Dino fliegt ins All

Vorliebe, der neue Roman von Ulrike Draesner

Ei­ne Ju­gend­lie­be, sei es nun ei­ne un­aus­ge­leb­te oder gar ei­ne gro­ße, wie­der zu tref­fen nach­dem man sein gan­zes Er­wach­se­nen­le­ben an­der­wei­tig ge­liebt hat, mag pas­sie­ren, in Ro­ma­nen so­gar nicht selten.

Auch Ul­ri­ke Dra­es­ner baut in ih­rem neu­en, und mit dem So­lo­thur­ner Li­te­ra­tur­preis aus­ge­lob­ten Ro­man Vor­lie­be, auf eben die­se Idee. Ge­spannt ver­folgt die Le­se­rin, wie ei­ne Un­acht­sam­keit im Stra­ßen­ver­kehr ei­nen Un­fall ver­ur­sacht, des­sen Spät­fol­gen fa­tal um nicht zu sa­gen töd­lich sind.

Ein Stoff aus dem Pil­cher­träu­me er­wach­sen? Mit­nich­ten. Zwar gibt es auch hier exo­ti­sche Na­men, Sa­ra­man­dipur und Ol­va­e­us, und so­gar ei­nen rot­haa­ri­gen Eng­län­der, Ash­ley. Es gibt ei­fer­süch­ti­ge „Di­no fliegt ins All“ wei­ter­le­sen

Interkulturelles Lesen

Bella Italia

Schon seit lan­gem kann man das Land, wo die Zi­tro­nen blü­hen, auch li­te­ra­risch be­rei­sen. Nicht nur die Ta­ge­bü­cher deut­scher Schreib­ge­nies, son­dern auch ei­ne Viel­zahl von Bü­chern des Wa­gen­bach-Ver­lags er­fül­len die­se deut­sche Sehnsucht.

Dem seit Jah­ren her­auf­be­schwo­re­nen Ide­al der In­ter­kul­tu­rel­len Kom­pe­tenz oder eher dem Schei­tern dar­an wid­met sich ei­ne Rei­he des Ull­stein-Ta­schen­buch­ver­la­ges. In un­ter­halt­sa­mer und amü­san­ter Wei­se wer­den kul­tu­rel­le Men­ta­li­tä­ten son­diert und für ge­gen­sei­ti­ge To­le­ranz geworben.

Den ita­lie­ni­schen Ein­stieg mach­te Jan Wei­ler mit dem „In­ter­kul­tu­rel­les Le­sen“ wei­ter­le­sen