TDDL 2015 — Frisches und Neues beim Bachman-Wettbewerb

Die 39. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt

Von den Be­gleit­ver­an­stal­tun­gen des dies­jäh­ri­gen Li­te­ra­tur-Wett­kampfs in Kla­gen­furt sticht un­ter den lus­tig le­gen­dä­ren ein ernst­haf­ter her­vor. Es ist der von Pe­ter Hamm ge­lei­te­te Abend am 27.6. im Kla­gen­fur­ter Mu­sil-In­sti­tut. Er wid­met sich der Be­zie­hung zwi­schen In­ge­borg Bach­mann und dem Kom­po­nis­ten Hans Wer­ner Hen­ze. Aus­schnit­te des 1980 von Hamm kon­zi­pier­ten Films „Der ich un­ter Men­schen nicht le­ben kann. Auf der Su­che nach In­ge­borg Bach­mann“ wer­den an die­sem Abend zu se­hen sein. Ka­tha­ri­na Schmöl­zer und Kai Möl­ler le­sen aus dem Briefwechsel.

Ei­ne Wo­che spä­ter, am 2. Ju­li, be­ginnt der Haupt­teil des Be­werbs. Com­me il faut tre­ten auch dies­mal fri­sche Au­toren an, eben­so neu ist die Zu­sam­men­set­zung der Ju­ry. Nach­dem im vor­letz­ten Jahr TDDL 2015 — Fri­sches und Neu­es beim Bach­man-Wett­be­werb“ wei­ter­le­sen

Dieses Buch macht müd’

Anna Quindlen erzählt in „Ein Jahr auf dem Land“ von einer faden Selbstfindung

9783421046666_CoverWas ihr in New York le­ger und prak­tisch vor­ge­kom­men war, wirk­te hier so hoch­herr­schaft­lich wie ein Ball­kleid. Als sie we­gen der Uhr und den Ka­beln im Walm­art war, hat­te sie sich zwei bil­li­ge Jeans ge­kauft, au­ßer­dem Latz­ho­sen, ei­nen Sech­ser­pack Män­ner-T-Shirts und ein Paar Wan­der­schu­he. Die meis­ten Kos­me­ti­ka, die sie aus der Stadt mit­ge­bracht hat­te, wa­ren in­zwi­schen auf­ge­braucht, und sie ver­wen­de­te jetzt ei­ne Ge­sichts­creme, die sie im Su­per­markt ge­fun­den hat­te. In den Spie­gel schau­te sie so gut wie nie.“

Die Flucht auf das Land in ein in je­der Hin­sicht Auf­sich­ge­worfen­sein hat in der Li­te­ra­tur je­der Zeit Sai­son. Der er­gie­bi­ge Stoff er­lebt in Neu­auf­la­gen oder Ver­fil­mun­gen der Klas­si­ker von Tho­reau und Haus­ho­fer ei­ne Re­nais­sance und in­spi­riert ak­tu­el­le Autoren.

So tei­len Er­win Uhr­manns dys­to­pi­scher Ro­man Ich bin die Zu­kunft wie auch Do­ris Knechts Rück­zug in den Wald das in­ne­re Be­dürf­nis nach Di­stanz, wäh­rend das drän­gen­de Äu­ße­re sich in Qua­li­tät und Quan­ti­tät un­ter­schei­det. Uhr­manns Held kämpft ge­gen „Die­ses Buch macht müd’“ wei­ter­le­sen

Verrat als Fortschritt

Amos Oz schreibt in seinem neuen Roman „Judas“ über die Wirkmacht von Verrätern

JudasFast al­le Men­schen ge­hen mit ge­schlos­se­nen Au­gen durchs Le­ben, von ih­rer Ge­burt bis zu ih­rem Tod. Auch Sie und ich, Schmu­el, mein Lie­ber. Mit ge­schlos­se­nen Au­gen. Wür­den wir die Au­gen auch nur ei­ne Se­kun­de öff­nen, wür­den wir auf der Stel­le ei­nen schreck­li­chen Schrei aus­sto­ßen, wir wür­den schrei­en und nicht auf­hö­ren zu schreien.“

