[Rebloggt] Renate Feyl: Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit|aus.gelesen

Wie Goe­thes Cor­ne­lia und Schil­lers Ca­ro­li­ne zu zwei Bio­gra­phi­en, zwei Re­zen­sio­nen, ei­ni­gen Kom­men­ta­ren und ei­ner sehr in­ter­es­san­ten Zu­sam­men­ar­beit in­spi­rier­ten, schil­dert Flat­ter­satz in sei­nem Blog aus.gelesen.

Vor kur­zem stell­te ich hier, be­dingt durch die Lek­tü­re mei­nes Le­se­krei­ses, die von Sig­rid Damm ver­fass­te Bio­gra­phie der Schwes­ter Goe­thes, Cor­ne­lia Goe­the, verh. Schlos­ser vor [2]. Die­ses im Gan­zen ge­se­hen durch die Dis­kre­panz zwi­schen den in­ne­ren Mög­lich­kei­ten die­ser jun­gen Frau und ih­rer Un­mög­lich­keit, dies im Rah­men ih­res Zeit­al­ters zu rea­li­sie­ren, tra­gi­sche Le­ben woll­te ich jetzt ger­ne im Kon­trast se­hen zu ei­nem an­de­ren Frau­en­schick­sal die­ser Epo­che, das bei wei­tem nicht so tra­gisch ver­lief, ja, man könn­te sa­gen, das ein Mus­ter­bei­spiel ist für das, was ei­ne mu­ti­ge, cou­ra­gier­te und in­tel­li­gen­te Frau auch in ei­ner män­ner­do­mi­nier­ten Ge­sell­schaft er­rei­chen kann. Und so griff ich zu dem schon seit län­ge­rem in mei­nem Re­gal aus­har­ren­den Ro­man Re­na­te Feyls über die Schrift­stel­le­rin Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen.

Das sanf­te Joch der Vor­treff­lich­keit” ist ein Ro­man, kei­ne Bio­gra­phie, es ist die Schil­de­rung ei­nes Le­bens in der Ich-Form, in die die Au­to­rin ge­schlüpft ist und die es für den Le­ser schwie­rig macht, die Gren­ze zu se­hen zwi­schen Fik­ti­on und Fak­tum, zwi­schen ei­nem “so hät­te es sein kön­nen” und dem “so war es”. Es gibt sol­che Stel­len, die ers­te Be­geg­nung mit Schil­ler zum Bei­spiel, des­sen Schwä­ge­rin Ca­ro­li­ne wer­den soll­te. Liest man äl­te­re Bio­gra­phi­en von ihr [z.B. 1], so fin­det man, daß die­se wohl schon im Som­mer 1784 in Mann­heim im Rah­men ei­ner Schweiz­rei­se der Fa­mi­lie statt­ge­fun­den ha­ben und nicht erst in Ru­dol­stadt, wie Feyl es in ih­rem Ro­man aus wohl dra­ma­tur­gi­schen Grün­den (die Er­war­tun­gen der Schwes­tern über den re­bel­li­schen Au­to­ren vs. sein be­schei­de­nes Auf­tre­ten) be­schreibt. Die­ser Ro­man­cha­rak­ter des Bu­ches ist da­her im­mer im Au­ge zu be­hal­ten, zu­mal das Buch kei­ne wei­te­ren Er­läu­te­run­gen der Au­to­rin über ih­re Ar­beit ent­hält und die vor­geb­li­chen Brie­fe Schil­lers an Ca­ro­li­ne als ver­brannt be­schrie­ben wer­den.

Caroline von Wolzogen, Carl von Ambère, 1808 Bildquelle [1]

Der Schwes­tern..” schrieb ich: Ca­ro­li­ne hat­te ei­ne drei Jah­re jün­ge­rer Schwes­ter, Char­lot­te von Len­ge­feld. Zum Zeit­punkt, in dem der Ro­man ein­setzt, war Ca­ro­li­ne 23 Jah­re alt und schon seit ei­ni­gen Jah­ren mit v. Beul­witz ver­hei­ra­tet, ei­nem wohl­ha­ben­den und ein­fluss­rei­chen Be­am­ten im Fürs­ten­tum Schwarz­burg-Ru­dol­stadt an der Saa­le. Die Ehe war nicht glück­lich, der Frei­herr und Ge­hei­me Le­ga­ti­ons­rath v. Beul­witz (“Der dump­fe Brü­ter”) gab sei­ner An­ge­trau­ten zwar Geld in je­der Hö­he, schwieg sich aber an­sons­ten durch sei­ne An­we­sen­heit im Haus und woll­te sei­ne Ru­he ha­ben. Die geis­tig-in­tel­lek­tu­el­len Be­dürf­nis­se Ca­ro­li­nes blie­ben bei ihm völ­lig un­be­frie­digt. Kenn­zeich­nend das Bild der zu­ge­zo­ge­nen Vor­hän­ge im Haus, da­mit nur ja die Aus­sen­welt den ge­stress­ten Ge­mahl nicht noch im ei­ge­nen Heim über­fal­len kann.

