstellers Matthias Brandt. Schließlich kennt Erinnerung keine Authentizität.

Sein Vater, Willy Brandt, Bundeskanzler von 1969 bis 1974 war ein vielbeschäftigter, „Erlebtes erfunden“ weiterlesen

Proustscher Super-8-Film

Hilary Mantels Erinnerungsbuch „Von Geist und Geistern“

mantel, geistWenn meine frühen Erinnerungen auch bruchstückhaft sind, glaube ich doch nicht, dass sie, zumindest nicht vollständig, Konfabulationen sind, und das glaube ich aufgrund ihrer überwältigenden sinnlichen Kraft. (…) Wenn ich sage: „Ich schmeckte“, dann schmecke ich es, und wenn ich sage: „Ich hörte“, dann hörte ich es. Ich rede nicht von einem proustschen Moment, sondern von einem proustschen Super-8-Film. Jeder kann diese alten Filme in Gang setzen, er braucht nur etwas Vorbereitung und Übung.“

Hilary Mantel ist als Autorin der Romane Wölfe und Falken bekannt, die, entgegen der Erwartung an das Genre des Historischen Romans, höchstes literarisches Niveau besitzen. Beide wurden 2009 und 2012 mit dem Booker-Prize ausgezeichnet.

Im Frühjahr dieses Jahres hat der Dumont Verlag ihre Autobiographie Von Geist und Geistern vorgelegt, die in Mantels Heimat England bereits 2003 vor den beiden berühmten Werken erschien. Ihr Weg zur Star-Autorin kann folglich nicht das Thema dieses Buches sein. Doch zeigen ihre Erinnerungen bereits, wie sie mit literarischer Begabung und analytischer Fähigkeit diesen Weg einschlägt.

Zudem zeugen sie, so der gut gewählte Titel, vom Geist Hilary Mantels. Auf Geister ganz im gespenstischen Sinne sollte man ebenso gefasst sein. Gleich auf den ersten Seiten schildert „Proustscher Super-8-Film“ weiterlesen

Kaffeeklatsch und Ku-Klux-Klan

Harper Lees wiederentdeckter Erstling „Gehe hin, stelle einen Wächter” erzählt vom Erwachsenwerden

9783421047199_CoverDie Hölle war und würde, was Jean Louise betraf, immer ein feuriger Pfuhl sein, dessen Ausmaße ungefähr genauso groß wie Maycomb, Alabama, waren und der von einer fünfzig Meter hohen Mauer umschlossen wurde.(…)

Die Hölle, das ist ewiges Getrenntsein. Was hatte sie bloß getan, dass sie sich den Rest ihres Leben (sic!) nach ihnen sehen musste, heimliche Abstecher in eine lang zurückliegende Zeit unternahm, aber keine Reise in die Gegenwart? Ich bin ihr Blut und ihre Knochen, ich habe in dieser Erde gegraben, das hier ist mein zuhause. Aber nein, ich bin nicht ihr Blut, und der Erde ist es egal, wer in ihr gräbt, ich bin eine Fremde auf einer Cocktailparty.

Harper Lee wurde durch ihren bislang einzigen, 1960 veröffentlichten Roman Wer die Nachtigall stört weltberühmt. Darin kämpft der Anwalt Atticus Finch in einem kleinen Provinzort in Alabama gegen den Rassismus der Südstaaten. Dieses Maycomb ist unschwer mit Monroeville zu identifizieren, wo Harper Lee 1926 geboren wurde und heute noch lebt.

Den vorliegenden Roman „Gehe hin, stelle einen Wächter“ vollendete Lee 1957, er ging dem eigentlichen Debüt der Autorin voraus. Das Manuskript wurde jedoch von ihrer Lektorin Theresa von Hohoff „Kaffeeklatsch und Ku-Klux-Klan“ weiterlesen

Surreale Odyssee

Jean Cayrol „Im Bereich einer Nacht“ — Die Wiederentdeckung eines großen französischen Romans


„Und was habe ich in diesem Winkel hier wiedergefunden? Eine verfallene Kindheit, eine niedergehauene Landschaft und über all dem eine wütende, rasende Nacht.“

Anlässlich des hundertsten Geburtstags von Jean Cayrol (1911–2005) hat der Schöffling-Verlag dessen Roman „Im Bereich einer Nacht“ neu aufgelegt, in der beeindruckenden Übersetzung durch Paul Celan.

