Der Mythos vom Gaúcho

In Flut kämpft Daniel Galeras Held gegen Angst und Aberglauben

Ich weiß nur, dass wir uns nicht frei ent­schei­den kön­nen, aber trotz­dem so le­ben müs­sen als könn­ten wir es.“ S. 420

Be­stimmt das Schick­sal un­ser Le­ben oder hängt sein Ver­lauf von der ei­ge­nen Kraft und Mo­ti­va­ti­on ab? Die­se Fra­gen stellt Flut, der neue Ro­man des Bra­si­lia­ners Da­ni­el Ga­le­ra. Der in sei­ner Hei­mat an­ge­se­he­ne Au­tor hat be­reits meh­re­re Wer­ke ver­öf­fent­licht, pas­send zum Buch­mes­se-Auf­tritt Bra­si­li­ens wur­de Flut als sein ers­ter Ti­tel ins Deut­sche über­tra­gen.

Der na­men­lo­se Held der Ge­schich­te ist um die Drei­ßig, Tri­ath­let und er­fah­re­ner Trai­ner. Er be­rei­tet sich und an­de­re dar­auf vor, die schwa­chen Mo­men­te zu durch­ste­hen und aus ei­nem Down wie­der auf­zu­tau­chen. Doch taugt die­ses Trai­ning auch für das Le­ben? Vor al­lem, wenn die­ses „Der My­thos vom Gaúcho“ wei­ter­le­sen