Der Va­ter der Schwes­tern war der Ober­land­jä­ger­meis­ters v. Len­ge­feld († 1776), die Mut­ter, mit der bei­de Schwes­tern ein gu­tes Ver­hält­nis ha­ben, setzt al­les dar­an, die bei­den Töch­ter gut ver­sorgt zu wis­sen, sprich: gu­te Par­ti­en für sie zu ar­ran­gie­ren. Bei Ca­ro­li­ne ist ihr dies (nach aus­sen hin) ge­lun­gen, für Char­lot­te muss noch et­was ge­fun­den wer­den, was bei der ein­ge­schränk­ten Aus­wahl an ge­eig­ne­ten Kan­di­da­ten in ei­nem klei­nen Fürs­ten­tum nicht ein­fach ist.

Zwar ist Ca­ro­li­nes Ehe nicht glück­lich und ihr Auf­ent­halt im ei­ge­nen Heim be­drückt sie, aber wer sagt, daß sie sich nur im ei­ge­nen Heim auf­hal­ten muss? Sie hat Be­kann­te und ist be­kannt, sie geht auf Ge­sell­schaf­ten, Fes­te, Fes­ti­vi­tä­ten, wie lädt ein und wird ein­ge­la­den. Wei­mar ist nicht weit, die Stadt, in der Goe­the lebt und schafft, sie kennt ihn gut, Wie­land, Her­der: ei­ne Viel­zahl wich­ti­ger Na­men ist mit die­sem Gol­de­nen Zeit­al­ter der Stadt ver­knüpft.

In die­se Kon­stel­la­ti­on hin­ein platzt der Cou­sin Wil­helm von Wolzo­gen mit sei­nem Freund Fried­rich Schil­ler [3], der mit dem würt­tem­ber­gi­schen Her­zog Carl-Au­gust “Der Räu­ber” we­gen sei­ne Pro­ble­me hat und sich so­zu­sa­gen auf der Flucht be­fand. Die Erst­be­geg­nung ver­lief für Ca­ro­li­ne ein we­nig ent­täu­schend, sie er­blick­te kei­nen Re­bel­len, wild und ver­we­gen,  son­dern “…blaß und hohl­wan­gig stand der Räu­ber­dich­ter vor mir. Er mach­te ei­nen be­schei­de­nen, fast schüch­ter­nen Ein­druck. …”, doch nur zu bald of­fen­bar­te sich die Geis­tes­ver­wandt­schaft zwi­schen ihr und Schil­ler: “.. Er sprach mir aus der See­le, wie er die Be­stim­mung des Men­schen sah. Wir wa­ren nicht ge­bo­ren, um als ewig wim­mern­de Klop­se un­se­re Um­stän­de zu be­kla­gen, son­dern konn­ten uns um sie er­he­ben und sie sel­ber ge­stal­ten. …” Ca­ro­li­ne, die sich selbst nicht als Schön­heit und als at­trak­ti­ve ein­schätz­te, wuss­te sehr wohl, wo ih­re Qua­li­tä­ten la­gen: im Den­ken, im Phi­lo­s­phie­ren, im “Tanz der Wor­te” und in Schil­ler hat­te sie je­man­den ge­fun­den, der sie auf­for­der­te, mit ihm die­sen Rei­gen zu er­le­ben.

Die zwei Schwes­ter neh­men sich des Poe­ten an, küm­mern sich um ihn, sie ge­hen zu­sam­men spa­zie­ren, pick­ni­cken am Fluss und über­las­sen sich ih­ren Ge­dan­ken und de­ren Aus­for­mu­lie­run­gen. Char­lot­te ist da­bei ih­rer Na­tur ge­mäß die Zu­rück­hal­ten­de, Schüch­ter­ne, Ca­ro­li­ne da­ge­gen blüht auf, zeigt das, was im Beulwitz´schen Heim tag­täg­lich ver­dun­kelt wird: Geist, Es­prit und In­tel­lekt, es ist Le­bens­freu­de in ihr und auch Schil­ler weiß das Ar­ran­ge­ment zu schät­zen: er fragt Ca­ro­li­ne ei­nes Ta­ges un­ver­mit­telt, ob sie zu ihm kom­men wol­le. Ca­ro­li­ne lehnt ab, na­tür­lich, sie ist ver­hei­ra­tet, zwar nicht glück­lich, aber zur Tren­nung nicht ent­schlos­sen und sie macht Schil­ler den “Vor­schlag”, wenn die­ser sie, Ca­ro­li­ne, in sei­ner Nä­he be­hal­ten wol­le, müss­te er um Char­lot­tes Hand an­hal­ten, dann wür­de sie sei­ne Schwä­ge­rin und Ver­wand­te sein. Oh­ne zu zö­gern stimmt Schil­ler ihr zu als ha­be er dies auch schon so er­wo­gen und be­ginnt in der Fol­ge um Char­lot­te zu wer­ben [5], die ihm – nicht so wort­mäch­tig wie die Schwes­ter – eh schon ver­fal­len ist.