Als mein Li­te­ra­tur­kreis das neue Werk „Ju­das des is­rae­li­schen Schrift­stel­lers Amos Oz für un­ser nächs­tes Tref­fen wähl­te, war ich zu­nächst skep­tisch. Ich hat­te für Mo­dicks Ril­ke-Ro­man ge­stimmt, ein The­ma, für das mich we­sent­lich stär­ker zu in­ter­es­sie­ren glaub­te als für Ju­das, Je­sus oder den un­lös­ba­ren Kon­flikt zwi­schen Is­ra­el und Pa­läs­ti­na. Ent­spre­chend vor­ein­ge­nom­men be­gann ich die Lek­tü­re, der ich ei­ne Lust von höchs­tens 40 Sei­ten ein­räum­te. Doch Amos Oz, der mit zahl­rei­chen Ro­ma­nen der meist über­setz­te Au­tor Is­ra­els ist und als An­wär­ter für den Li­te­ra­tur-No­bel­preis gilt, ver­fügt über li­te­ra­ri­sche Tricks, die so­gar mir ei­nen The­sen­ro­man über Ju­das schmack­haft machen.

Han­delt es sich über­haupt um ei­nen The­sen­ro­man? Wel­che Rol­le Je­sus und so­mit Ju­das im Ju­den­tum spielt, ist zu­nächst der Ge­gen­stand ei­ner Ma­gis­ter­ar­beit, die der 25-jäh­ri­ge Schmu­el Asch, Haupt­fi­gur „Ver­rat als Fort­schritt“ wei­ter­le­sen

Kunstvolles Spiel von Wort und Bild

Angelika Overath porträtiert in „Sie dreht sich um“ die Nebenfiguren der Kunst

9783630873497_CoverIch ha­be mich trei­ben las­sen, war in Edin­burgh, Ko­pen­ha­gen, Bos­ton, Städ­te, die ich nicht kann­te. Es war schön, zum ers­ten Mal ir­gend­wo zu sein. Ich bin viel in Ga­le­rien. Und nun wer­de ich in die Ber­ge fah­ren, ich weiß noch nicht wo­hin. Ich no­ma­di­sie­re ein biß­chen. So vie­le Jah­re ha­be ich mich ver­nünf­tig ver­hal­ten. Wann, wenn nicht jetzt wä­re Zeit für et­was Un­ge­plan­tes? Ich rei­se wie im Spiel, den Zu­fäl­len nach.“

An­ge­li­ka Ove­r­ath ken­ne ich seit sie im Jahr 2009 mit  Flug­ha­fen­fi­sche für den Deut­schen Buch­preis no­mi­niert war. Dar­in er­zählt sie von der ka­pri­ziö­sen Fort­pflan­zungs­akro­ba­tik der See­pferd­chen und von mensch­li­cher Lie­bes­mü­he. Auch in ih­rem neu­en Ro­man fin­det sich ein Aqua­ri­um, doch der Schwer­punkt liegt auf Ge­mäl­den, in de­nen ih­re Haupt­fi­gur den Fi­gu­ren der Ma­ler begegnet.

Wie Bild­wer­ke zu Li­te­ra­tur wer­den, ha­be ich im Herbst 2013 be­reits in der Kunst­hal­le Karls­ru­he be­staunt. In der Aus­stel­lung „Un­ter vier Au­gen – Por­träts se­hen, hö­ren, le­sen“ zeig­ten Schrift­stel­ler der deut­schen Ge­gen­warts­li­te­ra­tur ih­re li­te­ra­ri­schen Bild­phan­ta­sien zu Ge­mäl­den be­kann­ter Künstler.

