37. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt – TDDL 2013 – Boehning, Meyerhoff, Kegele, Güntner, Mueller

Bachmann-Beschreibung, Teil 1

Pünktlich um 10:15 Uhr begann für mich der Bachmann-Flow. Bis zur Preisverleihung am Sonntag feiern wir dreieinhalb Tage die deutschsprachige Literatur in Klagenfurt. Vielleicht zum letzten Mal mit Liveübertragung, so droht der ORF. Wie das werden würde, konnte man bei der letzten Jury-Diskussion des Nachmittags erahnen. Der Sender 3sat kappte die Übertragung gnadenlos zum Ablauf der Sendezeit, um uns verdutzte Bachmannjünger nach Montmartre zu schicken. Hauptsache, das Programm wird eingehalten.

In den bisherigen Jahren habe ich versucht, Lesungen und Diskussionen protokollartig wieder zu geben. Diesmal habe ich an den regen Diskussionen bei Twitter teilgenommen, die Konzentration auf das Wesentliche unterlag folglich kontextabhängigen Schwankungen. Aussagekräftige Tweets sollen deshalb nicht unerwähnt bleiben.

Auf dem Programm des ersten Lesevormittags standen Larissa Boehning auf Vorschlag von Meike Feßmann, Joachim Meyerhoff, nominiert von Hildegard E. Keller und Nadine Kegele, die von Burkhard Spinnen nach Klagenfurt eingeladen wurde.

Zur Jury zählen außer den bereits genannten Literaturkritikern Daniela Strigl, Paul Jandl und Hubert Winkels. Der Schweizer Kunsthistoriker Juri Steiner, bekannt aus dem Literaturclub des SF, ist neu in der Runde, er nimmt den Platz von Corinna Caduff ein.

Larissa Boehning präsentierte sich im Videoporträt. Sie folgte einem Schnittmuster, zunächst mit dem Rädchen, dann kam die Maschine zum Einsatz. In deren ohrenbetäubenden Lärm floss ein Gedankenstrom, eine unendliche To-Do und Bereits-Getan-Liste der jungen Mutter. Das klang nach Stress und hat auch Stress verursacht. Ich bin immer noch nicht vom Sinn dieser Filmchen überzeugt.

Ihr Text, ein Auszug aus dem Roman „Zucker“,  geht schon zu Beginn andeutungsreich in die Vollen. Eine Kalbszunge, die wie ein Riesenpenis aussieht, Blutsuppe und weitere Leckereien tischt die Protagonistin auf. Eine alternde Frau, die krank und alleine in einer Art Museum für bayrische Wirtshauskultur in Hamburgs erster Lage wohnt. Das Haus soll verkauft werden. Als Vermittler macht sich ein gewisser Matthias anheischig, dem Namen nach ein Gottesgeschenk, dessen Geschäftsgebaren Boehning wie ein Gebet herunter schnurrt. Er lässt sich mit allem füttern, was die Witwe auf Lager hat. Zwischendurch frönt er bei McDonalds der Völlerei. Ein bisschen viel für den morgendlichen Magen der Zuhörerin.

Freud freut sich trotzdem. Aufrechtstehendes wird gekocht, zerhackt oder püriert. Ödipus kommt zum Zug. Alles sehr penetrant und variationsreich. Mit sind das zu viele Vor- und Andeutungen. Schließlich endet auch der Penis komplett aufgeschnitten, immerhin in Kapern.