Auch die Mut­ter gibt letzt­lich ih­ren Wi­der­stand ge­gen die­se nicht stan­des­ge­mä­ße Hei­rat auf, die Hoch­zeit wird fast klan­des­tin in ei­ner Ka­pel­le nur in An­we­sen­heit der Mut­ter und der Schwes­ter voll­zo­gen. Char­lot­te von Len­ge­feld ist jetzt die Schil­le­rin…. und trotz der glän­zen­den Aus­sich­ten, die “Ti­tan Fri­de­ri­cus” als Po­et und Dich­ter hat, sind die wirt­schaft­li­chen eher trü­be: Schil­ler ist ei­ner der ers­ten Dich­ter, der frei­schaf­fend von sei­nem Werk le­ben und ei­ne Fa­mi­lie er­näh­ren muss.

Nach der Hoch­zeit ist vor dem Wer­ben: es scheint, als for­de­re der “Göt­ter­sohn” jetzt das ver­meint­li­che Ver­spre­chen der Ca­ro­li­ne ein, Brief um Brief mit wer­ben­den, um­schmei­cheln­den und for­den­den Wor­ten trifft bei die­ser ein und be­rüh­ren sie un­an­ge­nehm. Sie sieht ihr Le­bens­ziel nicht dar­in, das Zen­tral­ge­stirn zu um­krei­sen und sich als Pla­net im Licht der Son­ne er­hel­len zu las­sen, sie spürt die Mög­lich­keit, das Po­ten­ti­al, aus ei­ge­ner Kraft zu schaf­fen, ar­bei­tet sie doch schon seit län­ge­rem an ei­nem ei­ge­nen Ro­man, der Agnes von Li­li­en [4]. Au­ßer­dem und nicht zu­letzt emp­fän­de sie ein Ein­ge­hen auf die Schiller´schen Avan­cen als äu­ßerst un­ge­recht der Schwes­ter ge­gen­über.

Die­se hat kein leich­tes Los ge­wählt. Der “Haus­gott” krän­kelt häu­fig, lei­det am Ka­tarrh, auch die Ver­dau­ung ist nicht ide­al, fieb­rig liegt er dann dar­nie­der und muss ver­sorgt und ge­pflegt wer­den. In sol­chen Mo­men­ten ist Ca­ro­li­ne un­ge­fragt in der Pflicht, z. B. die Nacht­wa­chen zu über­neh­men und un­ver­se­hens ist die Kon­stel­la­ti­on (so wie sie sich Schil­ler wei­land vor­stell­te), daß sich näm­lich Lot­te ums Kör­per­li­che und Ca­ro­li­ne ums Geis­ti­ge Wohl des “Göt­ter­soh­nes” sor­gen, ein­ge­tre­ten…. al­les ist (auch aus fi­nan­zi­el­len) Grün­den dar­auf ab­ge­stellt, daß Schil­ler un­ge­stört schrei­ben und dich­ten kann…. ein klei­ner, in­ver­ser Bie­nen­staat, das Ge­nie als Kö­ni­gin, die un­ab­läs­sig Li­te­ra­tur und Dich­tung zu pro­du­zie­ren hat und die Droh­nen, die ihr al­les vom Leib hal­ten…. so­gar der Post­zu­stel­ler ist an­ge­wie­sen, des mor­gens nicht am Haus zu läu­ten, son­dern De­pe­schen still beim Nach­barn ab­zu­ge­ben…

Auch Ca­ro­li­ne un­ter­liegt der ge­sell­schaft­li­chen Äch­tung, ge­gen al­le Ver­nunft setzt sie die Schei­dung vom Ur­sus i.e. ihr Gat­te von Beul­witz, durch und hei­ra­tet den flei­ßi­gen, in­tel­li­gen­ten, aber auf Ge­le­gen­heits­auf­trä­ge an­ge­wie­se­nen Cou­sin Wil­helm von Wolzo­gen, der sie sei­ner­zeit mit Schil­ler be­kannt mach­te. Die­ser wie­der­um tobt und gei­fert vor Ei­fer­sucht, weist der Schwä­ge­rin die Tür und ver­gräbt sich in sei­nem Ge­mach. Man trennt sich auch räum­lich, für ge­rau­me Zeit lebt die Fa­mi­lie Wolzo­gen oh­ne Nach­richt von der Hei­mat in Stein am Rhein, wo sich Ca­ro­li­ne an die ein­fa­chen Um­stän­de an­passt, ei­ge­nes Ge­mü­se an­baut und im Lauf der Zeit die hö­fi­sche Ge­sin­nung völ­lig ab­legt und die Zeit zur Selbst­fin­dung zu Nut­zen weiß.

Aber es geht zu­rück nach Wei­mar, Wil­helm hat end­lich ei­ne fes­te An­stel­lung just an die­sem Fürs­ten­hof ge­fun­den und die hö­fi­sche Tret­müh­le fängt noch vor dem Ein­zug wie­der an: Ca­ro­li­ne ver­schul­det sich, denn eins darf nicht  pas­sie­ren: mit zu­we­nig Ge­päck im klein­geis­ti­gen Re­si­denz­städt­chen auf­zu­tau­chen, dies gä­be den Mäu­lern, die ih­re Schei­dung nicht ver­ges­sen ha­ben, reich­lichst Nah­rung und Scha­den­freu­de!