An­ge­li­ka Ove­r­ath war ei­ne der be­tei­lig­ten Künst­le­rin­nen. Ih­rer Be­trach­tung zu „Kunst­vol­les Spiel von Wort und Bild“ wei­ter­le­sen

Proust – Standesschranken

Ein Abend mit Robert de Saint-Loup, Bd. 3, 555–580

GuermantesDie sel­te­nen mit ihm zu zweit ver­brach­ten Stun­den, be­son­ders aber die­se, sind mir seit­her un­ver­gess­lich ge­blie­ben. Für ihn wie für mich war dies ein Abend der Freund­schaft. Und doch brach­te ich ihm wohl (aus die­sem Grund auch von Ge­wis­sens­bis­sen ge­plagt) in je­nem Au­gen­blick kaum, so fürch­te ich, ei­ne Freund­schaft von der Art ent­ge­gen, wie er sie mir am liebs­ten ein­ge­flößt ha­ben würde.“

Saint-Loup ist auf Front­ur­laub, sei­nen ein­zi­gen Abend in Pa­ris will er mit Mar­cel ver­brin­gen. Er bit­tet, ihn in ein Re­stau­rant zu be­glei­ten. In die­sem Gast­haus trifft sich Ro­bert sehr oft mit sei­nen ad­li­gen Freun­den, Mar­cel hin­ge­gen war noch nie dort. Als die Kut­sche vor dem Ein­gang die­ses Lo­kals, ei­ner neu­mo­di­schen Re­vol­ver­tür, hält, for­dert Ro­bert den Freund auf schon ein­zu­tre­ten, wäh­rend er den Kut­scher be­zahlt. Es ist sehr kalt an die­sem Abend und Mar­cel sehr empfindlich.

Ob­gleich das Re­stau­rant nur ei­nen ein­zi­gen Gast­raum be­sitzt, be­her­bergt es zwei „Proust – Stan­des­schran­ken“ wei­ter­le­sen

Herkunft-Identität-Integration

Taiye Selasi ergründet in „Diese Dinge geschehen nicht einfach so“ die Brüche der Afropolitans

selasiWar­um woh­nen wir hier?, frag­te er sich, plötz­lich wü­tend, in die­sem Grau? Wie Schat­ten, Krea­tu­ren aus Asche, de­ren zer­brech­li­che Wohl­standsträu­me be­herrscht wur­den von der lei­sen Angst, dass al­les ei­nes Ta­ges ein­fach ins sich zu­sam­men­fal­len könn­te? Hat­ten sie et­was an sich, das sie in der Luft hän­gen ließ, trotz ih­rer In­tel­li­genz und ob­wohl sie so hart ar­bei­te­ten? Wenn das stimm­te, war­um konn­ten sie dann ih­re La­ge nicht ein­fach ak­zep­tie­ren und sich bei den Ar­men nie­der­las­sen, die in Wür­de leb­ten? Er dach­te an sei­ne Klas­sen­ka­me­ra­den, die rei­chen in Brook­li­ne, die ar­men in Met­co, und er ir­gend­wo da­zwi­schen, ir­gend­wo in der Mit­te ste­cken­ge­blie­ben, oh­ne den Trost ei­ner Grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit, be­schämt und verängstigt.“

Die­se Ge­dan­ken be­drän­gen Olu, den äl­tes­ten Sohn von Kwe­ku und Fo­la, er aus Gha­na, sie aus Ni­ge­ria, die an ei­ner Hoch­schu­le in Nord­ame­ri­ka zu ei­nem Paar wurden.