Der dreißigjährige François ist aus Paris aufgebrochen um seinen Vater zu besuchen. Dieser wohnt in Sainte-Veyres, nach dem Krieg in Chauvigny umbenannt. Man ahnt gleich zu Beginn, daß sich nicht ein freudiges Wiedersehen mit dem Ort und den Personen der Kindheit anbahnt. François verlässt den Zug eine Station vor dem Ziel, um nicht von seinen Vater von Bahnhof abgeholt zu werden und so eine öffentliche Umarmung  zu vermeiden. Doch diesen Entschluss bereut er bald. So sehr ihm vor der Begegnung mit dem Vater graut, ängstigt ihn der Fußweg durch die graue, dunkelnde Herbstlandschaft. Er verlässt die Straße wissend sich in diesem „Schierlings- und Brombeerreich“ heillos zu verlaufen.

Die Begegnung mit ein paar Jungs, die nach einen Schatz graben, lösen Erinnerungen an seine eigene, vom Glück weit entfernte Kindheit aus.

Ich sah ein, daß es unmöglich war, aus eigenen Kräften glücklich zu werden: das war der kunstreich errungene Sieg meines Vaters, die harte Lektion einer knirschenden Mainacht.“

Weiter auf der Suche nach dem rechten Weg durch ein vom Krieg zerstörtes Dorf und seinen Wald, verfolgt von einem herrenlosen Hund, erinnert er sich an seinen letzten Besuch beim Vater, dem „Überwitwer“, der seinen beiden Kindern die Trauer um ihre Mutter verboten hatte.

Arme Mutter, nie habe ich sie anders gekannt als angeschmiedet an ihren Tod. Vater hatte sie eingekerkert, eingesargt in einem unzugänglichen Kummer. Niemand durfte ihrer gedenken. Nur auf seinen Wink hin durften die Tränen fließen und die Seufzer laut werden. Er gehörte ihm und nur ihm allein, dieser Tod.“

Als einziger Lichtblick in dieser Herbstdämmerung voll schwarzer Melancholie erscheint François sein Glück mit Juliette. Er denkt an ihre erste Begegnung, an ihre bescheidene Wohnung in Paris, in der sie glücklich sein wollen, vor allem, weil sie nicht „den anderen mit irgendwelchen alten Bindungen behelligen“. Die Vergangenheit muss verdrängt werden, um glücklich leben zu können. „Darf man den anderen Dinge aufbürden, die man selbst nicht mehr erträgt?“ François trägt nicht als Einziger eine solche Last mit sich, auch Juliette hat eine Erinnerung zu verschweigen. Deren Zeugen, die Briefe Fernands, könnte sie jedoch mit Leichtigkeit verbrennen. François hingegen holen seine Albträume an jedem Wegweiser ein. Seine einstigen Selbstmordgedanken, die auch den anderen Mitgliedern dieser unglücklichen Familie nicht fern lagen, und die todesnahe Atmosphäre, deren vorherrschendes Element die Angst war.

Als Kind war ihm kaum etwas anderes beigebracht worden als Angst; eine Angst, der man mit keinerlei Argumenten, mit keinerlei Mut beikam.“ Früchte einer streng religiösen Erziehung. „Dieses Frikassee von Teufeleien, das man uns täglich auftischte.“

Schließlich wird der mittlerweile von Kälte, Hunger und Erinnerungen zermürbte François von einer Autofahrerin aufgelesen. In deren Haus erhält er zwar ein wenig Wärme und einen Cognac, gerät aber zugleich in einen Streit zwischen Vater und Tochter, der ihn schnell seinen Weg fortsetzen lässt. Doch welchen?

Es gibt immer zwei Wege nebeneinander, einen falschen und einen richtigen. Und Sie – Sie schlagen immer nur die Wege ein, von denen kein Mensch etwas wissen will. Der richtige Weg läuft an den Gleisen entlang. Sie rennen da auf Wegen herum, als ob Sie auf Amseln aus wären, wie die Kinder.“