Hubert Winkels gründete gleich zu Beginn den Jury-Begriff des Tages „well made“. Von den Autoren-Begriffen des Tages wird noch zu sprechen sein. Er fand den Stil präzise, klar und deutlich, eine gut gemachte Satire. Daniela Strigl verwendete die Charakterisierung „Erbschleicherkammerspiel“. Es sei eine gelungene ödipale Inszenierung. Meike Feßmann lobte die Doppelbödigkeit des Textes. Man wisse nicht, worauf es hinaus laufe. Der Ekel stellte sich auch bei ihr ein, aber nicht der vor Milzsuppe und Buttercremetorten. Sie sieht ihn im Sex zwischen einer Frau und einem zehn Jahre jüngeren Mann. Hildegard Elisabeth Keller umschrieb das Gehörte mit dem sehr schönen Begriff der „gastronomischen Krebstherapie“. Auch sie sah die Asymmetrie zwischen Annemarie und Matthias, aber die Personen traten nicht zu ihr, während Paul Jandl dieses Paar als „Kleinstfamilie des Grauens“ titulierte. Der Text sei sehr ambivalent, seine Stärke sei die motivische Aufladung, seine Schwäche, das Zuviel an Erklärungen. Feßmann merkte an, es sei nicht eindeutig, wer wen manipuliere. Juri Steiner begann, wie vermutet, sehr vorsichtig. An „Arsen und Spitzenhäubchen“ erinnere ihn der Text, der auch als Kurzgeschichte seine Geltung habe. Annemarie sei eine Hexe und Matthias der Narr aus dem Narrenschiff. Spinnen empfand alles schön und erregend und sich selbst als Wackeldackel, da er jedwedes Argument seiner Vorredner benickt habe. Er beschwor die Abgründigkeit der Konstruktion, äußerte Bedenken bezüglich der Sprache und kam schließlich auf die pädagogische Ader des Textes zu sprechen und schweifte ab. Das Schlusswort ergriff Jandl, dem „enorm klugen Text“ fehle das Gastro-Intestinale.

Dem sind noch Tweets hinzu zu fügen:

@DorisBrockmann : Hausmannskost und Knochenkrebs

@literaturcafe : Also ich sage mal: Wir hören gerade einen Text, der keinen der Preise gewinnen wird.

@FrauZiefle : zu viele Schlusssätze können schwerwiegende dramaturgische Konflikte erzeugen.

@HansHuett : Leider gibt der Vortrag dem Kitsch zu viel Raum

Es ging weiter mit Joachim Meyerhoff. Einem Kandidaten, über den ich mich nicht nur deswegen wundere, weil ich bereits eines seiner Bücher kenne, sondern vor allem, weil er als Bestseller-Autor in Klagenfurt auftaucht. Ich dachte, der Bachmann-Wettbewerb sei ein Forum für neue Autoren, aber nun ja, warum nicht. Immerhin wird er als Burgschauspieler uns nicht mit einem stümperhaften Vortrag quälen. So hoffte ich. Der Vortrag war auch ganz und gar nicht schlecht, er war zu gut. Die Bühnenerfahrung machte sich bemerkbar. Mit Sicherheit hätte Meyerhoff den Text frei vortragen können, am besten in freier Bewegung auf der Bühne. Dann wäre es ein Poetry-Slam, eine Performance, eine One-Man-Show geworden. So wirkte das Deklamieren, das mir am Anfang sehr gut gefiel, zunehmend laut und anstrengend, was mich auf Dauer ermüdete. Auch der Inhalt wäre gut für einen Poetry-Slam-Wettbewerb gewesen, beim Publikum kam er sehr gut an. Der Titel lautet angesichts des e-book-Dämons und der Bachmann-Blamage des ORF „Ich brauche das Buch“. Die Botschaft kann kaum überboten werden.

Der Kandidat von Hildegard Elisabeth Keller zeigte sich im Videoporträt zwischen Vitrinen voll ausgestopfter Viecher im Naturhistorischen Museum Wien. Das gefiel der Atalante sehr gut, liegt gegenüber doch das Kunsthistorische Museum. Er erklärte das Schreiben zu seinem biographischen Rückhalt, zum Wunsch sich genau zu erinnern. Das auf Tempo geschriebene Stück schildert die Erlebnisse eines 22-jährigen Bücherdiebs.