Es fol­gen gu­te Jah­re. Schil­ler, mit dem sie sich aus­ge­söhnt hat, ist eta­bliert und fei­ert mit sei­nen Stü­cken gro­ße Er­fol­ge, es ent­wi­ckelt sich ei­ne en­ge Freund­schaft mit Goe­the. Ca­ro­li­nes Mann, Wil­helm, macht Kar­rie­re im Fürs­ten­haus, da es ihm ge­lingt, ei­ne Toch­ter des Za­ren an den Hof zu ver­hei­ra­ten und Ca­ro­li­ne kann ih­ren Ro­man Agnes von Li­li­en fer­tig­stel­len und ver­öf­fent­li­chen [4]. Den Zei­ten ent­spre­chend er­folgt der Er­st­ab­druck in den Ho­ren [6] an­onym, so daß ganz Wei­mar (und nicht nur das) dar­über rät­selt, wer der Ver­fas­ser ist: et­wa Goe­the oder Schil­ler selbst? Je­den­falls wird der Ro­man ein rie­si­ger Er­folg und Ca­ro­li­ne ist mit ei­nem Schlag be­rühmt und wird ge­drängt, dem Erst­ling mög­lichst schnell ei­nen wei­te­ren Ro­man fol­gen zu las­sen… Auch das Fa­mi­li­en­ge­nie ist be­geis­tert und sagt sei­ner Schwä­ge­rin al­le Un­ter­stüt­zung, die sie braucht und die er ge­ben kann, zu.

Wei­mar ist Wei­mar, ei­ne we­ni­ge Tau­sen­de See­len zäh­len­de Stadt. Klatsch und Tratsch blü­hen, Goe­the ist ein will­kom­me­nes Op­fer, seit er in nicht of­fi­zi­el­ler Ehe mit Chris­tia­ne Vul­pi­us lebt. Man muss auf­pas­sen, was man mit wem über wen re­det, auch den Wolzo­gens wird der Er­folg und der ver­hält­nis­mä­ßi­ge Reich­tum ge­nei­det. Aber Ca­ro­li­ne ver­steht sich dar­auf, in die­sem Hai­fisch­be­cken der sich zer­reis­sen­den Klatsch­mäu­ler zu be­haup­ten.

Es ist ein Ge­ben und ein Neh­men, ein pro­te­gie­ren und ein pro­te­giert wer­den. Den Kin­dern ist ei­ne be­ruf­li­che Zu­kunft zu si­chern, dem Schwa­ger muss hie und da ge­hol­fen wer­den, z.B. mit der Ver­lei­hung ei­nes Adels­ti­tels, ei­ne Ak­ti­on, die Ca­ro­li­ne still und heim­lich ins Rol­len bringt…. noch im­mer quä­len Sor­gen die Schil­lers, die sicht­lich ver­härmt aus­se­hen – nicht zu­letzt auch durch die vie­len Krank­heits­schü­be, de­nen Fri­de­ri­cus der Ein­zi­ge aus­ge­lie­fert ist [7]. Lot­te hat sich mitt­ler­wei­le schon längst un­ter die Mei­nung des Haus­got­tes ge­stellt, des­sen Wort für sie Ge­setz ist, aber auch für Ca­ro­li­ne ist er das Mass der Din­ge…

Letz­te­re ist viel al­lein, dem Ge­mahl wird vom Dienst­herrn ei­ne an­stren­gen­de Rei­se­tä­tig­keit zu­ge­mu­tet. Ist er dann mal zu­hau­se, sucht er ein zu­hau­se oh­ne Ver­än­de­run­gen, ein sta­ti­sches Heim, in dem nichts mehr um­ge­stellt wer­den darf, mür­risch ist er ge­wor­den und cho­le­risch, aus­ser­dem dick und kurz­at­mig. Es ist nicht das häus­li­che Glück, das sich Ca­ro­li­ne er­träumt hat….

Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen hat ein lan­ges Le­ben, ein sehr lan­ges, hoch in den 80er ist sie, als sie 1847 stirbt. In die­sem lan­gen Le­ben ge­hen prak­tisch al­le ih­re Be­kann­ten, ih­re Lie­ben, ih­re Ver­wand­ten vor ihr: Schil­ler stirbt 1805, nur we­ni­ge Jah­re nach der Er­he­bung in den Adels­stand, auch Wil­helm, ihr Mann, stirbt jung, die Ku­ren in Wies­ba­den konn­ten ihm nicht hel­fen. Lot­te über­lebt ei­nen Schlag­an­fall, den sie nach ei­ner Ope­ra­ti­on hat, nicht, der ein­zi­ge Sohn Ca­ro­li­nes stirbt an sei­nem 30. Ge­burts­tag an ei­nem dum­men “Jagd”unfall…

