Sushi Murakami — Woran er denkt, wenn er beim Schwimmen denkt

Das 13. Kapitel

Schwim­men ist für Tsuku­ru mehr Me­di­ta­ti­on als sport­li­cher Wett­kampf und so denkt er lan­ge über die letz­te Be­geg­nung mit Sa­ra nach. Ihr Kom­men­tar zu sei­ner Erek­ti­ons­stö­rung, „In dir steckt et­was fest, und das blo­ckiert den na­tür­li­chen Fluss.“ , bringt Tsuku­ru da­zu, über sich selbst nach­zu­den­ken. Er trinkt nicht, raucht nicht, lebt be­schei­den und recht­schaf­fen, ist ge­sund, nor­mal­ge­wich­tig, lei­det nie un­ter Krank­heit oder sons­ti­gem Man­gel. In die­sem un­auf­ge­reg­ten Le­ben wa­ren die Freun­de das Wert­volls­te, was er je be­ses­sen hat. ‑Und das Übels­te, möch­te man hin­zu­fü­gen.-

Jetzt ist al­ler­dings auch Sa­ra für ihn wich­tig. Wenn nur nicht sein se­xu­el­les Ver­sa­gen ge­we­sen wä­re. Viel­leicht ist er, so Tsuku­ru, doch ho­mo­se­xu­ell? Ge­nau ge­nom­men denkt er, „Viel­leicht ist es Hai­da, der mich in­ner­lich blo­ckiert.“ So wun­dert es nicht, daß der Schwim­mer als er aus dem Me­di­ta­ti­ons­flow auf­taucht und wie­der für die Rei­ze sei­ner Um­ge­bung emp­fäng­lich ist, Hai­das Fü­ße „Su­shi Mura­ka­mi — Wor­an er denkt, wenn er beim Schwim­men denkt“ wei­ter­le­sen