Buon Viaggio e Bella Giornata con Trenitalia

In „Italien in vollen Zügen“ schildert Tim Parks die Tücken und Freuden der italienischen Eisenbahn

Parks, zügen

INTERCITYSeiZeroOttoUGO FOSCOLO! – di-prima-e-seconda-classe – delle ore – sedici – e – Zero – cinque – conserviziodiristoranteeminibar – per – VENEZIA SANTA LUCIA! – è in partenza dal binario — QUATTORDICI – si ferma a – Brescia — Desenzano-Peschiera — Verona Porta Nuova – San Bonofacio – Vicenza – Padova- eMESTRE! – carozze di prima classe in settori – B — E – C.“

Eine derartige Durchsage hätte Mark Twains Begeisterung für das italienische Eisenbahnwesen, welches er über die Antiken stellte, ohne Zweifel gesteigert. Twain hatte Humor, der für eine Reise im italienischen Schienennetz die beste Voraussetzung ist. Dies bestätigen auch meine Erinnerungen an Reisen im Liegewagen durch die nächtliche Po-Ebene oder an unzählige Fahrten mit der Circumvesuviana. Man war auf alles gefasst, Diebstähle, Verspätungen, Wartezeiten, und erreichte schließlich das Ziel voll interessanter Beobachtungen.

So war es vor vielen Jahren. Neuerdings übertrifft, wie ich unlängst in „Buon Viaggio e Bella Giornata con Trenitalia“ weiterlesen

Sushi Murakami — Der Mann, der den Zügen nachsah

Das 9. Kapitel

Tsukuru eilt zu einem Treffen mit Sara. Zwischen zwei Geschäftsterminen will sie ihn über ihre Nachforschungen informieren. Zu vier Freunden hat sie Informationen im Netz gefunden, nur in Kuros Fall musste sie telefonieren. Und obwohl ihr die neuen Techniken bei ihrer Recherche sehr nützlich waren, beklagt sie sich darüber (s. Weisheit).

FotoZwei Freunde leben nach wie vor in Nagoya. Ao arbeitet bei Lexus, Akas Firma veranstaltet Business-Seminare. Kuro hingegen ist nach Finnland gezogen und Shiro lebt nicht mehr.  Sie wurde ermordet, die Tat selbst verschweigt Sara allerdings, Tsukuru solle sie selbst herausfinden. Das wird ihm kaum schwerfallen, wie sein Blick auf ihre Fingernägel beweist, entgeht seinem Spürsinn nichts. „Sie waren in der rötlich braunen Farbe ihrer Handtasche lackiert und sahen sehr hübsch aus. Tsukuru hätte ein Monatsgehalt darauf verwetten können, dass das kein Zufall war.“

Sara verschwindet zu ihrem Termin. Tsukuru bleibt schockiert und traurig zurück. „Sushi Murakami — Der Mann, der den Zügen nachsah“ weiterlesen