Als Schrift­stel­le­rin sind ihr aus­ser der Agnes noch zwei be­son­de­re Coups ge­lun­gen. Zum ei­nen er­reich­te sie mit viel Ge­duld und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, daß Goe­the sei­nen Schrift­wech­sel mit Schil­ler her­aus­gab, vie­le Jah­re nach dem Tod des letz­te­ren. Und sie selbst, als ein­zi­ge noch Le­ben­de (aus­ser den Kin­dern von Lot­te und Fried­rich) schrieb zum 30. To­des­tag des Schwa­gers des­sen Bio­gra­fie, mit der sie ihn wie­der ins Ge­spräch brach­te und die Schil­lerfor­schung ins Rol­len. Je­doch – aber das merk­te sie erst nach dem Er­schei­nen des Bu­ches – mach­te sie dar­in ei­nen “Feh­ler”, sie un­ter­schlug so­zu­sa­gen ih­re ei­ge­ne Rol­le im Le­ben des Schwa­ger, ver­schwieg ih­re Be­deu­tung für den Poe­ten und sein Werk. Und dies zu kor­ri­gie­ren, jetzt, wo nie­man­dem durch die Wahr­heit mehr ge­scha­det wer­den kann, dies ist das Mo­tiv, daß Feyl ih­rer Ca­ro­li­ne in den Mund legt als Be­grün­dung für den vor­lie­gen­den Be­richt…

Im Schrei­ben die­ser Schil­ler-Bio­gra­fie liegt für Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen ein be­son­de­res Glück. Es ist für sie ei­ne Rei­se zu­rück in die Ver­gan­gen­heit, hier, im der ge­dank­li­chen Wie­der­ver­ei­ni­gung mit Schil­ler kann sie das aus­le­ben, was vor­mals nicht aus­zu­le­ben war, sie kann den Tanz der Wor­te noch ein­mal tan­zen, kann sich dem Ge­fühl hin­ge­ben, kann die Brie­fe Schil­lers, die ihr wei­land so un­an­ge­nehm wa­ren, jetzt ge­nies­sen – Wort für Wort ha­ben sie sich, in rea­li­ter längst ver­brannt, ih­rem Ge­dächt­nis ein­ge­prägt… ein spä­tes Glück, wel­ches Feyl ih­rer Hel­din gönnt….

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Feyls “..sanf­te Joch der Vor­treff­lich­keit” ist ein schö­nes, un­ter­halt­sa­mes, lehr­rei­ches Buch. Wie schon er­wähnt, ist es ein Ro­man, in­wie­weit die Be­zie­hung zwi­schen Ca­ro­li­ne und Fried­rich tat­säch­lich der hier ge­schil­der­ten Art war – ich weiß es nicht. Viel­leicht ist es ein ge­konn­tes Spiel der Au­to­rin mit dem “hät­te es nicht so sein kön­nen…” weil die Vor­aus­set­zun­gen da­für ge­ge­ben wa­ren.. span­nend und in­ter­es­sant ist es in je­dem Fall. Die göt­ter­glei­chen Olym­pi­er wer­den aufs Mensch­li­che re­du­ziert, Schil­ler ist kei­nes­wegs der schil­lern­de, son­dern häu­fig ziem­lich lum­pig ge­klei­det; ein dick­li­cher Ge­heim­rat im blau­en Wams und mit stolz ge­schwell­ter Or­dens­brust, auch das ei­ne amü­san­te Vor­stel­lung. Da­bei ist der Ton der Feyl, oder der, den sie ih­rer Prot­ago­nis­ten in den Mund legt, im­mer mit ei­ner ge­wis­sen Iro­nie ge­würzt, die kur­siv ge­stell­ten Be­zeich­nun­gen für Schil­ler sind die, die sie im Text ver­wen­det.

Ca­ro­li­ne selbst wird als sehr in­tel­li­gen­te, auch le­bens­klu­ge Frau dar­ge­stellt. Sie weiß, wann sie re­den kann, darf, soll­te – und wenn sie schwei­gen soll­te zum Hö­ren, weiß sie es eben­so. Welch ein Selbst­ver­trau­en muss sie ge­habt ha­ben, sich schei­den zu las­sen in den da­ma­li­gen Zei­ten und sich ein­zu­rich­ten in sehr viel ein­fa­che­re­ren Ver­hält­nis­sen. Im­mer be­hält sie ihr Ziel vor Au­gen, sie hat die gro­ße Fä­hig­keit, sich selbst zu mo­ti­vie­ren. Sie war ih­rer Zeit vor­aus, ei­ne Aus­nah­me nicht nur un­ter den Frau­en. Dies zeigt sich be­son­ders in den ein­ge­streu­ten in­ne­ren Mo­no­lo­gen, in de­nen Feyl die Welt­sicht “ih­rer” Ca­ro­li­ne of­fen­legt.

