gordimerlesen

Nadine Gordimer — Ein Leseprojekt des Berlin Verlags

Ge­mein­sam le­sen und dar­über re­den ist ei­ne be­son­de­re Form der Lek­tü­re. Ver­schie­de­ne Men­schen fin­den ver­schie­de­ne Zu­gän­ge zu ei­nem Buch, ihr spe­zi­el­les Wis­sen und die un­ter­schied­li­chen Er­fah­run­gen flie­ßen ein. Von die­ser Dif­fe­renz pro­fi­tiert die Grup­pe und je­der Mit­le­ser.

Nun hat der Ber­lin Ver­lag ein der­ar­ti­ges Le­se­pro­jekt ge­star­tet. Zu­sam­men mit sechs an­de­ren Blog­gern wer­de ich ab dem 8. Ok­to­ber auf dem Blog gor­dim­er­le­sen den neu­en Ro­man „Kei­ne Zeit wie die­se” der be­kann­ten No­bel­preis­trä­ge­rin le­sen und kom­men­tie­ren.

Auf die­se an­re­gen­de Art des Aus­tauschs freue ich mich be­son­ders, da ich be­reits oft bei der­ar­ti­gen Le­se­pro­jek­ten da­bei war. Dar­un­ter wa­ren klei­ne­re Wer­ke wie Pa­trick Süs­kinds „Die Tau­be“, das ein­drucks­vol­le „Das Herz ist ein ein­sa­mer Jä­ger“ von Car­son Mc­Cul­lers und der schwer­ge­wich­ti­ge Welt­klas­si­ker „An­na Ka­reni­na“. Bei die­sem Pro­jekt er­in­ne­re ich  mich noch gut an ei­nen gro­ßen Mit­le­ser­schwund. Zeit­gleich mit Wronskijs Gaul hat­ten fast al­le ins Gras ge­bis­sen, so daß wir An­na nur noch zu zweit bis zu ih­rem En­de be­glei­ten konn­ten.

Das wird dies­mal wohl kaum pas­sie­ren. Ers­tens gibt ver­mut­lich kein ein­zi­ges Pferd in die­sem Ro­man und zwei­tens sind aus.gelesen, die Bi­blio­phi­linBo­na­ven­tu­raBuzz­aldrin, die Klap­pen­tex­te­rin und Wort­ga­le­rie si­cher sat­tel­fest.

Ge­le­sen wird in be­kömm­li­chen Ta­ges­por­tio­nen, die im Blog auch für in­ter­es­sier­te Be­su­cher ab­ruf­bar sind.

Ich ha­be üb­ri­gens schon mal ge­spickt, es wird in­ter­es­sant wer­den.

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5 Responses to gordimerlesen

  1. Das klingt nach ei­nem tol­len Pro­jekt und ich freue mich jetzt schon auf die Kom­men­ta­re der Blogger/innen.

  2. Ein in­no­va­ti­ves Pro­jekt. Ich bin ge­spannt, was dar­aus wird. Auf je­den Fall viel Glück wünscht
    Klaus­bernd

    • Atalante sagt:

      Dan­ke, ich ken­ne dies bis­her ja nur aus mehr oder we­ni­ger pri­va­ten Run­den, bei de­nen die Zahl der Mit­glie­dern stark schwank­te. Gor­dim­er­le­sen er­hält si­cher­lich mehr Re­so­nanz, auch durch kom­men­tier­freu­di­ge Be­su­cher.

  3. Pingback: gordimerlesen – Resümee eines Leseprojekts » Atalantes Historien

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