Auf die­sel­ben Wur­zeln blickt auch Tai­ye Sel­asi zu­rück, die mit „Die­se Din­ge ge­sche­hen nicht ein­fach so ihr De­büt vor­legt. Ge­bo­ren in Lon­don als Toch­ter ei­nes Gha­na­ers und ei­ner Ni­ge­ria­ne­rin wuchs sie in den USA auf und stu­dier­te in Yale. Wäh­rend wei­te­rer Jah­re in Ox­ford lernt sie To­ni Mor­ri­son „Her­kunft-Iden­ti­tät-In­te­gra­ti­on“ wei­ter­le­sen

Klangschalenklöppel

Hajo Steinerts „Der Liebesidiot“ erzählt von der Last an der Lust

Der Liebesidiot von Hajo SteinertDen Ich-Er­zäh­ler ei­nes Ro­mans nicht mit des­sen Au­tor gleich­zu­set­zen muss Le­sern und erst recht Re­zen­sen­ten nicht erst ge­sagt wer­den. Doch beim De­büt Der Lie­bes­idi­otvon Ha­jo Stei­nert, den ich als Li­te­ra­tur­kri­ti­ker schät­ze, wer­den so­wohl der Au­tor wie auch des­sen Haupt­fi­gur nicht mü­de dies zu betonen.

Nach­zu­prü­fen ist dies bei der Lek­tü­re des Ro­mans und bei dem Ge­spräch, das Wolf­gang Her­les mit dem Au­tor führ­te. Lag es nur dar­an, daß Her­les im In­ter­view auf dem Blau­en Buch­mes­se­so­fa das Al­ter von Au­tor und Haupt­fi­gur ver­wech­sel­te? Oder liegt es an der The­ma­tik des Ro­mans, der auf je­der zwei­ten Sei­te Ein­bli­cke in das voy­eu­ris­ti­sche Po­ten­ti­al ei­nes äl­te­ren Man­nes bietet?

Mit Si­cher­heit könn­ten die bei­den spe­zi­fi­schen Fä­hig­kei­ten, die der Au­tor mit sei­ner Fi­gur teilt, zu Ver­wechs­lun­gen füh­ren. Zum ei­nen ist dies die Sen­si­bi­li­tät für die ge­spro­che­ne Spra­che. Stei­nert wie sein Prot­ago­nist Sig­mund Sei­ler be­sit­zen die aus­ge­bil­de­te Stim­me und „Klang­scha­len­klöp­pel“ wei­ter­le­sen

Humus der Vergangenheit

Wie Erinnerungen gedeihen — Patrick Modianos „Gräser der Nacht“

modianoDu hast ei­ne kur­ze Zeit dei­nes Le­bens – ein­fach so in den Tag hin­ein, oh­ne dir Fra­gen zu stel­len – un­ter selt­sa­men Um­stän­den ge­lebt, um­ge­ben von eben­falls selt­sa­men Men­schen. Und erst viel spä­ter kannst du end­lich ver­ste­hen, was du er­lebt hast und wer die­se Men­schen aus dei­ner Um­ge­bung ei­gent­lich wa­ren, vor­aus­ge­setzt, man gibt dir end­lich die Mög­lich­keit, ei­ne ver­schlüs­sel­te Spra­che zu ent­wir­ren. Die meis­ten Leu­te sind nicht in die­ser La­ge: ih­re Er­in­ne­run­gen sind ein­fach, ge­rad­li­nig und ge­nü­gen sich selbst, und sie brau­chen auch nicht zig Jah­re, um sie zu erhellen.“

Die­sen Er­in­ne­rungs­pro­zess be­schreibt Pa­trick Mo­dia­no in sei­nem jüngs­ten Ro­man „Grä­ser der Nacht. Doch nicht nur der Ich-Er­zäh­ler auch der Au­tor selbst sind Meis­ter des li­te­ra­ri­schen Er­in­nerns, wo­für der 1945 ge­bo­re­ne fran­zö­si­sche Ro­man­cier im zu­rück­lie­gen­den Jahr mit dem Li­te­ra­tur­no­bel­preis ge­ehrt wurde.

