Sushi Murakami — Die Lysistratastrategie

6. Kapitel

Auf die selt­sa­men Din­ge der Nacht müs­sen wir noch war­ten. Der Au­tor lässt sei­nen Tsuku­ru sei­ne Sa­ra zum Ren­dez­vous bit­ten. Sie tref­fen sich in ei­nem Re­stau­rant, wo ihm Sa­ra ei­ne Sei­den­kra­wat­te aus Sin­ga­pur schenkt. Ein Ele­ment murakami’scher Sym­bo­lik? Tsuku­ru freut sich, ganz ge­gen Sa­ras Er­fah­rung. „Es gibt Män­ner, die mö­gen es nicht, wenn man ih­nen Kra­wat­ten schenkt.“ Tsuku­ru hin­ge­gen legt sie brav an mit dem Vor­satz, „er durf­te nicht ver­säu­men, sie nach ih­rem Ge­burts­tag zu fra­gen und ihr et­was zu schen­ken.“

Da hat das Re­stau­rant doch mehr Es­prit. Es ist fran­zö­sisch wie viel­leicht auch der Rot­wein, von dem un­ser Held nur ein Glas nimmt. Sa­ra trinkt den Rest der Ka­raf­fe, we­gen der „Su­shi Mura­ka­mi — Die Ly­sis­tra­ta­stra­te­gie“ wei­ter­le­sen