Literaturkreis 4/2010

Die­se Sei­te be­steht erst seit we­ni­gen Ta­gen, min­des­tens sechs Jah­re län­ger exis­tiert in mei­nem Wohn­ort ei­ne klei­ne Grup­pe Li­te­ra­tur­be­geis­ter­ter, die sich in re­gel­mä­ßi­gem Ab­stand zur Dis­kus­si­on in der Stadt­bü­che­rei trifft. Be­spro­chen wird ein ge­mein­sam ge­le­se­nes Buch. Die Ti­tel­wahl fällt reih­um je­dem Mit­glied zu. In un­se­rer Run­de geht es im­mer sehr ge­müt­lich und seit der Dis­kus­si­on des Bu­ches Din­ner mit An­na Karenina
auch ku­li­na­risch zu. Die Gau­men­freu­den und manch gu­ter Trop­fen ver­söh­nen im­mer dann, wenn die Dis­kus­sio­nen et­was leb­haf­ter wer­den. Dies ist nicht im­mer der Fall, aber manch­mal schon.

Den Ein­stieg fand un­ser Li­te­ra­tur­kreis mit dem Buch Der Al­chi­mist, wel­ches glei­cher­ma­ßen Be­geis­te­rung wie Ab­leh­nung her­vor­rief. Die letz­te Sit­zung war dem Best­sel­ler Die Bü­cher­die­bin von Mar­kus Zu­sak ge­wid­met, es über­wo­gen die po­si­ti­ven Stimmen.

Mein Ur­teil fiel nicht so gut aus. Ich er­war­te­te von der Bü­cher­die­bin kon­kre­te Aus­sa­gen über die Bü­cher, wel­che ihr das Le­ben im Drit­ten Reich mensch­li­cher ge­macht hät­ten. Mei­ne Er­war­tung wur­de ent­täuscht, wie Ihr in mei­ner Re­zen­si­on nach­le­sen könnt. „Li­te­ra­tur­kreis 4/2010“ wei­ter­le­sen