Kategorien-Archiv: Rezensionen

Von Pans Arkadien zu Pans Labyrinth

Wie die Mani­pu­la­tion eines Ein­zel­nen zur mani­pu­lier­ten Gesell­schaft führt zeigt Ben­ja­min Stein in „Replay“ „Eine schöne Geschichte. Aber wor­auf, frage ich Man­tana, willst du eigent­lich hin­aus? Auf nichts, ant­wor­tet er prompt. Aber das ist natür­lich gelo­gen. Ich habe noch nie … Lesen fort­set­zen

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Ehen eines Empfindsamen

Auf­schluss­rei­che Bezie­hungs­bio­gra­phie — „Hes­ses Frauen“ von Bär­bel Reetz „Für den Künst­ler, über­haupt für den begab­ten Phan­ta­sie­men­schen, ist die Ehe bei­nahe immer eine Ent­täu­schung. Im bes­ten Fall ist es eine lang­same, erträg­li­che, mit der man sich halt abfin­det, aber es stirbt dabei, ohne … Lesen fort­set­zen

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Wühlen im Gestrüpp der Vergangenheit

In „Das Lie­bes­spiel“ schreibt Dawn Tripp vom Scrabble­spie­len und Ori­ga­mi­fal­ten „Scrabble.“…„Fünf Bedeu­tun­gen als Verb,“ sagte ich. „Vier, meine ich, als Sub­stan­tiv. Krat­zen und wüh­len. Sich pla­gen, krab­beln und krit­zeln. Gestrüpp kann es auch hei­ßen – als Sub­stan­tiv, wie gesagt. Aber … Lesen fort­set­zen

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Skandinavisches Schweigen

Über einen Som­mer des Abschieds schreibt Per Pet­ter­son in “Pferde steh­len” Ein­same Spa­zier­gänge in der Natur beför­dern oft den Gedan­ken­fluss und die darin auf­tau­chen­den Erin­ne­run­gen. So auch bei Trond, des­sen Tage durch regel­mä­ßige Run­den mit dem Hund Lyra struk­tu­riert sind. … Lesen fort­set­zen

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Vom Raum mit Riss zum Raum der Freundschaft

Ich nannte ihn Kra­watte“ Milena Michiko Fla­sar erzählt von For­men der Aus­gren­zung „Unsere Freund­schaft war der grö­ßere Raum, in den ich ein­ge­tre­ten war. Seine Wände hatte ich mit den Bil­dern derer tape­ziert, von denen wir ein­an­der erzählt hat­ten.…“ Eigent­lich wollte … Lesen fort­set­zen

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Le secret de maman

Hélène Gré­mil­lon ent­hüllt in “Das geheime Prin­zip der Liebe” Müt­ter­ge­heim­nisse Leih­mut­ter­schaft ist kein moder­nes Phä­no­men. Vor der Ent­wick­lung der In-Vitro-Technik fand die Befruch­tung auf natür­li­chem Wege statt. Die Leih­mut­ter war iden­tisch mit der leib­li­chen Mut­ter, ledig­lich der Mann des Kin­der­wunsch­paa­res gab … Lesen fort­set­zen

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Über das Packen von Koffern, das Potential von Staubmäusen und das Sortieren von Büchern

Jens Spar­schuh warnt “Im Kas­ten” vor den Gefah­ren der Ord­nung Die Welt des Han­nes Felix, der für die opti­male Ord­nung alles Seins lebt, wird vom Chaos bedroht. Seine Frau Monika ist im Begriff ihn zu ver­las­sen. Er steht vor einem … Lesen fort­set­zen

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Von Affenliebe und Männerängsten

Tho­mas Lang erzählt in “Jim” von Män­ner­lei­den Hal­ten Sie einen Affen im Gar­ten? Wohl kaum. Wenn nicht die Größe Ihres Gar­ten dage­gen spricht, so doch ein­deu­tig jede deut­sche Klein– und Groß­gar­ten­ver­ord­nung. Tho­mas Lang hin­ge­gen lässt genau das gesche­hen in sei­ner … Lesen fort­set­zen

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Damenroman

Was übrig bleibt” - Sig­rid Com­bü­chen erzählt von Frauen und Damen damals und heute Was zum Teu­fel soll ein Damen­ro­man sein und möchte man etwas Der­ar­ti­ges über­haupt lesen? Die in Schwe­den auf­ge­wach­sene deutsch­stäm­mige Sig­rid Com­bü­chen lässt diese Bezeich­nung von ihrer Erzäh­le­rin fol­gen­der­ma­ßen erklä­ren. … Lesen fort­set­zen

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Halbgares Gericht

Viele Fra­gen blei­ben offen in Her­mann Kochs “Ange­rich­tet”  Die­ses Buch begrüßt sei­nen Leser mit einem appe­tit­li­chen roten Hum­mer auf blauem Grund und ver­weist auf den Hand­lungs­ort des Romans. Es ist ein Restau­rant der geho­be­nen Klasse, in dem sich zwei Brü­der … Lesen fort­set­zen

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