Sein zu­nächst na­men­lo­ser Held, des­sen Vor­na­me Jean sich erst spät of­fen­bart, rät­selt noch im­mer am Ver­schwin­den sei­ner eins­ti­gen Lie­be Dan­nie. Er be­tritt Or­te der Ver­gan­gen­heit und taucht durch sie in die zu­rück­lie­gen­de Zeit. Doch han­delt es sich an­ders als in Prousts Re­cher­che nicht um ei­ne „Hu­mus der Ver­gan­gen­heit“ wei­ter­le­sen

Landlust

Doris Knecht erzählt in Wald wie sich eine Stadtmaus zur Landmaus wandelt

U1_978-3-87134-769-6.inddDas Le­ben am Land ist nicht zärt­li­cher als das Le­ben in der Stadt. Die Men­schen sind nicht net­ter zu­ein­an­der, weil sie sich bes­ser und län­ger ken­nen oder al­le ir­gend­wie mit­ein­an­der ver­wandt sind. Die schö­ne Na­tur um sie her­um macht sie nicht dank­bar und weich, im Gegenteil.“

Als ich in der Vor­schau des Ro­wohlt-Ver­lags den neu­en Ro­man von Do­ris Knecht ent­deck­te, er­in­ner­te mich nicht nur sein Ti­tel „Wald“ so­fort an das be­kann­te Buch ei­ner an­de­ren ös­ter­rei­chi­schen Au­torin, „Die Wand“ von Mar­le­ne Haus­ho­fer. Hier wie dort wird ei­ne Frau auf sich selbst zu­rück­ge­wor­fen, auf ein ein­sa­mes, be­schei­de­nes Le­ben als Selbst­ver­sor­ge­rin. Ei­ne Hüt­te in der Na­tur dient auch dem Prot­ago­nis­ten ei­nes an­de­ren ak­tu­el­len und eben­falls ös­ter­rei­chi­schen Ro­mans als Zu­flucht, Er­win Uhr­manns „Ich bin die Zu­kunft“. In bei­den Ro­ma­nen spielt die Fi­nanz­kri­se ei­ne Rol­le, doch wäh­rend sie in Uhr­manns Dys­to­pie glo­ba­le Ka­ta­stro­phen be­glei­tet, wirkt sie bei Knecht im Privaten.

Die Hel­din Ma­ri­an Ma­lin macht in Mo­de bis sie die Leh­man Brot­hers, ein un­fä­hi­ger Bank­be­ra­ter und dum­me Ge­schäf­te in den Ru­in stür­zen. Ihr sat­tes Le­ben im LO­HA-Lu­xus „Land­lust“ wei­ter­le­sen

Große Männer – Kleine Stadt

Hans Dieter Zimmermann erinnert in „Französische Hauptstadt, deutsche Provinz“ wie Proust einst seine Heimat besuchte

BadezeitungWer sich mit der Ge­schich­te Kreuz­nachs be­schäf­tigt, in­ter­es­siert sich nicht für Proust, wer sich mit Proust be­fasst, dem ist die­se Kur­stadt nicht wichtig.“

Die­ses eher als Lü­cke denn als Miss­stand zu be­zeich­nen­de Ku­rio­sum der Stadt­ge­schich­te ent­hüllt Hans Die­ter Zim­mer­mann mit sei­ner im Rim­baud-Ver­lag vor­lie­gen­den Mo­no­gra­phie. Ihr Un­ter­ti­tel „Mar­cel Proust und der gro­ße Krieg – Bad Kreuz­nach und das kai­ser­li­che Haupt­quar­tier“ weist auf die bei­den his­to­ri­schen Er­eig­nis­se, die der Au­tor in sei­nem zwei­ge­teil­ten Werk zum Ge­gen­stand macht.

Im Spät­som­mer 1897 be­glei­te­ten der 26jährige Mar­cel Proust und sein Bru­der Ro­bert ih­re Mut­ter zu ei­nem Kur­auf­ent­halt nach Kreuz­nach. Sie lo­gier­ten im Ho­tel Ora­ni­en­hof, das 20 Jah­re spä­ter der „Gro­ße Män­ner – Klei­ne Stadt“ wei­ter­le­sen