Manche Lektüre scheint schwierig, soll aber doch gelesen werden. „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ von Haruki Murakami ist ein solcher Fall. Nicht, daß ich dies schon genau wüsste. Wie auch, er liegt ja noch fast ungelesen vor mir. Das muss sich ändern. Nach und nach werde ich nun jeden Tag ein kleines Sushi-Murakami kosten.
1. Kapitel
Tsukuru Tazaki denkt an den Tod. Abgesehen von der schönen Alliteration, die im Original sicher nicht gilt und darum sofort wieder vergessen werden muss, ist das natürlich ein famoser Romaneinstieg. Der Leser sollte sich allerdings nicht beunruhigen. Kein Harakiri oder Harakiriähnliches wird folgen, auch wenn dieser Schritt „so leicht für ihn gewesen wäre, wie ein rohes Ei zu schlucken“.
Komischer Vergleich, ein rohes Ei hat immerhin eine Schale, und das berühmte „Sushi-Murakami — Das magische Auge“ weiterlesen