Meike Feßmann lobte die Professionalität von Vortrag und Text. Sie verglich Meyerhoff mit Genazino und Kafka. Ihr Kollege Winkels empfand den Text als unterhaltsam und geradezu filmisch. Allerdings drifte er gegen Ende in eine Erbauungsgeschichte ab. Paul Jandl hörte eine über Jahre wiederholt erzählte und ausgeschmückte Anekdote, die philosophisch alimentiert und mit Superlativen aufgeladen sei. Der geschilderte Wahnsinn passe jedoch nicht zur relativ belanglosen Tat des Bücherklaus. Er sehe es eher als Entjungferungsvorgang in Sachen Bibliophilie. Hildegard Keller erklärte dem Publikum zunächst, was ein Fotoband sei, und dann, was der Protagonist wolle: Sich im Leben beschmutzen. Die Cicero-Sentenz mache die Geschichte nicht erbaulich, hielt Strigl Jandl entgegen, sondern sie stelle sich gegen die Erfahrung der Figur. Meyerhoff habe ein Schelmenstück geschaffen, das sie nicht an Expressionismus, sondern an Comics erinnere, es demontiere Größenphantasien. Sie stellt allerdings in Frage, ob das Schwarzfahrerlebnis im Hinblick auf die Erzählökonomie klug sei. Insgesamt habe sie sich, trotz weniger eleganter Stellen, amüsiert. Keller versuchte die Notwendigkeit der Schwarzfahreranekdote darzulegen. Juri Steiner hingegen hatte den Text ganz schwarz, und nicht ironisch gelesen. Er erkannte im Protagonisten die Hyäne im Schafspelz, deren Instinkt erwacht um einen großen Sexualakt zu erleben. Strigl bestätigte, daß sich zwar im „Buch unter der Gürtellinie“ genügend Sexualität zeige, aber sie glaubte, daß Steiners Hyäneninterpretation zu hoch gegriffen sei. Spinnen zollte dem Vortrag Respekt, bekannte sich zum Neid und sah eine Nähe zu Kleist.

Erstmals ergriff ein Autor nach der Jury-Runde das Wort, was ihm laut Reglement erlaubt ist. Meyerhoff wies die Vergleiche mit Kafka und Kleist von sich. Er habe alleine den physischen Vorgang beschreiben wollen, denn in der Physis, in der Erregtheit gingen die Sinne auf.

Ein solches Nachwort wünsche ich mir immer. Das würde den Opferlamm-Status endlich aufheben.

Was sagten die Tweets?

@DorisBrockmann : Ich seh eine Mischung aus Gründgens und Jannings, aber gefällt, der Herr Meyerhoff

@HansHuett : Theatralisch Handgas geben bei Trivalitäten Meyerhoff

@literaturcafe : Anstrengender atemloser Vortragsstil. Fast Fußballmoderatorartig.

@zeilenkino : Die spannende Frage der nächsten Tage: Ist Meyerhoff beim Publikumspreis zu schlagen?

@DorisBrockmann : An Kafka und Genazino habe ich überhaupt nicht gedacht, eher an Mark Twain.

Als dritte Autorin des Vormittags las Nadine Kegele. Zum Videoportrait kann ich nichts sagen. Zum Text, einem Romanauszug mit dem Titel „Scherben schlucken“ finde ich nur noch folgende Notizen: Nora, Anton, Schwanger. Das muss reichen. Eine Beziehungsgeschichte eben, mit vermutetem Missbrauchshintergrund. Sie ist Kandidatin von Burkhard Spinnen.

Meike Feßmann fragte, was der Text solle. Mit der Herkunftsgeschichte und der Schwangerschaft der Protagonistin habe sie Mitleid, aber er sei literarisch nicht geglückt. Strigl attestierte der Figur Nora den Zwang ihrem Opfersein zu entkommen. Sie erkannte als Einzige der Juroren den Missbrauch. (Diese Szene ist meiner Meinung nach eindeutig, auch ohne den Vorgang direkt zu beschreiben.) Der Text verfüge in seiner episodischen Erzählweise über eine innere Schwere. Daniela Strigl kürte den ersten Tag des Bachmannpreise zum „Tag des Schamhaares“. Winkels dankte Strigl für die „Sinngebung des Sinnlosen“, er persönlich wisse jedoch wenig nach der Lektüre des Textes. Das Geheimnisvolle des Textes, so Jandl, werde von verunklarten Inhalten und gesuchten Bildern verursacht. Der Text handele vom Unglück, sei aber auch selbst in manchem verunglückt. Juri Steiner ging analytisch vor. Der Text vereine Narration und Assoziation, sein Reiz liege in der Sprache nicht in der Story. Eingeladen wurde Kegele von Spinnen, der in seinen Statement zugab, daß ihn die ersten Lektüren des Textes verstört hätte, er habe sich dann aber in den Text verliebt, wenn auch unglücklich. An ihre Grenzen stieß Keller, ihr gelinge es nicht die Stücke des Textes zusammen zu setzen. Worauf Strigl vehement ihren Vorrednern entgegenhielt, sie finde ihn gar nicht so schwierig zu verstehen. Die Diskussionen endet mit einer Ratlosigkeitsbekundung, von der sich nur Strigl ausschloß.

Die Tweets hingegen waren nicht ratlos.

