Kategorien-Archiv: Literaturkreis

Das Tagebuch aus Márais „Die Glut“

In „Hall­ga­tás“ ver­sucht Ur­su­la Pecins­ka die Fra­gen aus Márais „Der Glut“ zu be­ant­wor­ten „Un­ver­ständ­lich bleibt mir Dein Schwei­gen, Hen­rik! Ich aber kann nicht län­ger schwei­gen. Ich bre­che heu­te mein Ge­lüb­de und wer­de ein lan­ge ge­hü­te­tes Ge­heim­nis preis­ge­ben.“ Seit 1999 Sán­dor Márais … Le­sen fort­set­zen

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Die Wirklichkeit ist nicht die Wahrheit“

Sán­dor Márai ent­facht in „Die Glut“ ein gran­dio­ses Dra­ma im Kopf „Ja, du hast wohl viel er­lebt. In der Welt drau­ßen. Da ver­gißt man rasch.“ „Nein“, sagt der an­de­re. „Die Welt ist nichts. Das Wich­ti­ge ver­gißt man nie. Das ha­be … Le­sen fort­set­zen

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Stauräume der Vergangenheit“

Ri­chard Fords Frank in Zei­ten des Hur­ri­kans „Die star­ke Hand ei­nes or­dent­li­chen Hur­ri­kans hat et­was für sich, sie macht dem Le­ben un­sanft klar, wie re­la­tiv al­les ist.“ Als Frank vor den Über­res­ten sei­nes eins­ti­gen Hau­ses steht, fällt sein Blick in den … Le­sen fort­set­zen

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Tiger träumen

Lö­wen we­cken“ von Aye­let Gundar-Gos­hen ist ein Ro­man für schlaf­lo­se Näch­te Lö­wen we­cken, der Ro­man der is­rae­li­schen Au­to­rin Aye­let Gundar-Gos­­hen, in­sze­niert hoch­dra­ma­tisch den Wen­de­punkt ei­ner Bio­gra­phie. Der Neu­ro­chir­urg Etan Gri­en, ver­hei­ra­tet und Va­ter zwei­er Kin­der, ist von der re­nom­mier­ten Tel … Le­sen fort­set­zen

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Proustscher Super-8-Film

Hil­ary Man­tels Er­in­ne­rungs­buch „Von Geist und Geis­tern“ „Wenn mei­ne frü­hen Er­in­ne­run­gen auch bruch­stück­haft sind, glau­be ich doch nicht, dass sie, zu­min­dest nicht voll­stän­dig, Kon­fa­bu­la­tio­nen sind, und das glau­be ich auf­grund ih­rer über­wäl­ti­gen­den sinn­li­chen Kraft. (…) Wenn ich sa­ge: „Ich schmeck­te“, … Le­sen fort­set­zen

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Worpswede-Nostalgie

In „Kon­zert oh­ne Dich­ter“ hin­ter­fragt Mo­dick die Rol­le von Kunst und Künst­ler „Ja, war­um mach­te man ei­gent­lich Kunst? War­um mal­te man Bil­der? War­um schrieb man Ge­dich­te? Vo­ge­ler über­leg­te. Viel­leicht, weil man ge­liebt wer­den will, dach­te er. Und weil es Spaß … Le­sen fort­set­zen

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Identität und Schicksal

Er­ri de Lu­cas an­ti­ke Tra­gö­die „Il gior­no pri­ma del­la fe­li­ci­tà” „I vec­chi pa­laz­zi con­ten­e­va­no bo­to­le mu­ra­te, pas­s­ag­gi se­gre­ti, de­lit­ti e amo­ri. I vec­chi pa­laz­zi era­no ni­di di fan­tas­mi. (…) Mi fi­gu­ra­vo da bam­bi­no di es­se­re un pez­zo di ques­to pa­laz­zo, mio … Le­sen fort­set­zen

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Kaffeeklatsch und Ku-Klux-Klan

Har­per Lees wie­der­ent­deck­ter Erst­ling „Ge­he hin, stel­le ei­nen Wäch­ter” er­zählt vom Er­wach­sen­wer­den „Die Höl­le war und wür­de, was Jean Loui­se be­traf, im­mer ein feu­ri­ger Pfuhl sein, des­sen Aus­ma­ße un­ge­fähr ge­nau­so groß wie May­comb, Ala­ba­ma, wa­ren und der von ei­ner fünf­zig Me­ter ho­hen … Le­sen fort­set­zen

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Geschichte ist etwas Angeborenes“

An­ne We­bers „Ah­nen“ führt die Au­to­rin durchs Rie­sen­ge­bir­ge zu sich selbst „Ich den­ke mir die Zeit, die zwi­schen uns bei­den liegt, als ei­nen Weg. Wir sind zwei Wan­de­rer, die auf der­sel­ben Stre­cke un­ter­wegs sind, oh­ne ein­an­der je zu be­geg­nen. Der … Le­sen fort­set­zen

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Verrat als Fortschritt

Amos Oz schreibt in sei­nem neu­en Ro­man „Ju­das“ über die Wirk­macht von Ver­rä­tern „Fast al­le Men­schen ge­hen mit ge­schlos­se­nen Au­gen durchs Le­ben, von ih­rer Ge­burt bis zu ih­rem Tod. Auch Sie und ich, Schmu­el, mein Lie­ber. Mit ge­schlos­se­nen Au­gen. Wür­den wir … Le­sen fort­set­zen

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