Proust — Salonplaudereien

Matinée bei Madame de Villeparisis (Bd. 3, 254–438)

GuermantesDer Sa­lon der Mar­qui­se moch­te sich zwar von ei­nem wirk­lich ele­gan­ten Sa­lon un­ter­schei­den, in dem vie­le von den bür­ger­li­chen Da­men ge­fehlt hät­ten, die sie bei sich emp­fing, und an­de­rer­seits vie­le von den glanz­vol­len Er­schei­nun­gen der gro­ßen Welt an­we­send ge­we­sen wä­ren, die Ma­dame Le­roi schließ­lich in ihr Haus zu zie­hen ver­mocht hat­te.“ (Bd. 3, 269)

Mar­cel Proust war ein Ken­ner der Pa­ri­ser Sa­lons. Be­vor er sich in sei­ne schall­dich­te Kam­mer zu­rück­zog, be­ob­ach­te­te er als Ak­teur das Trei­ben bei Ma­dame Le­mai­re oder der Com­tesse de Gref­fuh­le. Sie bo­ten in ih­ren Sa­lons die Ge­le­gen­heit zum ge­sell­schaft­li­chen Um­krei­sen. Was dar­un­ter zu ver­ste­hen ist, be­schreibt Proust auf rund 200 Sei­ten im drit­ten Teil der Re­cher­che. Sein jun­ger Mar­cel be­sucht zum ers­ten Mal ei­ne Ma­ti­nee bei „Proust — Sa­lon­plau­de­rei­en“ wei­ter­le­sen