@DorisBrockmann : Für mich tönt das Ganze wie Frauenliteratur der 80er Jahre

@Zeilenkino : Habe den Text als Missbrauchsgeschichte und einer traumarisierten Protagonistin gelesen – ‚der Mann, der nicht der Vater war‘.

@GregorKeuschnig : Erinnert mich an die Belanglosigkeitsprosa der Bubble-Tee-Verkäuferin von letztem Jahr.

@HansHuett : Au Backe, die Kinderlosigkeit der Gegenwart. Wir sterben aus. Spinnen.

Mittagspause, die Gerichte der Wahl: Kalbszunge und Buttercremetorte.

Der Nachmittag begann mit der Lesung von Verena Güntner. Nein, mit dem Videoporträt. Günter springt ins nasse Wasser, bekleidet. Alle Achtung! Es folgte „Es bringen“, ein Auszug aus einem Roman und ein guter Text in schöner Sprache, gut vorgetragen von einer hübschen Frau, die Burkhard Spinnen als Kandidatin vorgeschlagen hat. Aber, leider ist das Thema nichts für mich, Pubertät eines 16-Jährigen der gelegentlich auf sein Leben als 12-Jähriger zurückblickt. Das interessiert mich bisweilen, aber meist nicht. Louis lebt bei seiner allein erziehenden Mutter, ist von deren Lover genervt, entwickelt einen Kontrollzwang, steht kurz vor dem Ritzen. Ich vermute, es steckt wieder ein Missbrauch dahinter, aber das deckt der Ausschnitt nicht auf.

Hubert Winkels sprach von gut getroffener Rollenprosa, vom inneren Adoleszenskonflikt der klassischen Art. Er vernahm einen pseudoverwahrlosten Ton. Kellers Mikrofon spielte nicht mit, was ihrer Meinung nach keine Rolle spiele. Feßmann gefiel neben dem schönen Ton der schöne Stil und die Darstellung der Mutter als lässige Person. Steiner fühlte sich an „Der Fänger im Roggen“ erinnert und empfand Güntners Stimme sehr authentisch für einen 16-Jährigen vor dem Stimmbruch. Dies sei ein Versuch, die Welt zu erkunden, so Strigl. Jandl beschrieb den Text als Darstellung des Punktes zwischen Kindheit und Erwachsensein. Spinnen rekrutierte auf „well made“, auch wenn er derartiges schon hundert Mal gelesen habe. Der Tonfall sei zu süffig, aber okay. Aber wo fahren wir hin, mit diesem Text, fragte er sich. „Da geht’s durch die Welt“, lautete Jandls Replik. Keller sah das große Ganze und erinnerte an die Bedeutung des Handwerklichen in der Menschheitsgeschichte der Kunst. Eine Antwort auf Spinnens wellmade-Einwand. Als Einzige sprach sie die Kontrollsucht des Jungen an. Strigl erinnerte an die „Erlösung in den feuchtwarmen Fettwulsten des rosa Mädchens“. Feßmann betonte, es sei alles gut gemacht, aber die innere Stimme der Autorin habe sie nicht gehört. Wie auch, fragte Jandl, es sei Rollenprosa.

Große Begeisterung bei den Juroren. Ein Bachmannpreistext? Ich weiß nicht, andererseits ist es ein Roman, der wahrscheinlich noch viel mehr bieten kann.

Getwittert:

@Zeilenkino : Guter Text, gut vorgelesen, fühlte mich aber zu sehr an Herndorf, Woodrell und andere erinnert.

@literaturcafe : Aus den Stimmen der Jury höre ich leichte Bachmannpreisresonanzen heraus. Kann mich aber auch verhören.

@quadererer : Für einen fänger im roggen vergleich scheinen adoleszente erzähler zu reichen.

Den Abschluss bildete Anousch Mueller, Twitterkönigin und Kandidatin von Meike Feßmann. Sie schildert in ihrem Text „Falunrot“ eine Postpsychiatriepatientin mit Herpes oder noch schlimmer Wundrose in Skandinavien. Und als wären es der Schrecken noch nicht genug, plant und plagt sie das Ende ihrer Beziehung. Für mich ein klischeehaft und kitschiger Text, von dem ich nicht mehr lesen möchte.