François’ Weg zurück führt weiter durch seine Kindheit, die er gemeinsam mit seiner Schwester hinter verschlossenen Türen verbringen musste, nur einmal durften sie einen unbeschwerten Tag in Freiheit erleben. Da zeigt sich dem erwachsenen François plötzlich ein Licht in der Dunkelheit, er wähnt sich in Sicherheit, imaginiert eine „anheimelnde, rege, heitere Wohnstätte“, formuliert schon den Bericht seiner nächtlichen, unheimliche Irrfahrt an Juliette, als er beim Betreten des Hauses gefragt wird, ob er wegen des Toten komme. Voller Schreck, von abermaligen Erinnerungen überwältig, verliert er das Bewusstsein. Die Bewohner betten ihn auf ein Sofa und bieten ihm an über Nacht zu bleiben. Vom Nebenraum aus lauscht er den Gesprächen der Frauen, erfährt von ihrem Unglück und, daß der Tote nur zu Besuch war. Sein Unwohlsein lässt ihn in Fieberphantasien fallen, die seine Kindheit heraufbeschwören und ihn fragen lassen, ob der Tod seines Vaters ihn endgültig  befreien würde, ob er dann mit Juliette ein neues Leben anfangen könne oder ob er durch die Befreiung vom Verursacher seines Kindheitsunglücks gleichzeitig auch seine Kindheit selbst verlieren würde.

Wieder erwacht hört er die Schneiderin Raymonde und ihre Tochter Claire, später trifft Simon ein, und bringt Unfrieden in seine Familie. Eine Familie, die wie sich zeigen wird, schon längst zerstört ist. Auf dem Höhepunkt des Streites mit ihrem Vater Simon, flieht Claire aus dem Haus. François wird aufgefordert bei der Suche zu helfen. Diese gilt allerdings mehr dem teuren Hochzeitskleid, daß Claire zur Probe übergeworfen hatte, als dem jungen Mädchen selbst. François irrt wieder durch die Nacht und findet Claire schließlich in dem Haus, welches ihm als Knaben Zuflucht geboten hat. Das Haus des alten, lieben Lehrers Jean.

Die Lösung seiner Fragen und damit das Ende dieser Nacht erschließt sich ihm und damit auch dem Leser auf der vorletzten Seite des Romans.

Jean Cayrol beschreibt in seinem Werk die nächtliche Odyssee seines Protagonisten François zu einem Ziel, welches er eigentlich gar nicht erreichen will. Immer wieder unterbrechen Erinnerungen an die Schrecken seiner Kindheit die Suche. Fetzen, die sich nach und nach zusammen fügen. Daneben gibt es Gedanken an sein jetziges Leben, seine Liebe zu Juliette. Von ihrer Situation berichtet der Autor in zwei kurzen Kapiteln. Sie zeigen, wie auch sie von einer Erinnerung belastet wird.

Jean Cayrol schildert die Suche nach dem rechten Weg, der sich in einer vom Krieg traumatisierten Gesellschaft nur schwerlich finden lässt. Er führt durch zerstörte Orte und verwilderte Natur, vorbei an verfallenen Häusern und obskuren Begegnungen. Trotz seines bedrückenden Inhalts, fesselt der Roman, leicht und fließend formuliert. Mehrere Bewusstseinsströme kombinierend entwickelt Cayrol ein intensives Psychogramm des Protagonisten. Erfahrung und Phantasie, Fieber und Traum bilden die Wirklichkeit dieser dunklen Nacht der Erinnerung. So erzeugt dieser Roman, dem ich noch viele weitere Leser wünsche, einen ungeheuren Lesesog.

Im Nachwort würdigt die Romanistin Ursula Hennigfeld den Dichter und Verleger Jean Cayrol. Cayrol wurde als Mitglied der Résistance 1943 im Lager Mauthausen interniert, wo er den Mitinhaftierten Gedichte von Racine und Rimbaud, sowie eigene Werke vortrug. Diese erschienen 1997 unter dem Titel „Schattenalarm“. Seit 1949 war Cayrol verlegerisch tätig. 1973 wurde er Mitglied der Académie Goncourt.

In ihrer Analyse des Romans betont Hennigfeld dessen surrealistische Struktur, sowie die subtextualen Anspielungen auf die Erinnerungspolitik des französischen Staates. Cayrol hat in allen seinen Werken seine Erfahrungen mit Krieg und Shoah verarbeitet, diese aber immer im Literarischen belassen.

Die Freundschaft zwischen Jean Cayrol und Paul Celan, geprägt durch die gemeinsame Arbeit gegen das Vergessen, führte dazu, daß Cayrol Celan um die Übersetzung seines Buches bat. Welche dichterische Freiheit er ihm hierbei ließ, erläutert die Autorin.