Tag-Archiv: Beziehung

Vom Auswildern einer Familie

An­drea He­jls­kov schil­dert in „Wir hier draus­sen“ die Be­kämp­fung ei­ner Exis­tenz­kri­se mit na­tür­li­chen Mit­teln „Als wir weg­ge­gan­gen wa­ren, hat­ten wir das nicht ge­tan, um vor den Pro­ble­men oder Kon­flik­ten weg­zu­lau­fen. Es war ein Ka­mi­ka­ze­an­griff ge­we­sen, der mit­ten ins Herz der … Le­sen fort­set­zen

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Verlangen nach Bedeutsamkeit

Au­ßer uns spricht nie­mand über uns“ er­ken­nen die Hel­den in Wil­helm Ge­n­azi­nos Ro­man „Viel­leicht gab es die Krü­cken nur des­we­gen, weil die Men­schen zwi­schen­durch an ih­rem Be­wusst­sein lit­ten, dass ih­nen ge­hol­fen wer­den muss­te. All­ge­mei­ne Man­gel­ge­füh­le wa­ren auch mir seit der … Le­sen fort­set­zen

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Die universale Benetton-Farbe des Bluts“

Ma­rie Dar­ri­eus­s­ecq hin­ter­fragt in „Man muss die Män­ner sehr lie­ben“ den sub­ti­len Ras­sis­mus „Er war ein Mann mit ei­ner Gro­ßen Idee. Die sah sie in sei­nen Au­gen leuch­ten. Sei­ne Pu­pil­le roll­te sich zum glü­hen­den Band zu­sam­men. Sie drang in sei­ne … Le­sen fort­set­zen

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Fern voneinander fühlt man sich nah

Pe­ter Stamm führt sei­ne Le­ser „Weit über das Land“ und sehr schön in die Ir­re „Sei­ne ab­ge­leg­ten So­cken wa­ren der ers­te Be­weis da­für, dass er sei­ne al­te Exis­tenz ab­ge­streift hat­te. Er wür­de nicht zu­rück­kom­men, er hat­te sich aus dem Le­ben … Le­sen fort­set­zen

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Tiger träumen

Lö­wen we­cken“ von Aye­let Gundar-Gos­hen ist ein Ro­man für schlaf­lo­se Näch­te Lö­wen we­cken, der Ro­man der is­rae­li­schen Au­to­rin Aye­let Gundar-Gos­­hen, in­sze­niert hoch­dra­ma­tisch den Wen­de­punkt ei­ner Bio­gra­phie. Der Neu­ro­chir­urg Etan Gri­en, ver­hei­ra­tet und Va­ter zwei­er Kin­der, ist von der re­nom­mier­ten Tel … Le­sen fort­set­zen

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Maria will kein Puppenheim

Ste­phan Thome er­zählt nach Hart­muts Fliehkräfte(n) nun von Ma­ri­as Ge­gen­spiel „Du wirst es nicht hö­ren wol­len, aber in ei­ner Ehe re­det man nicht über das Wich­ti­ge. Man re­det ein­fach, über al­les Mög­li­che. So über­zeugt man sich da­von, dass das, wor­über … Le­sen fort­set­zen

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Mangelmann auf Schlingerkurs

In sei­nem neu­en Ro­man „Bei Re­gen im Saal“ über­win­det Ge­n­azi­no die Zu­mu­tun­gen des All­tags „Von Be­ruf war ich Re­zep­tio­nist, ge­le­gent­lich Bar­mi­xer, aber in letz­ter Zeit ar­bei­te­te ich über­wie­gend als Über­win­der. Ich half Men­schen, ih­re zu­wei­len auf­dring­li­chen oder dümm­li­chen Er­leb­nis­se schnel­ler … Le­sen fort­set­zen

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Sushi Murakami — Orientierungslauf

Das 8. Ka­pi­tel Hai­da ver­lässt To­kio und die Uni­ver­si­tät oh­ne dies Tsuku­ru an­zu­kün­di­gen und be­en­det so ei­gen­mäch­tig die Freund­schaft. Tsuku­ru muss wie­der ein­mal ei­ne ab­rup­te Tren­nung hin­neh­men. Zu­vor ver­brach­te er sei­ner Mut­ter zu­lie­be ei­ni­ge Ta­ge in Na­go­ya. Die Vor­stel­lung dort … Le­sen fort­set­zen

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Muttimania

Frü­he Stö­rung — Hans-Ul­rich Trei­chels iro­ni­sche Ana­ly­se ei­ner am­bi­va­len­ten Be­zie­hung „Ich hät­te mich in un­end­li­che Ge­dan­ken­spie­le ver­stri­cken kön­nen, muss­te aber ir­gend­wann ein­se­hen, dass das Kern­pro­blem die­ses gan­zen in­ne­ren Hin und Her mei­ne Mut­ter war. Die Fer­ne, nach der ich mich … Le­sen fort­set­zen

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Der Mythos vom Gaúcho

In Flut kämpft Da­ni­el Ga­le­ras Held ge­gen Angst und Aber­glau­ben „Ich weiß nur, dass wir uns nicht frei ent­schei­den kön­nen, aber trotz­dem so le­ben müs­sen als könn­ten wir es.“ S. 420 Be­stimmt das Schick­sal un­ser Le­ben oder hängt sein Ver­lauf von … Le­sen fort­set­zen

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