Cor­ne­lia und Ca­ro­li­ne – zwei un­ter­schied­li­che Per­sön­lich­kei­ten

Da­mit ist dann prak­tisch auch schon die Ein­gangs­fra­ge be­ant­wor­tet: was un­ter­schied Ca­ro­li­ne und Cor­ne­lia Goe­the, bei­de aus gu­tem Haus mit her­vor­ra­gen­der Aus­bil­dung. Der Ein­fluss des Va­ters auf Ca­ro­li­ne dürf­te im Ge­gen­satz zum Schick­sal Cor­ne­li­as nicht all­zu­groß ge­we­sen sein, er starb als die Toch­ter erst 13 Jah­re alt war. Die Mut­ter ver­hei­ra­te­te Ca­ro­li­ne früh, nur drei Jah­re spä­ter wur­de sie Braut des v. Beul­witz. Daß die­ses jun­ge Mäd­chen in die­ser ar­ran­gier­ten Ehe nicht zer­brach oder nie­der­ge­drückt wur­de, spricht für die star­ke Per­sön­lich­keit der Ca­ro­li­ne, eben­so wie die Tat­sa­che, daß sie sich gut in an­de­ren Ver­hält­nis­sen ein­fin­den konn­te und die­se für sich und ih­re Wei­ter­ent­wick­lung nutz­te. Cor­ne­lia da­ge­gen ver­sank im All­tags­le­ben, war kaum mäch­tig, es zu be­wäl­ti­gen, ge­schwei­ge denn, es ak­tiv nach ih­rem Gus­to zu ge­stal­ten. Wo Ca­ro­li­ne ak­tiv war, blieb sie pas­siv. Selbst wenn man be­denkt, daß Em­men­din­gen nicht Wei­mar war und Schlos­ser nicht Schil­ler: mit dem Wil­len, Idea­le des ei­ge­nen Le­bens zu ver­wirk­li­chen, es zu­min­dest zu ver­su­chen, hät­te auch hier sich et­was ent­wi­ckeln las­sen, schließ­lich war sie kei­ne Un­be­kann­te, hat­te mit Dich­tern des Sturm und Drang zu­sam­men ge­ses­sen…. Letzt­lich sind Cor­ne­lia Goe­the und Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen zwei Per­sön­lich­kei­ten, die an ent­ge­gen­ge­setz­ten En­den ei­nes Spek­trums der Mög­lich­kei­ten lie­gen: Re­si­gna­ti­on und De­pres­si­on vs. Ge­stal­tung und Selbst­ver­wirk­li­chung.

Als His­to­ri­ke­rin hat Ata­l­an­te (die Blog­ge­rin hin­ter “Ata­l­an­tes His­to­ri­en”) [8], die ich ge­be­ten ha­be, ih­re Sicht auf die Per­sön­lich­kei­ten die­ser bei­den Frau­en zu schil­dern, ei­nen an­de­ren An­satz ge­fun­den:

Cor­ne­lia und Ca­ro­li­ne – ein Chan­cen­ver­gleich
von Ata­l­an­te

Es ist schon er­staun­lich, wie sehr sich die Schick­sa­le die­ser bei­den Frau­en äh­neln. Sie leb­ten fast zur glei­chen Zeit und hat­ten ge­sell­schaft­li­che Be­zie­hun­gen zu den­sel­ben Per­so­nen. Cor­ne­lia Goe­the und Ca­ro­li­ne von Len­ge­feld wa­ren in­tel­lek­tu­ell an die zwei be­kann­tes­ten Dich­ter ih­rer Zeit ge­bun­den. Ca­ro­li­ne an ih­ren Bru­der Jo­hann Wolf­gang von Goe­the, Cor­ne­lia an ih­ren Schwa­ger Fried­rich Schil­ler. Als sich die­se Bin­dung lös­te, bei Cor­ne­lia durch Hei­rat und Um­zug, bei Ca­ro­li­ne eben­falls durch die Ehe, ent­wi­ckel­ten sich, wie es die von Flat­ter­satz re­zen­sier­ten Ti­tel dar­le­gen, die bei­den Frau­en in äu­ßerst ge­gen­sätz­li­che Rich­tun­gen. Cor­ne­lia schei­ter­te über- und un­ter­for­dert im fal­schen Le­ben und was noch wahr­schein­li­cher ist an ih­rer De­pres­si­on, die sie früh präg­te. Ca­ro­li­ne, die nicht wie Cor­ne­lia, in der Pro­vinz ver­sau­ern muss­te, son­dern aus die­ser nach Wei­mar ge­ret­tet wur­de, ver­wirk­lich­te sich als Au­to­rin.

Doch sind es nur das Um­feld und die per­sön­li­che Dis­po­si­ti­on, die die­se bei­den Frau­en von ähn­li­cher Bil­dung und In­tel­lek­tua­li­tät, ein der­art un­ter­schied­li­ches Le­ben be­scher­ten?

Auch wenn nur 13 Jah­re zwi­schen ih­nen lie­gen, Cor­ne­lia wur­de 1750 ge­bo­ren und starb be­reits 1777, Ca­ro­li­ne leb­te von 1763 bis 1847, leb­ten sie in ver­schie­de­nen Epo­chen. Die Äl­te­re, ein Kind der Auf­klä­rung, er­lebt die Fran­zö­si­sche Re­vo­lu­ti­on nicht mehr. Die Jün­ge­re er­fährt nicht nur die­ses für die Ge­schich­te so bahn­bre­chen­de Er­eig­nis, son­dern auch sei­ne Aus­wir­kun­gen auf Preu­ßen.

