Adieu 2013 — Bonjour 2014

Wie­der en­det ein Jahr und hin­ter­lässt das Ge­fühl ei­nes Un­ge­nü­gens, denn mein Proust-Pro­jekt ist nur un­we­sent­lich vor­an ge­schrit­ten.

Et­li­che Neu­erschei­nun­gen, Buch­prei­se und Re­zen­si­ons­ex­em­pla­re sind da­zwi­schen ge­ra­ten. Man­ches er­wies sich als über­flüs­sig und düm­pelt mitt­ler­wei­le in den hin­te­ren Blo­g­rän­gen dem Ver­ges­sen ent­ge­gen.

Eierstab

Doch nicht we­ni­ge Ro­ma­ne ha­ben mich be­ein­druckt, dar­un­ter die Buch­preis­kan­di­da­ten von Ma­ri­on Po­sch­mann, Tho­mas Gla­vi­nic und Nor­bert Gst­rein. Psy­cho­lo­gisch in­ter­es­sier­ten Kunst­lieb­ha­bern mit ei­nem Hang zum Athe­is­mus möch­te ich Sou­ti­nes letz­te Fahrt von Ralph Dut­li emp­feh­len. Al­len, die glau­ben, jen­seits ih­res Po­ten­ti­als in ei­nem öden Pro­vinz­kaff zu ver­schim­meln, Ju­dith Ku­ck­arts Wün­sche.

Be­son­ders be­ein­druckt hat mich Gun­ther Gel­tin­gers poe­ti­scher Ent­wick­lungs- und Selbst­fin­dungs­ro­man Moor. Über­rascht war ich von „Adieu 2013 — Bon­jour 2014“ wei­ter­le­sen