Die Jury-Diskussion begann holpernd. Winkels wollte nicht, da er keinen guten Weg hinein formulieren könne. Ihm war die Geschichte zu einfach gestrickt, die weibliche Opferposition sei ebenso klar wie der Hass gegen den Mann. Jandl fragte, ob die Krankheiten metaphorisch oder medizinisch gemeint seien in dieser Trennungsgeschichte aus ganz üblichen Gründen. Feßmann schritt ein und klärte auf. Die Protagonistin leide unter pathologischer Panik. Sie sei die Unterlegene, während der Mann älter und arrivierter, aber nicht von vorne herein verurteilt sei. Ihr imponiere, daß die Ich-Erzählerin in erlebter Rede erzähle, und auch für den Mann den Originalton treffe. „Mann, Mann, Mann, jetzt iss doch erst mal was.“ Ihr gefiel auch der große Humor. Spinnen verstand nicht, wieso einer Frau, der es sehr schlecht gehe, dieser souveräne Ton gelinge. Er zweifelte an der Authentizität. Feßmann räumte ein, daß manche Vokabeln poetisch übertourt seien. Keller gab sich verständnisvoll, eine Trennung könne schwer sein, sie bemerkte einen hohen, aber keinen souveränen Ton. Dazu fänden sich zu viele fehlgeschlagene Versuche poetischer Beschreibungen. Jandl konstatierte sprachliche Mängel.

Da die Übertragung abbrach, kann ich im folgenden nur aus Twitter zitieren. Strigl fragte sich, warum die Protagonistin mit nach Schweden fahre, wenn es in Norwegen schon schlimm war, und Steiner sah sich außerstande zu beurteilen, wie gelungen der Text sei.

Meine Twitterauslese ergab:

@DorisBrockmann : Gott war noch ganz jung.

@HansHuett : Ich finde die Sprache erstaunlich abstrakt, wie einen Widerstand, die körperlichen Zustände tatsächlich zur Sprache zu bringen

@HansHuett : technisch der schlechteste Text, wirkt wie überhaupt nicht lektoriert ‪#tddl Kein Wunder, dass Frau Feßmann sie eingeladen hat.

@literaturner : …ich kann Leo ja verstehen….mir sind auch zu viele Wehwehchen im Text…

@FrauZiefle : Ehrlicherweise mag ich Leo doch um einiges mehr. Auch wenn ich die Psychologie der Beziehung/Geschichte nicht verstehe.

@HansHuett : Der Humor Frau Feßmanns ist mir böhmisches Dorf. Kann sie lachen? WORÜBER?

@bangpowwww : „Der Text ist klüger als die Autorin“ ist mit Abstand das Dümmste was ich in letzter Zeit gehört habe.

@literaturcafe : Strigl: »Warum fährt die mit ihm nach Schweden, wo es in Norwegen schon so schrecklich war.«

@literaturcafe : Steiner: »Wie gelungen das ist, kann ich nicht beurteilen.« Hä? Ist der nicht deshalb hier?

Die vollständige Tweetliste findet sich beim Literaturcafe.

Bebloggt wird der Bewerb von jedewocheeinLiteraturgeflüster, literaturundfeuilletonsammelmappe, The Daily Frown, Thomass71walk-the-lines und zeilenkino.

Texte und Infos wie immer auf der Seite Bachmannpreis.

Bitte hinterlasst einen Kommentar, wenn ich jemanden vergessen habe.

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3 Responses to 37. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt – TDDL 2013 – Boehning, Meyerhoff, Kegele, Güntner, Mueller

  1. Georg sagt:

    Projekt Ingeborg http://pingeb.org
    Wir verteilen die Texte in Zusammenarbeit mit dem ORF auch im öffentlichen Raum. Würde mich freuen, wenn ich Literatur-Bloggern vor Ort unser System vorstellen kann. Ist Non-Profit und ohne jede Kultursubvention. Die Software zum Nachmachen (WordPress-Plugin) ist obendrein OpenSource.

    Bin abends im Lendhafen @georgholzer auf Twitter.

  2. Eine sehr schöne Idee, die Tweets einzubinden. Und das sage ich nicht nur, weil ich erwähnt werde. 😉

    Der Abbruch von 3sat hat mich gestern auch sehr geärgert, das würden sie weder bei einer Fußballübertragung noch irgendwelcher ‚Unterhaltungsshows‘ machen. Glücklicherweise hatte ich das Notebook eh vor mir stehen, so dass ich schnell auf den Livestream ausweichen konnte.

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