[Rebloggt] Renate Feyl: Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit|aus.gelesen

Wie Goe­thes Cor­ne­lia und Schil­lers Ca­ro­li­ne zu zwei Bio­gra­phien, zwei Re­zen­sio­nen, ei­ni­gen Kom­men­ta­ren und ei­ner sehr in­ter­es­san­ten Zu­sam­men­ar­beit in­spi­rier­ten, schil­dert Flat­ter­satz in sei­nem Blog aus.gelesen.

Vor kur­zem stell­te ich hier, be­dingt durch die Lek­tü­re mei­nes Le­se­krei­ses, die von Sig­rid Damm ver­fass­te Bio­gra­phie der Schwes­ter Goe­thes, Cor­ne­lia Goe­the, verh. Schlos­ser vor [2]. Die­ses im Gan­zen ge­se­hen durch die Dis­kre­panz zwi­schen den in­ne­ren Mög­lich­kei­ten die­ser jun­gen Frau und ih­rer Un­mög­lich­keit, dies im Rah­men ih­res Zeit­al­ters zu rea­li­sie­ren, tra­gi­sche Le­ben woll­te ich jetzt ger­ne im Kon­trast se­hen zu ei­nem an­de­ren Frau­en­schick­sal die­ser Epo­che, das bei wei­tem nicht so tra­gisch ver­lief, ja, man könn­te sa­gen, das ein Mus­ter­bei­spiel ist für das, was ei­ne mu­ti­ge, cou­ra­gier­te und in­tel­li­gen­te Frau auch in ei­ner män­ner­do­mi­nier­ten Ge­sell­schaft er­rei­chen kann. Und so griff ich zu dem schon seit län­ge­rem in mei­nem Re­gal aus­har­ren­den Ro­man Re­na­te Fe­yls über die Schrift­stel­le­rin Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen.

Das sanf­te Joch der Vor­treff­lich­keit” ist ein Ro­man, kei­ne Bio­gra­phie, es ist die Schil­de­rung ei­nes Le­bens in der Ich-Form, in die die Au­torin ge­schlüpft ist und die es für den Le­ser schwie­rig macht, die „[Reb­loggt] Re­na­te Fe­yl: Das sanf­te Joch der Vortrefflichkeit|aus.gelesen“ wei­ter­le­sen

Vom Ende der Welt nach Arkadien

In „Wohin mit mir“ erinnert Sigrid Damm an ihre Entdeckung des Südens

dammIm ho­hen Nor­den füh­le ich mich so­fort auf mein gan­zes Le­ben be­ru­higt, bin mit­ten im Le­ben, mit­ten in die­ser Un­end­lich­keit, hier aber, in Rom, emp­fin­de ich mich am äu­ßers­ten Rand ei­ner be­gra­be­nen Zeit.“

Wo­hin mit mir“, die­ser Ti­tel er­in­nert an frau­en­be­weg­te Selbst­fin­dungs­li­te­ra­tur der Acht­zi­ger Jah­re, der­ar­ti­ges klingt in die­sem rö­mi­schen Rei­se­buch durch­aus an. Die aus der DDR stam­men­de Au­torin Sig­rid Damm wur­de mit Bü­chern über his­to­ri­sche Per­sön­lich­kei­ten der deut­schen Li­te­ra­tur be­kannt, vor al­lem mit ih­rem 1998 er­schie­nen Ti­tel „Chris­tia­ne und Goe­the“.

Die Fer­tig­stel­lung die­ses Wer­kes liegt 1999 ge­ra­de ein Jahr hin­ter ihr und sie plant be­reits ein neu­es Pro­jekt. In ih­rer neu­en Wahl­hei­mat Nord­schwe­den will sie zu­sam­men mit ih­ren bei­den Söh­nen ein Buch über Lapp­land schrei­ben, da er­hält sie ein Sti­pen­di­um der Ca­sa di Goe­the.

Ein hal­bes Jahr in Rom, grö­ßer könn­te der Ge­gen­satz zu ih­ren jet­zi­gen Le­bens­um­stän­den nicht sein. Er of­fen­bart sich auch in ih­ren Er­war­tun­gen und in den ers­ten „Vom En­de der Welt nach Ar­ka­di­en“ wei­ter­le­sen