Die 1806 dort ein­ge­lei­te­ten Re­for­men und die Be­frei­ungs­krie­ge von 1813/15 ver­än­dern die Ge­sell­schaft er­heb­lich. Der Wunsch nach ei­nem Deut­schen Na­tio­nal­staat ent­wi­ckelt sich, die Stän­de­ge­sell­schaft hat sich auf­ge­löst, ein in­tel­lek­tu­el­les Bil­dungs­bür­ger­tum ent­steht. Die­ses dis­ku­tiert, liest, pu­bli­ziert und schreibt. Per­sön­li­che Be­zie­hun­gen wer­den wich­tig. Man sucht sei­ne Iden­ti­tät, schreibt Ta­ge­buch.

Für Frau­en än­dern sich fun­da­men­tal die in­tel­lek­tu­el­len Aus­sich­ten. Cor­ne­lia und Ca­ro­li­ne sind durch ih­re wohl­ha­ben­den Fa­mi­li­en­ver­hält­nis­se nicht von der Öff­nung der Volks­schu­len für Mäd­chen ab­hän­gig. Sie er­hal­ten Pri­vat­un­ter­richt. Doch bei­de ste­hen am Be­ginn des Le­se­booms in den deut­schen Lan­den. 1717 führt Preu­ßen die Schul­pflicht ein, die ei­ni­ge Jahr­zehn­te spä­ter auch für Mäd­chen gilt. Im letz­ten Drit­tel des 18. Jahr­hun­derts stürmt die ers­te schicht­über­grei­fen­de Ge­ne­ra­ti­on von Le­se­rin­nen die Bi­blio­the­ken, Le­se­ge­sell­schaf­ten und Leih­bi­blio­the­ken. Le­sen wird zur Sucht.

Na­tür­lich er­öff­nen bil­dungs­pri­vi­le­gier­te Frau­en des Adels schon Jahr­zehn­te zu­vor die ers­ten li­te­ra­ri­schen Sa­lons. So So­phie von La Ro­che, die auch als Ro­man­au­to­rin und Pu­bli­zis­tin tä­tig ist. In ih­rer Zeit­schrift „Po­mo­na, für Deutsch­lands Töch­ter“ er­schei­nen nach 1780 die ers­ten Er­zäh­lun­gen Ca­ro­li­nes. Al­ler­dings warnt die Her­aus­ge­be­rin in ih­rer Zeit­schrift die all­zu wiss­be­gie­ri­gen Le­se­rin­nen da­vor, durch Ge­lehr­sam­keit und „Bes­ser­wis­se­rei“ zur neu­ro­ti­schen, al­ten Jung­fer zu wer­den. Es war al­so nicht nur der Mann Goe­the, der sei­ner Schwes­ter, wenn auch ei­ni­ge Jahr­zehn­te frü­her vor­schrieb, was sie zu le­sen hat­te. Goe­the wand­te sich ge­gen kit­schi­ge Frau­en­ro­ma­ne, wäh­rend La Ro­che vor po­li­ti­schen oder phi­lo­so­phi­schen Schrif­ten warnt. Le­sen wur­de al­so in bei­den Epo­chen als Pro­blem an­ge­se­hen, wohl ge­merkt so­bald Frau­en die­ser Tä­tig­keit nach­gin­gen. Ent­we­der er­liegt das schwa­che Ge­schlecht dem Es­ka­pis­mus und ver­nach­läs­sigt sei­ne Auf­ga­ben oder es be­ginnt durch die Lek­tü­re an­ge­regt kri­tisch zu den­ken und über­schrei­tet da­mit sei­ne Kom­pe­ten­zen.

Doch wie­der zu­rück zu Cor­ne­lia und Ca­ro­li­ne. Sie le­ben, wenn auch nur mit ge­rin­gem Ab­stand, in un­ter­schied­li­chen Epo­chen und Si­tua­tio­nen. Cor­ne­lia ge­rät in die ba­di­sche Pro­vinz und in ei­ne Fa­mi­li­en­si­tua­ti­on, die ih­re De­pres­si­on an­schei­nend ver­stärkt. Ca­ro­li­ne nutzt in ei­ner wohl­si­tu­ier­ten Ehe ih­re Stel­lung, um ih­re in­tel­lek­tu­el­len Nei­gun­gen aus­zu­bil­den. Sie er­lebt die wich­ti­ge Pha­se des in­tel­lek­tu­el­len Auf­schwungs von 1790 bis 1815. Ih­re Be­geg­nung mit Schil­ler för­dert ih­re Am­bi­tio­nen. In Wei­mar un­ter­hält sie Be­zie­hun­gen zu An­na Ama­lie und an­de­ren li­te­ra­ri­schen Grö­ßen ih­rer Zeit. Die­ses Netz­werk er­mög­licht ihr den schrift­stel­le­ri­schen Er­folg, in­dem es ih­re Wer­ke pu­bli­ziert.

Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen hat­te ein­fach die bes­se­ren Chan­cen in ei­ner fort­schritt­li­che­ren Zeit. Viel­leicht hät­te auch Cor­ne­lia Schlos­ser, ge­bo­re­ne Goe­the, sie er­grei­fen kön­nen, wä­re sie nicht so jung ge­stor­ben.

