Kategorien-Archiv: Lauter Lob

Windhunde

Mi­cha­el On­daat­je er­zählt in „Kriegs­licht“ ei­ne span­nend ver­schlun­ge­ne Iden­ti­täts­su­che „Ich wuss­te nicht ge­nü­gend über Agnes Ver­gan­gen­heit, aber wie ge­sagt, nie hat­te ich als Kind ei­nen Hund ge­habt, und nun hiel­ten wir die Tie­re in den gro­ßen, halb­dunk­len Räu­men die­ses ge­borg­ten … Le­sen fort­set­zen

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Wie der Fürstbischof ins Gefängnis kam

Schloss Bruch­sal. Die Bel­eta­ge – Ba­ro­cke Pracht neu ent­fal­tet, Hrsg. Staat­li­che Schlös­ser und Gär­ten Ba­den-Würt­tem­berg „Auf Erl. V. 16. XI. 43 – Die rest­li­chen Go­be­lins so­wie Ge­mäl­de des hie­si­gen Schlos­ses sind am 10. Ja­nu­ar d. Js. Hier ver­la­den und ins … Le­sen fort­set­zen

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Einseitige Verhältnisse

Le­na An­ders­son ana­ly­siert in ih­rem Ro­man „Un­voll­kom­me­ne Ver­bind­lich­kei­ten“ er­neut das emo­tio­na­le Un­gleich­ge­wicht ei­nes Paa­res ‑Gast­re­zen­si­on von Lea Pis­­to­­ri­us- „Es­ter hät­te sich sehr viel Zeit und Mü­he spa­ren kön­nen, wenn sie ihn beim Wort ge­nom­men hät­te, aber sie hät­te auch viel … Le­sen fort­set­zen

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Flitzschwebend occupiert

In „Lin­coln im Bar­do“ schlüpft Saun­ders in­no­va­ti­ve Er­zähl­tech­nik in die sen­si­ble, selbst­kri­ti­sche See­le des Prä­si­den­ten „Bleibt, be­schwor ich. Er ist nicht un­er­reich­bar für Eu­re Hil­fe. Ganz und gar nicht. Ihr könnt noch viel Gu­tes für ihn tun. Ihr könnt jetzt … Le­sen fort­set­zen

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Sind so viele Bücher“

In „Best­sel­ler“ un­ter­sucht Jörg Ma­ge­nau die meist ver­kauf­ten Ti­tel in Deutsch­land und ver­sucht ei­ne So­zio­lo­gie ih­rer Le­ser „Die Best­sel­ler­lis­te aber sagt nichts aus über die Qua­li­tät der Bü­cher, da­für um­so mehr über die vor­herr­schen­den Vor­lie­ben im Land. Und manch­mal ist … Le­sen fort­set­zen

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Unüberwundener Abschied

Kris­ti­ne Bil­kau er­zählt in „Ei­ne Lie­be in Ge­dan­ken“ von dem, was nach ei­nem Ver­lust bleibt „Ich woll­te Ed­gar Jans­sen da­zu brin­gen, sich an mei­ne Mut­ter zu er­in­nern, an sei­ne und ih­re ge­mein­sa­me Zeit. An die Lie­be zwi­schen To­ni und Ed­gar, … Le­sen fort­set­zen

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Mein Ich ist ein Anderer

Sei­nen neu­en Ro­man „Die sanf­te Gleich­gül­tig­keit der Welt“ weiht Pe­ter Stamm der Macht des Er­zäh­lens „Wie­viel mei­ner Ge­schich­te mit mir zu tun hat, gab ich nie zu.“ Pe­ter Stamm be­vor­zugt in sei­nem Schrei­ben das Spiel mit den Ebe­nen. Sei­ne Fi­gu­ren … Le­sen fort­set­zen

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Schmaler Pfad in die Freiheit

Ja­mes Bald­wins au­to­bio­gra­phi­scher Ro­man „Von die­ser Welt“ „Pre­di­ger sein hat noch kei­nen (…) von sei­nen Schwei­ne­rei­en ab­ge­hal­ten.“ Von Lie­be und Un­ter­drü­ckung han­delt der im Jahr 1953 er­schie­ne­ne und jetzt in ei­ner Neu­über­set­zung wie­der auf­ge­leg­te Ro­man „Von die­ser Welt“ des Ame­ri­ka­ners … Le­sen fort­set­zen

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Gemeinsam anders

Wir sa­gen uns Dunk­les“ — Hel­mut Böt­ti­gers auf­schluss­rei­che Ana­ly­se der Be­zie­hung Bach­mann-Ce­lan „Ich ha­be ei­nen Mann ge­kannt, der hieß Hans, und er war an­ders als al­le an­de­ren. Noch ei­nen kann­te ich, der war auch an­ders als al­le an­de­ren. Dann ei­nen, … Le­sen fort­set­zen

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Herumstreunen, Zeitverplempern und Rumgaffen

Wil­helm Ge­n­azi­no ze­le­briert in sei­nem neu­en Ro­man „Kein Geld, kei­ne Uhr, kei­ne Müt­ze“ die Le­bens­kunst der Rat­lo­sig­keit „Es ist viel sinn­vol­ler (…), so oft wie mög­lich we­nigs­tens bei­sei­te zu schau­en, dort­hin, wo die an­de­ren nicht hin­schau­en.“ Die Wer­ke des 1943 … Le­sen fort­set­zen

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