Tag-Archiv: Liebe

Psychische Landvermessung

In Hanns-Jo­sef Ortheils „Das Kind, das nicht frag­te“ sucht ein Scheu­er sich selbst und wird nicht nur vom Frucht­kör­per Si­zi­li­ens be­glückt „-(…) mein Wis­sen ist ganz und gar in­tui­tiv. -In­tui­tiv?! Aber das ist ja un­glaub­lich. -Manch­mal weiß ich be­stimm­te Din­ge … Le­sen fort­set­zen

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Einseitige Verhältnisse

Le­na An­ders­son ana­ly­siert in ih­rem Ro­man „Un­voll­kom­me­ne Ver­bind­lich­kei­ten“ er­neut das emo­tio­na­le Un­gleich­ge­wicht ei­nes Paa­res -Gast­re­zen­si­on von Lea Pis­­to­­ri­us- „Es­ter hät­te sich sehr viel Zeit und Mü­he spa­ren kön­nen, wenn sie ihn beim Wort ge­nom­men hät­te, aber sie hät­te auch viel … Le­sen fort­set­zen

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Lügen machen schöne Beine

Aye­let Gundar-Gos­hen kon­stru­iert ih­ren neu­en Ro­man „Die Lüg­ne­rin“ nach dem Aschen­put­tel­prin­zip „Die Faust­schlä­ge be­ein­druck­ten we­der die bei­den Be­am­ten ihm ge­gen­über noch den Holz­tisch. Der hat­te in sei­nem Le­ben schon so vie­le Hie­be ein­ste­cken müs­sen, mal von den Ver­hör­ten, mal von … Le­sen fort­set­zen

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Unter dem Vulkan

Ve­re­na Carls sprach­schö­ner Ro­man „Die Lich­ter un­ter uns“ er­stickt stil­si­cher am Pa­thos „Wer will was von wem wor­aus.“ Die­ser im Ro­man zi­tier­te ju­ris­ti­sche Merk­satz könn­te als sein Leit­mo­tiv durch­ge­hen, denn fast al­le Fi­gu­ren in Ve­re­na Carls „Die Lich­ter un­ter uns“ be­fin­den … Le­sen fort­set­zen

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Mein Ich ist ein Anderer

Sei­nen neu­en Ro­man „Die sanf­te Gleich­gül­tig­keit der Welt“ weiht Pe­ter Stamm der Macht des Er­zäh­lens „Wie­viel mei­ner Ge­schich­te mit mir zu tun hat, gab ich nie zu.“ Pe­ter Stamm be­vor­zugt in sei­nem Schrei­ben das Spiel mit den Ebe­nen. Sei­ne Fi­gu­ren … Le­sen fort­set­zen

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Gemeinsam anders

Wir sa­gen uns Dunk­les“ — Hel­mut Böt­ti­gers auf­schluss­rei­che Ana­ly­se der Be­zie­hung Bach­mann-Ce­lan „Ich ha­be ei­nen Mann ge­kannt, der hieß Hans, und er war an­ders als al­le an­de­ren. Noch ei­nen kann­te ich, der war auch an­ders als al­le an­de­ren. Dann ei­nen, … Le­sen fort­set­zen

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Die schauerliche Stille brechender Herzen“

Vom Grau­sa­men im Krieg und in der Lie­be er­zählt An­na Baar in „Als ob sie träu­mend gin­gen“ Klee liegt im Kran­ken­bett oder eher im Ster­be­bett? In ei­ner An­stalt für Kran­ke oder eher für Ir­re? Sein Na­me lau­tet Paul oder eher … Le­sen fort­set­zen

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Der Tod  und das Mädchen

To­mas Es­pe­dal ver­zeich­net in „Wi­der die Na­tur“ die Lie­be zwi­schen Sehn­sucht und Selbst­zwei­fel „Ist das Un­glück ei­ne Vor­aus­set­zung für das Glück? Nein, das Glück kommt jäh und un­er­war­tet, es ist ei­ne ganz selbst­stän­di­ge, un­ab­hän­gi­ge Grö­ße, es tritt ein oh­ne Vor­bo­ten, … Le­sen fort­set­zen

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Ballerina-Becircung

Lu­kas Bär­fuss Ro­man „Ha­gard“ wirkt wie ei­ne De­bat­ten-Re­plik „Phil­ip, so nahm ich an, hat­te ei­nen An­fall von Über­druss, wie ihn je­der Mensch kennt, der sich von sei­nem All­tag ge­fes­selt fühlt und in öden Stun­den von ei­ner Flucht träumt. Auch Phil­ip … Le­sen fort­set­zen

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Memoir in Naturkulisse

Howard Axel­rod er­zählt in „Al­lein in den Wäl­dern“ von der Su­che nach sich selbst „Und ich ahn­te nicht, dass mich nach Er­schei­nen des Ar­ti­kels ein Ver­le­ger kon­tak­tie­ren wür­de, um mich zu fra­gen, ob ich nicht ein Buch schrei­ben woll­te. Ob … Le­sen fort­set­zen

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