Li­te­ra­tur:

O. Dann: Deut­sche Na­ti­ons­bil­dung im Zei­chen fran­zö­si­scher Her­aus­for­de­rung. In: Die deut­sche Na­ti­on. Ge­schich­te – Pro­ble­me – Per­spek­ti­ven. Hg. v. Ot­to Dann, Vie­row 1994.

Ma­rie-Clai­re Hoock-De­mar­le: Le­sen und Schrei­ben in Deutsch­land. In: Ge­schich­te der Frau­en. 19. Jahr­hun­dert. Hg. v. Ge­ne­viè­ve Frais­se und Mi­chel­le Per­rot. Frank­furt 1994.

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Feyls Ro­man je­den­falls ist ei­ne Emp­feh­lung wert für al­le die­je­ni­gen, die das Le­xi­kon­wis­sen über ei­ne der Hoch-Zei­ten deut­schen Geis­tes auch ein­mal mit den Sor­gen des (da­ma­li­gen) All­tags ver­knüpft se­hen wol­len. Und für die­je­ni­gen, die an aus­ser­ge­wöhn­li­chen (Frauen)Schicksalen in­ter­es­siert sind, ist es al­le­mal ein Ge­winn.

Links und An­mer­kun­gen:

[1] Bio­gra­phie der Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen:
— All­ge­mei­ne deut­sche Bio­gra­phie, Bd. 44, Gün­zelin von Wol­fen­büt­tel – Zeis, Leip­zig, 1898, hier: S. 204ff: http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008402/images/index.html?id=00008402&fip=193.174.98.30&no=&seite=204
sie­he die­sen Text auch: http://www.deutsche-biographie.de/sfz50221.html
Bild: Quel­le Wi­ki (http://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_von_Wolzogen): By Carl von Am­bè­re (http://www.zeno.org/Literatur/I/wolzopor.jpg) [Pu­blic do­main], via Wi­ki­me­dia Com­mons
http://www.zeno.org/Literatur/M/Wolzogen,+Caroline+von/Biographie
[2] Sig­rid Damm: Cor­ne­lia Goe­the; https://radiergummi.wordpress.com/2014/04/09/sigrid-damm-cornelia-goethe/
[3] Wi­ki-Ar­ti­kel zu Schil­ler: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller
[4] Tho­mas Anz: Ge­heim­nis­se um ei­ne li­te­ra­ri­sche Sen­sa­ti­on des Jah­res 1797 (Schil­lers Schwä­ge­rin Ca­ro­li­ne von Wolzo­gen und ihr ver­ges­se­ner Lie­bes­ro­man “Agnes von Li­li­en”): http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=8123
on­line: http://www.zeno.org/Literatur/M/Wolzogen,+Caroline+von/Roman/Agnes+von+Lilien
[5] Brief­wech­sel Schil­ler – Lot­te: http://friedrichschillerprojekt.wordpress.com/category/schiller-und-lotte/
[6] von Schil­ler her­aus­ge­ge­be­ne Zeit­schrift:  http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Horen_(Schiller)
bei die­ser Ge­le­gen­heit ist es si­cher nicht ver­kehrt, auf den Ver­le­ger Jo­hann Fried­rich Cot­ta zu ver­wei­sen, der die “Ho­ren” ver­leg­te, aber auch die (heu­ti­gen) Klas­si­ker Goe­the und Schil­ler:  http://friedrichschillerprojekt.wordpress.com/2014/04/27/johann-friedrich-cotta/
[7] sie­he z.B. hier: http://www.schattauer.de/de/news/presse/pressemitteilungen/2012/de/11-mai.html  und für al­le, die ger­ne Ver­schwö­rungs­theo­ri­en le­sen: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/armin-risi/friedrich-schillers-tod-sensationelle-entdeckung-bestaetigt-den-mordverdacht-teil-1-.html und der Theo­rie 2. Teil:  http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/armin-risi/friedrich-schillers-tod-sensationelle-entdeckung-bestaetigt-den-mordverdacht-teil-2-.html
[8] Por­traits der Blog­ge­rin Ata­l­an­te bei “Ste­glitz”:  http://steglitzmind.wordpress.com/2012/10/08/steglitz-stellt-kerstin-pistorius-mit-atalantes-historien-vor/
Ata­l­an­tes His­to­ri­en: http://atalantes.de
Für ih­ren sehr in­ter­es­san­ten und in­for­ma­ti­ven Bei­trag zu die­ser Buch­vor­stel­lung und ih­re Be­reit­schaft, sich auf mei­ne Idee da­zu ein­zu­las­sen, be­dan­ke ich mich sehr, sehr herz­lich! Ich hof­fe, daß sich bald wie­der so ei­ne Ge­le­gen­heit zur Zu­sam­men­ar­beit er­gibt!
Re­na­te Feyl
Das sanf­te Joch der Vor­treff­lich­keit
die­se Aus­ga­be: Kie­pen­heu­er & Witsch, HC, ca. 320 S., 1999

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