Tag-Archiv: Beziehung

Einseitige Verhältnisse

Le­na An­ders­son ana­ly­siert in ih­rem Ro­man „Un­voll­kom­me­ne Ver­bind­lich­kei­ten“ er­neut das emo­tio­na­le Un­gleich­ge­wicht ei­nes Paa­res -Gast­re­zen­si­on von Lea Pis­­to­­ri­us- „Es­ter hät­te sich sehr viel Zeit und Mü­he spa­ren kön­nen, wenn sie ihn beim Wort ge­nom­men hät­te, aber sie hät­te auch viel … Le­sen fort­set­zen

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Unter dem Vulkan

Ve­re­na Carls sprach­schö­ner Ro­man „Die Lich­ter un­ter uns“ er­stickt stil­si­cher am Pa­thos „Wer will was von wem wor­aus.“ Die­ser im Ro­man zi­tier­te ju­ris­ti­sche Merk­satz könn­te als sein Leit­mo­tiv durch­ge­hen, denn fast al­le Fi­gu­ren in Ve­re­na Carls „Die Lich­ter un­ter uns“ be­fin­den … Le­sen fort­set­zen

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Rekonstruktion. (Herrlich) Unkorrekt

Ju­lia Wolf lässt in ih­rem Ro­man „Wal­ter No­wak bleibt lie­gen“ das Hirn ih­res Prot­ago­nis­ten er­zäh­len „Den Riss in der De­cke woll­te ich längst, und nun lie­ge ich hier und kann mich nicht rüh­ren, ich hab’s nicht pro­biert. Ich lie­ge jetzt … Le­sen fort­set­zen

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Vom Auswildern einer Familie

An­drea He­jls­kov schil­dert in „Wir hier draus­sen“ die Be­kämp­fung ei­ner Exis­tenz­kri­se mit na­tür­li­chen Mit­teln „Als wir weg­ge­gan­gen wa­ren, hat­ten wir das nicht ge­tan, um vor den Pro­ble­men oder Kon­flik­ten weg­zu­lau­fen. Es war ein Ka­mi­kaze­an­griff ge­we­sen, der mit­ten ins Herz der … Le­sen fort­set­zen

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Verlangen nach Bedeutsamkeit

Au­ßer uns spricht nie­mand über uns“ er­ken­nen die Hel­den in Wil­helm Ge­n­azi­nos Ro­man „Viel­leicht gab es die Krü­cken nur des­we­gen, weil die Men­schen zwi­schen­durch an ih­rem Be­wusst­sein lit­ten, dass ih­nen ge­hol­fen wer­den muss­te. All­ge­mei­ne Man­gel­ge­füh­le wa­ren auch mir seit der … Le­sen fort­set­zen

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Die universale Benetton-Farbe des Bluts“

Ma­rie Dar­rieus­s­ecq hin­ter­fragt in „Man muss die Män­ner sehr lie­ben“ den sub­ti­len Ras­sis­mus „Er war ein Mann mit ei­ner Gro­ßen Idee. Die sah sie in sei­nen Au­gen leuch­ten. Sei­ne Pu­pil­le roll­te sich zum glü­hen­den Band zu­sam­men. Sie drang in sei­ne … Le­sen fort­set­zen

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Fern voneinander fühlt man sich nah

Pe­ter Stamm führt sei­ne Le­ser „Weit über das Land“ und sehr schön in die Ir­re „Sei­ne ab­ge­leg­ten So­cken wa­ren der ers­te Be­weis da­für, dass er sei­ne al­te Exis­tenz ab­ge­streift hat­te. Er wür­de nicht zu­rück­kom­men, er hat­te sich aus dem Le­ben … Le­sen fort­set­zen

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Tiger träumen

Lö­wen we­cken“ von Aye­let Gundar-Gos­hen ist ein Ro­man für schlaf­lo­se Näch­te Lö­wen we­cken, der Ro­man der is­rae­li­schen Au­torin Aye­let Gundar-Gos­hen, in­sze­niert hoch­dra­ma­tisch den Wen­de­punkt ei­ner Bio­gra­phie. Der Neu­ro­chir­urg Etan Gri­en, ver­hei­ra­tet und Va­ter zwei­er Kin­der, ist von der re­nom­mier­ten Tel … Le­sen fort­set­zen

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Maria will kein Puppenheim

Ste­phan Thome er­zählt nach Hart­muts Fliehkräfte(n) nun von Ma­ri­as Ge­gen­spiel „Du wirst es nicht hö­ren wol­len, aber in ei­ner Ehe re­det man nicht über das Wich­ti­ge. Man re­det ein­fach, über al­les Mög­li­che. So über­zeugt man sich da­von, dass das, wor­über … Le­sen fort­set­zen

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Mangelmann auf Schlingerkurs

In sei­nem neu­en Ro­man „Bei Re­gen im Saal“ über­win­det Ge­n­azi­no die Zu­mu­tun­gen des All­tags „Von Be­ruf war ich Re­zep­tio­nist, ge­le­gent­lich Bar­mi­xer, aber in letz­ter Zeit ar­bei­te­te ich über­wie­gend als Über­win­der. Ich half Men­schen, ih­re zu­wei­len auf­dring­li­chen oder dümm­li­chen Er­leb­nis­se schnel­ler … Le­sen fort­set­zen

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